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National League A, 49. Runde

Biel steht nach einem ungefährdeten Sieg gegen Lausanne definitiv in den Playoffs – Fribourg muss in Liga-Quali



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Merengue
Jonatan Schäfer
Merengue
EHC Biel
3:0
HC Lausanne
O. Kamber 47'
A. Spylo 39'
R. Herburger 27'
Torfestival
von Jonatan Schäfer
In Genf hagelt es Treffer: Lange steht es 1:1-Unentschieden, ehe ab der 49 . Minute das Torspektakel einsetzt. Marc-Antoine Pouliot (49:47), Jeremy Wick (52:31), Killian Mottet (53:23), Tom Pyatt (54:44), Christian Dubé (55:06) und der Topskorer Matt D'Agostini (59:20) erzielen die Treffer zum momentanen 4:4. Das Spiel muss in die Verlängerung.
60'
Drittelende
Es ist Aus, Biel gewinnt gegen Lausanne klar und deutlich mit 3:0 und qualifiziert sich somit definitiv für die Playoffs! Herzliche Gratulation. DIe Seeländer haben sich den entscheidenden Sieg heute Abend reichlich verdient. Am Anfang noch nervös und fehleranfällig, steigerten sich die Bieler kontinuierlich und liessen vor allem in der Defensive nicht viel zu. Vorne sorgte Ahron Spylo mit zwei Treffern für den Unterschied. Die Führung erzielte Raphael Herburger noch vor Spielmitte. Mit diesem Sieg der Bieler ist auch klar, dass Fribourg-Gotteron in die Liga-Qualifikation muss, egal ob sie gegen Genf siegen oder nicht. In den Playoffs trifft Biel mit grosser Wahrscheinlichkeit auf die ZSC Lions, die sich heute wohl den Quali-Sieg holen werden.
Gottéron gegen Servette
von Jonatan Schäfer
Marc-Antoine Pouliot bringt seine Farben zwar erstmals in Führung, nur wenig später sorgt Jeremy Wick aber wieder für den Ausgleich. Wirklich wichtig ist dies nicht mehr, der EHC Biel hat jegliche Fribourger Playoffgelüste schon längst im Keim erstickt.
58'
Im Eisstadion in Biel steht nun jeder. Etwas mehr als eine Minute bleibt, dann können wir endlich behaupten: Biel ist in den Playoffs!
56'
Lausanne wird das Unterzahlspiel überstehen, Freude herrscht. Natürlich nicht, denn es bleiben nur noch etwas mehr als vier Minuten auf der Uhr. Solange dauert es normalerweise, bis ich am Morgen die Taste gefunden habe, um meinen verdammten Wecker abzustellen.
55'
Biel ist dem 4:0 nahe. Samson schiesst, Caminada muss abprallen lassen und da steht Spylo, der aber nicht erben kann. Das wäre der Hattrick gewesen für Ahron Spylo.
54'
2 Minuten Strafe - HC Lausanne - Larri Leeger
Nächste Strafe gegen Lausanne. Die Verzweiflung ist nur ganz wenig spürbar. Larri Leeger legt seinen Gegenspieler unfair und muss dafür zurecht auf die Strafbank.
Nicht ausverkauft
von Jonatan Schäfer
Von den 6200 Plätzen ist trotz der verheissungsvollen Affiche ein grosser Teil unbelegt. Die anwesenden Fans verwandeln das Eisstadion Biel aber dennoch in einen Hexenkessel und feiern den Einzug in die Playoffs ausgelassen.Mittlerweile haben es auch die Fribourger eingesehen, dass sie sich einen Platz unter den besten acht Mannschaften abschminken können:
53'
Herburger setzt zwar nur wenige Akzente während diesem Spiel, doch wenn er welche setzt, sind sie immer gefährlich. Mit viel Tempo lässt er zwei Lausanner Verteidiger einfach stehen und versucht dann aus spitzestem Winkel auch noch Caminada auszutricksen. Doch dem Keeper genügen drei Gegentore. Er macht den linken Pfosten dicht und blockt den Schuss.
51'
2 Minuten Strafe - EHC Biel - Niklas Olausson
Auch Olausson, der sich an Pesonen gerächt hat, gönnt sich auf der Strafbank zwei Minuten Verschnaufpause.
