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Fünf Journalisten in der Türkei zu Haftstrafen verurteilt

17.01.2018, 01:52

In der Türkei sind fünf Journalisten wegen «Terrorpropaganda» zu Haftstrafen verurteilt worden. Grund sei ihre Teilnahme an einer Solidaritätskampagne für die im Oktober 2016 verbotene prokurdische Zeitung «Özgür Gündem».

Ein Istanbuler Gericht habe Ragip Duran, Ayse Düzkan, Mehmet Ali Celebi und Hüseyin Bektas zu jeweils 18 Monaten Gefängnis verurteilt, meldete die Nachrichtenagentur Dogan am Dienstag. Der Chefredakteur des verbotenen Blattes, Hüseyin Akyol, wurde zu drei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt.

Nach Angaben der Organisation Reporter ohne Grenzen bleiben die Journalisten bis zu einem Berufungsurteil auf freiem Fuss. Dieses wird in einigen Monaten erwartet.

Nach der Verhängung des Ausnahmezustands in der Folge des gescheiterten Putschversuchs vom 15. Juli 2016 wurde die staatliche Repression unabhängiger Medien in der Türkei stärker. Die islamisch-konservative Regierung hat bereits mehr als hundert Zeitungen, Radio- und Fernsehsender geschlossen. Zudem sitzen laut der Plattform für Pressefreiheit P24 mehr als 150 Journalisten im Gefängnis. (sda/afp)

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