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Olympia-Tagesticker

Die Flamme ist erloschen und Sotschi Geschichte



Liveticker: Olympia-Tagesticker vom 23. Februar

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Tobias Wüst
Merengue
Tobias Wüst
Iris Wettstein
Sandro Zappella
Schluss, Aus, Vorbei
Das wars tatsächlich aus Sotschi. Ein eindrücklicher, wenn auch etwas langwieriger Abschluss dieser Spiele. Wir sind damit auch am Ende dieses letzten Olympia-Tickers angelangt. Dem Protokoll zuliebe bedanken wir uns natürlich noch artig bei Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit und hoffen, Sie in vier Jahren wieder Willkommen heissen zu dürfen. Nicht vergessen: In vier Jahren! Bis dann.
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See you in four years, Lara
von Merengue
Jetzt kommt doch noch Freude auf. Lara Gut, persönlich meine absolute Favoritin im Schweizer Olympiateam verabschiedet sich und kündigt gleichzeitig an, in vier Jahren in Korea wieder dabei zu sein. Mit dieser tollen Nachricht verabschiede auch ich mich, zumindest für heute und für Sotschi 2014, denn sportlich geht das Leben weiter, und wie. Good Bye und приятно провести вечерm(einen schönen Abend)
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Feuerwerk ... das muss es gewesen sein
von Merengue
Tobias und ich machen gerade Freudensprünge in der Redaktion! Das Feuerwerk ist gezündet. Das muss doch jetzt das Zeichen sein für das Ende dieser... Schlussfeier. Das Adjektiv lass ich Sie selber wählen, das ist wohl Geschmacksache.
07.02.2014; Sochi; Olympische Winterspiele Sochi - Eroeffnungsfeier;
Das olympische Feuer und Feuerwerk (Daniel Stiller/Bildbyran/freshfocus)
Schluss mit Gesang
Eine Sopranistin, deren schrille Stimme wohl jedes Glas zum Bersten bringen würde, setzt den (hoffentlich) letzten Schlusspunkt zu dieser Vorstellung.
Der Bär hats getan!
Es ist also doch nicht Putin, sondern der übergrosse Bär, dem die Ehre zukommt, die olympische Fackel auszublasen. Auch unsere redaktionsinterne «Fackel» wurde übrigens ausgeblasen, allerdings nicht von einem Bären. Zumindest keinem wirklichen.
Olympische Flamme watson
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Bye Bye, Sotschi
von Merengue
Da haben sich die Russen aber was einfallen lassen. Direkt aus dem Toysrus eingeflogen. Dabei wollte ich mir gerade morgen diesen knuddeligen Bären im Geschäft in Zürich holen.
Bühne frei für Bär, Hase und Schneeleopard
Jetzt haben auch noch die drei Maskottchen ihren grossen Auftritt, mit Betonung auf «gross». Wie überdimensioniertes Kinderspielzeug sehen sie aus. Andächtig schweben sie zu einer Art Gregorianischer Choral über den Boden.
Es ist raus
Endlich! Bach spricht die magischen Worte: «Ich erkläre die Olympischen Winterspiele von Sotschi für beendet». Und beendet damit auch seine Rede. Wie ein Mann atmet bei uns die gesamte Redaktion auf. Wenigstens die wenigen, die bis jetzt durchgehalten haben.
Degenscharfe Russen-Brocken
Nach einem kurzen Exkurs auf Französisch stammelt der deutsche Ex-Fechter auch noch einige Brocken Russisch zusammen – und das Stadion bebt.
Die Reihe ist an Bach
Jetzt folgt mit Thomas Bach der Chef persönlich, und dessen «Sepp-Blatter-Englisch» verstehe ich nur allzu gut. Er wirft mit positiven Adjektiven für diese Spiele nur so um sich. Muss er ja, unter den strengen Augen von Putin.
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Ein wenig Humor zur Aufmunterung
von Merengue
... oder doch kein Humor? Vielleicht sind es ja gerade pussy riot, welche das Feuer erlöschen. Das wäre doch mal was!
Das sind wir langsam auch hier in der watson-Redaktion!
Russisch für Anfänger
Jetzt halten weitere Schlipsträger weitere Reden. Ich verstehe x-mal «Russja», einmal noch «Thomasa Bachä», und das wars auch schon mit meinen Russisch-Kenntnissen. Da werden Erinnerungen wach an die Medaillenzeremonie unseres Bobfahrers, «Biit Cheftiii» (Beat Hefti)!