51'
2 Minuten Strafe - HC Lausanne - Harri Pesonen
Zehn Minuten vor Schluss wird es immer gehässiger. Pesonen checkt Olausson und dieser sagt Pesonen im Gegenzug so richtig die Meinung.
50'
Das Lustige an all den Strafen ist, dass sie auf dem Eisfeld absolut keine Auswirkungen haben. Beide Teams weiterhin mit fünf Feldspielern.
49'
2 Minuten Strafe - EHC Biel - Jerome Samson
Und schliesslich kriegt auch der Verteidiger von Kevin Fey noch eine kleine Strafe. «Hei nomol», das ist ja wie im Film. Alle Rollen vorhanden.
49'
2 Minuten Strafe - EHC Biel - Kevin Fey
Das Opfer des üblen Checks von Gobbi, Kevin Fey, muss ebenfalls für 2 Minuten raus.
49'
2 Minuten Strafe - HC Lausanne - John Gobbi
Die Folge dieser Auseinandersetzungen sind – na was wohl – Strafen. Gobbi muss für 2 + 2 Minuten in die Kühlbox ...
49'
Obwohl es für Lausanne hier und heute um nichts mehr geht, scheinen sich die Romands doch ab der misslichen Lage zu nerven. Gobbi rächt sich an Kevin Fey mit einem hässlichen Check mit dem Stock voraus. Samson sieht diese Aktion und will die Fäuste sprechen lassen, doch die Schiedsrichter kommen gerade noch dazwischen. Warum nur, das wäre doch Action pur gewesen!
Freude herrscht!
von Jonatan Schäfer
Nicht einmal ein Eishockey-Wunder könnte den Bieler Einzug in die Playoffs noch verhindern. Zeit also für die Sahnestädter, hier zünftig zu feiern:
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47'
Tor - 3:0 - EHC Biel - Oliver Kamber
Die Entscheidung. Biel mit dem 3:0! Im eigenen Drittel kämpfen sich die Bieler die Scheibe zurück und starten den Gegenangriff. Drei Bieler gegen einen Lausanner Verteidiger. Die Pass-Stafette gelingt nicht wie geplant, doch Caminada kann sich dennoch nicht gegen die drei Bieler wehren. Es ist nicht ganz klar, ob Caminada die Scheibe schlussendlich selbst ins Tor beschert oder Oliver Kamber der letzte Mann an der Scheibe war. Das spielt auch keine Rolle. Biel steht in den Playoffs, Basta.
46'
Ich kann mir kein Szenario vorstellen, indem Lausanne hier nochmals den Weg zurück in die Partie findet. Es scheint mir, als würden sie dies auch gar nicht unbedingt wollen. Warum auch eigentlich? Auch bei Lausanne ist die Suppe gegessen. Sie sind in den Playoffs und in der Tabelle werden die Romands weder nach vorne kommen noch nach hinten gereicht werden. Sozusagen Status Quo. Na toll, dann können wir auf unterhaltsame 15 Minuten gefasst machen.
Der Schein trügt
von Jonatan Schäfer
Auch wenn sich die Spieler des EHC Biel häufig in liegender Position befinden, schwingen sie obenaus.
21.02.2015; Biel; Eishockey NLA - EHC Biel - Lausanne HC; (von links:) Florian Conz (Lausanne) und Jerome Samson (Biel) (Sandro Stutz/freshfocus)
Ramon Untersander a terre de Bienne, a luttant pour le puck avec a gauche le topscorer de Lausanne Ossi Louhivaara lors du match du championnat suisse de hockey sur glace de National League A, entre le EHC Bienne et le Lausanne HC, ce samedi 21 fevrier 2015 au stade de Glace de Bienne, Suisse. (PHOTOPRESS/Sandro Campardo)
21.02.2015; Biel; Eishockey NLA - EHC Biel - Lausanne HC; 
Florian Conz (Lausanne) gegen Jerome Samson (Biel)
(Urs Lindt/freshfocus)
41'
Biel macht nicht den Anschein, als wollten sie noch einen Treffer erzielen. Warum auch eigentlich? Ich esse auch nicht mehr weiter, wenn der Teller leer ist (obwohl die Möglichkeit bestünde).
41'
Der (wahrscheinlich) letzte Akt hat begonnen. Biel kann noch für fast eine Minute Powerplay spielen. Wenn sie diese Überzahl in ein weiteres Tor ummünzen können, singe ich auch «Vamos a la Playoff».
