Abzocker-Initiative: Der Lohn des Novartis-Präsidenten sinkt um 9 Millionen Franken

Generalversammlung der Novartis.Bild: KEYSTONE
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Abzocker-Initiative: Der Lohn des Novartis-Präsidenten sinkt um 9 Millionen Franken

Die Umsetzung der Abzocker-Initiative zeigt Wirkung: Novartis will seinen Verwaltungsräten 2014 den Lohn kürzen. VR-Präsident Jörg Reinhardt soll 4 Mio. Fr. erhalten. Vasella hatte in seiner letzten vollen Amtszeit noch mehr als 13 Mio. Fr. bezogen.
25.02.2014, 09:5125.02.2014, 15:21

Nach dem Abgang von Daniel Vasella senkt Novartis den Lohn seiner Verwaltungsräte. Verwaltungsratspräsident Jörg Reinhardt soll insgesamt knapp 4 Mio. Fr. erhalten. Der frühere Novartis-Präsident Daniel Vasella hatte in seiner letzten vollen Amtszeit noch ein Gehalt von mehr als 13 Mio. Fr. bezogen. Zum vorgesehenen Gehalt von Reinhardt schreibt Novartis in der Einladung zur Generalversammlung: «Wir glauben, dass die Vergütung des Präsidenten von Novartis den am Markt üblichen Grössenordnungen entspricht.» 

Damit kommt die Vergütung für Novartis' Gesamtverwaltungsrat in dessen nächsten Amtsperiode auf rund 8 Mio. Fr. zu liegen. Im vergangenen Jahr waren es noch rund 12 Mio. Fr. gewesen, zwei Jahre zuvor lag der Betrag noch bei mehr als 19 Mio. Franken. Im langjährigen Vergleich ist die Vergütung wieder in die Nähe vor 2009 gerückt, als die Verwaltungsräte zwischen 5 und 6 Mio. Fr. erhielten. 

13,2 Millionen Franken für CEO Joe Jimenez.Bild: KEYSTONE

Jimenez bleibt Spitzenverdiener

Wie in den vergangenen Jahren ist CEO Joe Jimenez der Spitzenverdiener bei Novartis. Der Pharmakonzern bezahlte dem US-Amerikaner 13,2 Mio. Franken. Im Betrag enthalten sind neben einem Fixgehalt von 2,1 Mio. Fr. variable Vergütungen aus kurz- und langfristigen Anreizprogrammen. (whr/sda)

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