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Schlusswort?
von Merengue
Ja, ist ja gut. Wir sehen uns in vier Jahren in Pyeongchang, aber bitte bitte, löscht jetzt endlich das Feuer! Sag es Thomas Bach, sag es und erlöse uns von den Bösen.
Nächster Halt: Pyeongchang!
Jetzt tritt auch noch der koreanische Elvis auf. Und singt auf koreanisch. Ich verstehe natürlich nur Bahnhof, kombiniere mir aber mit meinen herausragenden Kombiniererfähigkeiten zusammen, dass es um die Olympischen Winterspiele von 2018 geht. Ganz im Stile von Dr. Watson, halt.
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Hey, jetzt bin ich dran!
von Merengue
Es scheint, als wären würden wir hier eine Schulstunde absolvieren. Zunächst darf Russland die Olympia-Fahne schwenken, dann übergibt der Russe brav dem IOC-Präsidenten Bach. Dieser lässt sich zwar ein wenig mehr Zeit, gibt dann aber doch weiter an Korea, wo die nächsten Winterspiele stattfinden werden. Was haben wir also gelernt: Nur wer teilt darf auch Olympische Spiele ausrichten.
Fahnenschwenken fast wie in der Schweiz
Gibt's den sowas? Jetzt müssen drei Schlipsträger (darunter auch Thomas Bach) die olympische Flagge exakt viermal hin und her schwenken. Viermal! Nicht einmal mehr oder weniger. Dazu wird die koreanische Hymne der nächsten Spiele gesungen. Versteh einer dieses Prozedere. Auch Beni wirkt etwas hilfslos...
Die Ringe fallen
Der offizielle Teil findet seine Fortsetzung. Die epische Musik ist einer trägen, einschläfernden gewichen. Dazu wird die olympische Flagge heruntergelassen. Einer von vielen symbolischen Akten zur Beendigung dieser Spiele.
SRF für einmal besser
Erneut ein Highlight-Video der vergangenen sechzehn Tage. Ich verteile ja ungern Lorbeeren in diese Richtung, aber dasjenige von «SRF» war um Welten cooler. Bessere Musik, bessere Bilder.
Dem Beni ist langweilig
Während das nächste Thema (der Zirkus) vorgestellt wird, beginnt Beni plötzlich über seine alten Tage bei «Benissimo» zu schwadronieren. Auch ihm scheint der Gesprächs- und Redestoff ausgegangen zu sein. Bei mir droht gleiches Schicksal dem Schreibstoff...
Trocken, trockner, am... hä?
Die Themengebiete lösen sich gegenseitig als trockenste und Sport-fernste ab. Nun ist die Literatur dran. Dargestellt erneut durch unzählige, tanzende Gestalten. Den Zusammenhang sehe ich nicht. Immerhin: Der abschliessende Papiersturm ist cool.
Es geht im gleichen Stile weiter
Jetzt folgt auch noch Ballet. Musste ja kommen. Da wünscht man sich schon fast den 90er-Disko-Verschnitt zurück. In der Mitte wird ein riesiger Kronleuchter runtergelassen. Der wohl grösste der Welt. Wissen Sie, was dieser Veranstaltung jetzt noch den nötigen Piff geben würde? Wenn er runterfallen würde. Aber natürlich nicht auf, sondern neben die Tänzerinnen. Wir sind ja keine Unmenschen.
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Aliens im Anflug?
von Merengue
Nein, natürlich nicht. So viele Klaviere hat ein gesundes Auge wohl noch nie auf einem Haufen gesehen. Ist alles schön und gut, doch was um Himmelswillen hat das mit Olympia zu tun? Klar, die Russen wollen natürlich ihren Reichtum der Welt präsentieren.
Das nächste Instrument folgt
Als nächstes steht das Klavier auf dem Programm. Keine Ahnung, ob das nun Beethoven, Stravinsky oder doch Rachmaninov ist. Ist mir aber auch ziemlich egal. Finde dafür die kleinen, klavierherumschiebenden Mozart-Doubles noch lustig.
So tickt Russland
Es erwarten uns gemäss SRF-«Experte» Beni Thurnheer (die Anführunszeichen sind absichtlich so gewählt!) zwanzig Minuten Geschichtsunterricht über Russland. Also zwanzig mässig spannende Minuten. Immerhin geben die Geigerinnen mächtig Gas. Die Geige ist übrigens erster Programmpunkt.