40'
Drittelende
Das zweite Drittel ist vorbei. Biel führt vorentscheidend mit 2:0.
40'
2 Minuten Strafe - HC Lausanne - Etienne Froidevaux
Weil Froidevaux nach dem zweiten Gegentreffer seiner Mannschaft komplett ausrastet, gibt es auch noch einen Strafe gegen Lausanne. Es läuft alles nach Plan bei den Romands, es könnte nicht besser sein. Nicht. Es ist zum Heulen für den Siebtplatzierten.
Bye bye Playoffs
von Jonatan Schäfer
Langsam aber sicher schwindet auch das letzte Fünkchen Hoffnung für den HC Fribourg-Gottéron. Es ist an der Zeit, auf Wiedersehen zu sagen:
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39'
Tor - 2:0 - EHC Biel - Ahren Spylo
Tor für Biel. Spylo trifft doch noch! Wenige Sekunden zuvor scheitert Spylo alleine vor Caminada zum dritten Mal, weil sein Stock im dümmsten Moment bricht. Doch Spylo holt sich gleich einen Neuen und beim vierten Versuch macht es der Stürmer von Biel viel besser. Mit Tempo kommt Spylo zentral im Drittel der Bieler an den Puck und per Handgelenkschuss bezwingt Spylo Caminada in der hohen Ecke. Der Schuss scheint noch leicht abgefälscht geworden zu sein von einem Lausanner Verteidiger.
39'
Spylo wieder einmal alleine vor Pascal Caminada! Nummer 3.
36'
Gute Aktion des Lausanner Topscorers Ossi Louhivaara. Der Gelbhelm schnappt sich die Scheibe in der Zone von Biel und fackelt nicht lange. Aus ziemlich spitzem Winkel drückt Louhivaara ab, doch Rytz kann den Schuss blockieren. Kein Wunder, Louhivaara hat mittlerweile seit 13 Partien nicht mehr getroffen. Und der soll Topscorer sein?
Interview mit dem Torschützen
von Jonatan Schäfer
Sein Treffer könnte dem EHC Biel die Teilnahme an den Playoffs sichern: Raphael Herburger befindet sich momentan in blendender Verfassung und gibt im Interview Auskunft über Strafminuten, Olympische Spiele oder Kindheitsidole.
35'
Gute Aktion von Mathias Joggi, dem Rückkehrer aus Davos. Der bullige Stürmer setzt sich hinter dem Kasten von Caminada durch und kommt mit der Scheibe in den Slot. Mit einem Backhand-Buebätrickli versucht Joggi, Caminada zu düpieren, doch sein Schuss geht weit daneben ... ja die Scheibe verlässt sogar das Eisfeld.
33'
Tor für Biel ... oder doch nicht? Nein, die Scheibe überquerte zu keinem Zeitpunkt die Torlinie. Der Schuss von der blauen Linie abgefeuert von Biels Verteidiger Cadonau landet am Pfosten und prallt von da an Caminadas Rücken. Der Keeper legt sich auf den Rücken und blockiert die Scheibe. Der anschliessende Stoss von Samson gegen Caminada kommt erst nach dem Pfiff der Schiris.
32'
Die Bieler agieren in diesen Sekunden zu überhastet, verlieren unnötige Scheiben. So verstreichen die wertvollen Sekunden im Powerplay ungenutzt.
32'
Biel komplett, Wetzel ist zurück. Etwas weniger als eine Minute bleibt den Seeländern noch, um Powerplay zu spielen.
31'
2 Minuten Strafe - HC Lausanne - John Gobbi
Im ersten Drittel gab es gar keine Strafe, nun sind es schon deren vier. Diesmal trifft es zum ersten Mal einen Lausanner. John Gobbi muss in die Kühlbox. Das Lausanner Powerplay somit futsch.
30'
Turbulente Szenen vor dem Tor von Simon Rytz, doch der kleine Keeper behält die Übersicht, zumindest vorerst. Cadonau ist schon mal zurück. Jetzt noch einfache Überzahl für Lausanne für etwas mehr als eine Minute.
Die Playouts rufen
von Jonatan Schäfer
Mit dem Treffer von Herburger rücken die Playoffs für die Fribourg-Fans in weite Ferne. Da ist es durchaus verständlich, dass selbst die hartgesottensten Anhänger einfach nur noch wegsehen:
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30'
2 Minuten Strafe - EHC Biel - Philipp Wetzel
Uiuiui. Wetzel haut die Scheibe über das Plexiglas, und das im eigenen Drittel. Klare Sache, zwei Minuten! Das heisst doppelte Überzahl für Lausanne in den nächsten 12 Sekunden.