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Russischer Gefühls-Cocktail
von Merengue
Was müssen das nur für Gefühle sein ... drei Russen einsam in der Mitte des russischen Olympiastadions, Medaille um den Hals, Russische Hymne erklingt über dem Himmel von Sotschi. Für einmal kein Cocktail mit Vodka sondern voll von Gefühlen.
the volunteers
Jetzt wird auch noch ein grosser Dank an die freiwilligen Helfer ausgesprochen. Vier davon werden als Vertreter auf das Podium gebeten – und auch diese vier winken und lächeln brav. Ist dieser Gesichtsausdruck Standard in Mütterchen Russland? Wohl eher nicht...
Die Russen
Auch Alexander Legkow scheint sich etwas Sorgen um seine Frisur zu machen. Schlussendlich lächelt aber auch der frischgebackene Olympiasieger glücklich zum zweiten russischen Psalm an diesem Abend.
Legkov
Die Norwegerinnen
Noch schnell die Haare ordnen und dann ab zum Lip-synching zur Hymne! «Das Auge hört mit» oder so ähnlich...
Norwegen
Zwei Medaillenzeremonien
Nun erfolgen noch zwei Langlauf-Siegerehrungen: Einmal für den 30km-Lauf der Damen und einmal für jenen über 50km der Herren. Beide Podeste sind ziemlich einheitlich besetzt: Ersteres besteht nur aus Norwegerinnen, auf dem zweiten stehen nur Russen. Mein Verdacht: Das wurde extra so arrangiert, um Flaggen zu sparen. Wurde möglicherweise sogar Darios Ski dafür angesägt?
Währenddessen auf der Präsidenten-Tribüne
Glückseligkeit sieht anders aus...
Wladimir Putin
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Die Schweizer(innen) sind die Schönsten
von Merengue
Leider nur ganz kurz im Bild, aber immerhin. Links unten Elisa Gasparin, einfach nur zum knuddeln. Rechts unten vermute ich Aita Gasparin. Leider kann ich das Gesicht in der Mitte nicht entziffern, aber vielleicht könnt ihr mir helfen.
In Reih und Glied
Winken, lächeln, Fähnchen schwenken. Der Auftritt ist doch ziemlich einheitlich. Ich hätte mir jetzt lieber einen etwas offeneren Einmarsch ohne Protokoll gewünscht. Sie mir etwas zu sehr nach Militärparade aus...
Abwechslung pur
Nicht nur musikalisch geht es heute Abend ziemlich variantenreich zu und her: Auch in punkto Farbe haben die Russen einiges auf dem Kasten. Das dominante Blau ist mittlerweile einem nicht minder dominanten Rot gewichen.
Die Massen ergiessen sich ins Stadion
Für die restlichen Athleten ist das Protokoll dann weniger streng – grundsätzlich kann jeder dann gehen, wann es ihm oder ihr passt. Trotzdem scharen sich die einzelnen Nationen – typisch Mensch halt – zusammen.
Links, zwo, drei!
Nun sind sie also unterwegs – die Fahnenträger aller Nationen. Im Gleichschritt geht's zu eigenwilliger Techno-Musik auf den Rundkurs.
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Lasst eure Farben wehen
von Merengue
Die Fahneträger sind bereit! Einmal tief durchschnaufen und raus auf die grosse Bühne!
Sportler im Anmarsch
Sogar der Nachklang entzückt meine Ohren! Nun wird die liebliche Musik allerdings durch eine Art Marsch abgelöst. In wenigen Augenblicken werden die Athleten die Arena betreten: Der Einmarsch der Gladiatoren naht!
Die Hymne wird geschmettert
Ein Heer von lieblichen Kindern singen mit Engelsstimmen den russischen Psalm – wundervoll! Das ist ja wie Schokoladenpudding für die Ohren!
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Das Ende der Welt?
von Merengue
In ein wenig mehr als zwei Stunden werden die Olympischen Spiele 2014 von Sotschi Geschichte sein. Einige sportbegeisterte Fans sehen somit bereits den Weltuntergang kommen. Die Agenda ist ab sofort blank, keine Pläne, keine Medaillen ... was soll man da schon machen? wie wärs mit einem vierjährigen Winterschlaf? Vorschläge sind in den nächsten zwei Stunden bitter nötig.
Putin ist präsent
Wladimir Putin präsentiert sich zum ersten (und wohl nicht letzten) Mal. Nach seiner Vorstellung wird die russische Flagge ins Fischt-Stadion getragen – von den diesjährigen russischen Olympia-Siegern höchstpersönlich. Putin und IOC-Chef Thomas Bach an seiner Seite applaudieren höflich.
Selbstironie pur!
Was für ein sympathischer Spielzug der Russen! Beim Bilden der fünf olympischen Ringe verzichten sie wie bei der Eröffnungsfeier vorerst auf das «Öffnen» des letzten Rings (diesmal allerdings absichtlich). Diesmal wird der Fehler dann allerdings behoben.
Wird Putin zum Blaser?
In rund eineinhalb Stunden wird übrigens der Höhepunkt der Show erfolgen: Das «Ausblasen» der olympischen Flamme. Ich tippe darauf, dass Putin diesen Part höchstpersönlich übernimmt. Viel Verlass auf meine Prognosen bei solchen Feiern ist allerdings nicht – es sind ja überraschenderweise auch keine Aliens an der Eröffnungsfeier aufgetaucht...
Es ist soweit
Die Schlussfeier hat begonnen. Gestartet wird mit einzelnen Höhepunkten dieser Spiele – dargestellt in einer ansehlichen Bildershow. Blau ist die dominante Farbe, die Klänge erinnern an eine Hof-Zermonie aus dem frühen Mittelalter. Noch etwas lahm das Ganze.
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Der Anfang vom Ende
von Merengue
Herrliche Impressionen aus dem Fischt-Stadion! Auf zum letzten Akt!
Bad Timing
Was auch viele Russen nicht wissen: Diese Abschlussfeier ist zeitlich ziemlich ungünstig eingeplant. Heute vor 70 Jahren liess nämlich Josef Stalin eine halbe Million Tschetschenen und Inguschen nach Zentralasien deportieren, Zehntausende starben. Wollte man ironisch sein, könnte man die Tatsache, dass die «closing ceremony» genau mit dem tschetschenischen Volkstrauertag zusammenfällt, auch als «taktische Meisterleistung» bezeichnen. Wollte man aber natürlich nicht.
Der Startschuss naht
In wenigen Minuten wird die Schlussfeier eröffnet. Als Fahnenträgerin für die Schweiz wird übrigens Patrizia Kummer von Simon Ammann übernehmen. Die Walliserin hat uns an diesen Spielen mit einer Gold-Medaille im Parallelriesenslalom der Snowboarderinnen erfreut.
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Der Countdown läuft
von Tobias Wüst
Wir auch nicht! Hoffentlich übertreffen sich die Russen nach der tollen Eröffnungsfeier einmal mehr.

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Dem Ende nahe
von Merengue
So langsam aber sicher füllt sich das Olympiastadion. Ich bin sicher, Sotschi wird diese wunderbaren Spiele mit einer beeindruckenden Schlussfeier beenden.
Den Tränen nahe
Somit sind also alle Medaillensätze an den Olympischen Spielen in Sotschi vergeben. Bei uns macht sich bereits etwas Wehmut breit – immerhin können wir uns aber noch auf die Abschlussfeier freuen. Wir machen jetzt eine kurze, nachgezogene Mittagspause, erfreuen uns an der mannigfaltigen Fussballberichterstattung heute Nachmittag und hoffen, Sie in eineinhalb Stunden wieder hier begrüssen zu dürfen!
Sotschi Sonnenuntergang
Sonnenuntergang in Sotschi
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Krönender Abschluss
von Merengue
Dieser Kanadafan bringt es auf den Punkt. Jegliche Übersetzung ist überflüssig.
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Verdientes Gold
von Tobias Wüst
Nur diejenigen Länder, die einen noch mieseren Winter als die Kanadier haben, sollen diese an den Winterspielen schlagen können – klingt fair für mich. So gesehen war diese Niederlage der Schweden bereits vorprogrammiert.

Schweden – Kanada 60'
Der Titelverteidiger spielt das Ganze souverän runter, Gold geht damit einmal mehr an Kanada! Mit diesem hochverdienten 3:0-Sieg unterstreichen die Ahornblätter ihre Stellung als Eishockey-Nation Nummer 1. Die Schweden bleiben heute vieles schuldig und müssen sich mit der silbernen Auszeichnung begnügen.
Schweden – Kanada 57'
Bei den Schweden mangelt es heute an allen Ecken und Enden. Es scheint wohl nicht einmal für das Ehrentor zu reichen, ganz im Gegenteil: Die Skandinavier müssen aufpassen, dass die Kanadier im Gold-Taumel nicht noch auf 4:0 erhöhen. Wieder ein gefährlicher Schuss von Perry, der allerdings am Tor vorbeizischt.