29'
Lausanne schafft es beim zweiten Powerplay-Versuch besser, sich in der Zone der Bieler zu installieren. St. Pierre leitet das Überzahlspiel der Romands und geht auch gleich selbst in den Abschluss. Sein Handgelenkschuss visiert die linke obere Torecke, doch Simon Rytz hat freie Sicht und kann mit der Stockhand abwehren.
28'
2 Minuten Strafe - EHC Biel - Claudio Cadonau
Gleich nach dem Führungstreffer schaden sich die Bieler gleich selbst. Cadonau muss für zwei Minuten raus.
Neuzugang
von Jonatan Schäfer
Einen Start nach Mass erwischte die Lausanner Neuverpflichtung Martin St.Pierre. In seinem ersten Spiel für die Waadtländer netzte er am gestrigen Abend sogleich ein und zeigte, wieso er bei seinem vorherigen Verein Medvescak Zagreb mit 33 Skorerpunkten in 57 Spielen der zweitgefährlichste Spieler war. Der gebürtige Kanadier stand in den letzten zehn Jahren bei 15 Vereinen unter Vertrag und spielte schon in zahlreichen Ländern, der Durchbruch in der NHL blieb ihm jedoch verwehrt. Nach den Verletzungen von Pekka Hytönen und Daniel Bang sahen sich die Lausanner gezwungen, im Hinblick auf das Playoff einen weiteren Ausländer zu verpflichten.
20.02.2015; Lausanne; Eishockey NLA  - Lausanne HC - HC Biel; 
Jubel Martin St. Pierre (Lausanne) nach dem Tor zum 1:0 
(Jean-Guy Python/freshfocus)
27'
Tor - 1:0 - EHC Biel - Raphael Herburger
Tor für den EHC Biel! Aller guter Dinge sind drei. Beim dritten Versuch eines Bieler Break-aways ist Caminada geschlagen. Herburger kann alleine auf den Torhüter losziehen und bezwingt diesen mit einem Backhand-Schuss in der nahen oberen Ecke. Cool gemacht von Herburger.
25'
Spylo alleine vor Caminada und der Keeper bleibt abermals Sieger! Mit einem herrlichen Pass lanciert Samson Ahron Spylo, der alleine auf den Lausanner-Keeper losziehen kann. Im Gegensatz zur ähnlichenm Chance von Spylo im ersten Abschnitt wählt er dieses Mal das Dribbling ... und scheitert erneut. Spylo versucht Caminada five-hole, sprich zwischen den Schonern, zu bezwingen, doch Camina verschiebt genug schnell, um dies zu verhindern. Starker Save des Lausanner.
24'
Biel wieder komplett. Ausser der Grosschance von Deruns war das Powerplay der Lausanner katastrophal. Beinahe hätte aber ein kleiner Glücksmoment zum ersten Tor geführt. Wir hätten natürlich nichts dagegen gehabt.
22'
Riesenchance für Thomas Deruns im Powerplay. Nicht zu fassen, dass der einst so kaltblütige Deruns eine solche Möglichkeit verstreichen lässt. Ein Schuss von der blauen Linie prallt von der Bande so ab, dass sie am anderen Pfosten des Kastens von Rytz wieder hervorkullert und genau auf die Kehle von Deruns kommt, der direkt abzieht. Irgendwie bringt Simon Rytz gerade noch den Schoner an die Scheibe.
22'
Lausanne tut sich in der ersten Minute der Überzahl sehr schwer. Das ist noch nett ausgedrückt.
21'
2 Minuten Strafe - EHC Biel - Ramon Untersander
Es beginnt ja schon einmal vielversprechend. Erste Strafe des Spiels. Allerdings nicht wegen eines Knock-out-Checks, sondern wegen einer Spielverzögerung. Ist ja egal, Hauptsache Powerplay.
21'
Bitte, bitte schenkt uns etwas Unterhaltung im zweiten Drittel. Nur ein bisschen. Come on!
Die Hoffnung stirbt zuletzt
von Jonatan Schäfer
Kurz vor der Drittelssirene gelingt Fribourg-Gottéron der Ausgleich gegen Servette. In der 19. Spielminute ist es Tristan Vauclair, der das Spiel nach der frühen Führung durch Cody Almond wieder auf Anfang zurückdreht.
12.09.2014; Freiburg; Eishockey NLA - HC Fribourg-Gotteron - ZSC Lions; 
Tristan Vauclair (Gotteron)
(Urs Lindt/freshfocus)
20'
Drittelende
Die Sirene erlöst uns von den Bösen. Ein Drittel zum Gähnen. Die ersten Minuten deuteten noch auf ein schnelles, chancenreiches Drittel hin. Es waren die Lausanner, die aus der Kabine kamen wie die Feuerwehr. Colby Genoway verpasste nach 5 Minuten die grösste Möglichkeit, nachdem er aus kurzer Distanz an Biel-Keeper Simon Rytz scheiterte. In der Folge wäre es interessanter gewesen, einem Fischer über zwei Stunden zuzuschauen, wie er seine Fischer-Route für den Fang präpariert. Doch es gibt auch Positives aus diesem ersten Drittel: Es kann nur besser werden.
PS: Biel steht in der Live-Tabelle definitiv in den Playoffs.
Bock geschossen
von Jonatan Schäfer
Die Hoffnung auf ein Blackout von Biel-Keeper Simon Rytz dürfte heute so manchen Fribourg-Fan durch den Abend begleiten. Einen solchen Totalaussetzer wie von Chicagos Corey Crawford kürzlich, wird es wohl kaum geben – im Sport weiss man aber bekanntlich nie...
19'
Beim Betrachten dieses Spiels würden ein paar Popcorn gut tun. Was für ein müder Kick, würde man im Fussball sagen. Kaum Torchancen, geschweige denn Torschüsse. Hey, und trotzdem: Biel wäre mit diesem Resultat nach 60 Minuten die glücklichste Eishockey-Mannschaft auf Erden.
18'
Beinahe wäre Raphael Herburger vor dem Tor noch an die Scheibe gekommen, doch der Pass gerät etwas zu steil, sodass der Lausanner Verteidiger dazwischen kommen kann.
17'
Das Spiel gibt momentan nicht sehr viel her. Beide Teams neutralisieren sich in der Mittelzone.
Auswärtsbilanz
von Jonatan Schäfer
Trotz den zuletzt starken Leistungen auf fremdem Terrain stehen die Bieler in der Auswärtstabelle nur auf dem achten Rang – aus 25 Spielen gab es 27 Punkte.
16'
Endlich der erste Treffer. Aber nicht die Scheibe landet im Tor sondern die Trinkflasche von Pascal Caminada. Yannick Herren hatte Jerome Samson von hinter dem Tor in den Kasten geschubst.
13'
Die Partie verläuft sehr flüssig, es gibt nur wenige Unterbrüche. Viele Checks, aber im Grossen und Ganzen fair. Die Schiedsrichter mussten noch keine Strafe aussprechen.
10'
Irgendwie erinnert mich der bisherige Verlauf der Partie stark an das gestrige Duell dieser beiden Teams. Auch da war Lausanne im ersten Drittel die klar bessere Mannschaft, vor allem in den Startminuten. Im Unterschied zu gestern konnten die Lausanner bisher aber noch keinen Treffer verbuchen.
Nervenspiel
von Jonatan Schäfer
Zum wiederholten Mal können die Bieler heute die Playoff-Teilnahme klar machen und den HC Fribourg-Gottéron in den Abstiegskampf schicken. Das grosse Bibbern und Schwitzen auf Seiten der Fribourger geht also weiter, insbesondere weil sie gegen Servette bereits in Rückstand liegen.
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8'
Ahron Spylo alleine gegen Pascal Caminada! Der Bieler Ausländer schnappt sich den Puck am Rande des Lausanner Drittels und stürmt sogleich in die Zone der Romands hinein. Weil der Scheibenverlust der Lausanner in der Vorwärtsbewegung geschieht, kann Spylo mit vollem Tempo alleine auf Caminada losziehen. Spylo entscheidet sich jedoch für einen schnellen Handgelenkschuss. Ein Fehler, denn der Schuss kommt zentral und damit hat Caminada null Mühe.
5'
Grosse Möglichkeit für Colby Genoway! Kamber mit einem kapitalen Fehlzuspiel in der eigenen Zone, Louhivaara kann erben und sieht seinen kanadischen Mitspieler Genoway, der direkt abzieht. Allerdings kommt der Pass nicht ideal, sodass Genoway mit der Schaufel nicht richtig hinter die Scheibe kommt. Rytz bleibt Sieger. Wenige Sekunden später verpasst auch Florian Conz vor Rytz den ersten Treffer für Lausanne.
4'
Es sind die Gäste, die in den ersten Minuten mehr von der Scheibe haben. Die Romands lassen den Puck geschickt durch die eigenen Reihen laufen, Biel hat Mühe, in die Zweikämpfe zu kommen. Und wenn sie die Scheibe dann doch einmal haben, verlieren sie sogleich wieder mit einer schwachen Angriffsauslösung ... Nervosität?
2'
Simon Rytz muss ein erstes Mal eingreifen. Deruns bringt die Scheibe von links einfach Mal auf's Tor. Der Bieler Keeper ohne Probleme.
1'
Spielbeginn
Auf zum Gefecht. Die Scheibe rollt. Biel in blau, Lausanne ganz in weiss.
Lausanne liegt den Biel nicht
von Merengue
In den letzten 9 Begegnungen dieser beiden Teams konnte der EHC Biel nur gerade zwei Mal gewinnen. Sieben Mal siegte Lausanne. Zuletzt gab es vier Siege am Stück für die Romands gegen die Seeländer, der Letzte gestern in der Patinoire de Malley. Für die Playoff-Quali reicht es den Bielern auch, wenn diese Serie heute nach 22:00 Uhr 2:8 aus eigener Sicht lautet. Dann nämlich, wenn Biel mindestens einen Punkt holt.
Knappe Sache
von Jonatan Schäfer
Nur mit viel Pech, verpassten es die Bieler gestern gegen Lausanne, das definitive Playoff-Ticket zu lösen. Zwar konnte sich das Team von Trainer Kevin Schläpfer nach den ersten zwanzig Minuten glücklich schätzen, nur mit einem Treffer Unterschied in Rückstand zu liegen, doch danach drehte der EHC Biel auf, glich aus und liess sich auch durch das zweite Gegentor nicht aus der Ruhe bringen. In Überzahl gelang der erneute Ausgleich. Nach einer torlosen Verlängerung musste das Penaltyschiessen entscheiden, in welchem die Waadtländer das bessere Ende knapp für sich behielten. Für Aufregung sorgte ein aberkannter Versuch von Pär Arlbrandt. Die strittige Szene wurde von den beiden Headschiedsrichtern als kein Tor gewertet, weil Arlbrandt zwei Mal abgeschlossen habe. Die Bieler Bank sah dies verständlicherweise anders. Wie dem auch sei, dank der Doppelrunde bietet sich aus Sicht des EHC Biel schon heute die Chance auf Revanche.
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Wichtiger Rückkehrer - Vor dem Spiel
Gerade als es für den EHC Biel so richtig um die Wurst geht kommt ein immens wichtiger Spieler ins Team von Kevin Schläpfer zurück. Captain Mathieu Tschantré fehlte den Seeländern gestern in Lausanne und spielt heute zusammen mit Matthias Rossi und Center Emanuel Peter in der zweiten Linie.
Die Tabellenkonstellation
von Jonatan Schäfer
Während der EHC Biel, wie erwähnt, nur einen einzigen Punkt aus den letzten zwei Spielen braucht, um die Playoff-Teilnahme zu sichern, ist das heutige Spiel auch für Lausanne nicht bedeutungslos. Die Waadtländer liegen vier Punkte hinter Genève-Servette zurück und könnten durchaus noch einen Platz in der Tabelle gut machen. Dazu müssten die Genfer aber sowohl heute gegen Fribourg als auch nächste Woche gegen die Lakers Punkte abgeben.
Fällt heute die Entscheidung? - Vor dem Spiel
Der EHC Biel verpasste gestern in Lausanne die definitive Playoff-Teilnahme. Doch heute bietet sich gegen den gleichen Gegner im eigenen Stadion gleich die zweite Möglichkeit. Einziger Gegner im Rennen um Platz 8 ist Fribourg, das heute in Genf antritt. Die Ausgangslage ist klar: Bei aktuell sechs Zählern Vorsprung von Biel muss Fribourg einerseits alles nach 60 Minuten gewinnen und Biel zweimal nach 60 Minuten verlieren, ansonsten ist die Entscheidung gefallen.
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