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Stolz, ein Ahornblatt auf dem Pass zu haben
von Merengue
Diese Zuschauerin hat einen interessanten Vorschlag in die Runde gebracht. Zukünftig soll auf der Handy-Tastatur eine Auswahl an kanadischen Emojis erhältlich sein. Nach dieser meisterlichen Leistung der Kanadier hätten sie es sicherlich verdient.
Schweden – Kanada 53'
Sinngemäss für dieses Powerplay der Schweden und für das gesamte Spiel: Die grösste Chance in diesen zwei Minuten gehört Jamie Benn, der nach einem Konter der Ahornblätter im Slot zum Abschluss kommt und den Puck knapp über das Tor setzt. Die Kanadier spielen das jetzt äusserst souverän runter, die Sache ist definitiv gelaufen.
Schweden – Kanada 50'
Das dürfte die Entscheidung gewesen sein. Ein Handgelenkschuss der ganz feinen Sorte war das von Chris Kunitz – via Latte findet der Puck den Weg ins Tor; unhaltbar für Lundqvist. Die Schweden sind stehend k.o. – der alles andere als schwache Henrik Lundqvist tut einem fast ein bisschen Leid.
SOCHI, RUSSIA - FEBRUARY 23:  Chris Kunitz #14 of Canada celebrates with teammates after scoring his team's third goal in the third period during the Men's Ice Hockey Gold Medal match against Sweden on Day 16 of the 2014 Sochi Winter Olympics at Bolshoy Ice Dome on February 23, 2014 in Sochi, Russia.  (Photo by Martin Rose/Getty Images)
Schweden – Kanada 48'
Was ist nur mit diesen Schweden los? Anscheinend sind ihnen ihre Trikots schon golden genug – auf jeden Fall lassen sie sich hier phasenweise regelrecht vorführen. Die Kanadier haben das Schussverhältnis übrigens mittlerweile gedreht und führen mit 31:21.
Schweden – Kanada 43'
Pfostenknaller! Drew Doughty schliesst von der blauen Linie aus ab. Lundqvist ist die Sicht versperrt, seine Abwehr-Mannen können allerdings befreien. Die Kanadier scheinen das 2:0 tatsächlich als «gefährlichen Vorsprung» einzustufen und machen weiter Druck. Die Schweden kommen nur noch sporadisch aus dem eigenen Drittel raus.
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Zum Greifen nahe
von Merengue
Die Medaillen liegen bereit. Nicht nur die Goldenen, sondern auch die Silbernen ... doch wer will letztere schon. In einem Finale zählt nur Gold, zumindest im ersten Moment.
Schweden – Kanada 41'
Das letzte Drittel dieser Olympischen Spiele ist angepfiffen. Der schwedische Headcoach Par Marts hat seine Linien etwas umgestellt und will nochmals voll angreifen.
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Schweden – Kanada 40'
von Merengue
Anscheinend soll der Kanadische Headcoach Mike Babcock im Interview mit dem kanadischen Fernsehen gesagt haben, ein 2:0 Vorsprung sei das gefährlichste Resultat vor einem Schlussdrittel. Aber jetzt mal ehrlich: Das muss er doch sagen, etwas anderes bleibt ihm kaum übrig. Um deine Frage noch zu beantworten, Tobias. Im zweiten Drittel wurde das Drei-Kronen-Team regelrecht von Kanada überfahren. Was bleibt ihnen also noch? Wer weiss, vielleicht nehmen sie sich ein Beispiel an der Schweizer Hockeynati, welche ihrerseits gegen Schweden im Schlussdrittel einen 0:2 Rückstand wettmachten. Ein schneller Anschlusstreffer würde diesem Finale nochmals richtig Würze geben.
Schweden – Kanada 40'
Die Schweden überstehen diese Strafe ohne Probleme; damit endet auch das zweite Drittel mit dem Endskore von 1:0 zugunsten der Kanadier. Für Schweden wird die Situation nun immer kniffliger. Meiner Meinung nach gibt es jetzt nur noch einen Ausweg: Den inneren Schweinehund überwinden und in der Garderobe sich auf kanadische Art mit literweise ekligem Ahornsirup abfüllen. Und dann mit frischer Energie die Kanadier mit ihren eigenen Waffen schlagen. Oder hättest du einen besseren Vorschlag, Marco?
Schweden – Kanada 38'
Ein weiteres Powerplay für die Ahornblätter kurz vor Schluss. Berglund haut Kunitz in die Bande. Unnötig – und aus schwedischer Sicht auch ziemlich dumm. In Unterzahl ist es bekanntlich um einiges schwieriger, einen 0:2-Rückstand aufzuholen.
Schweden – Kanada 36'
Wenn es wirklich zählt, ist er dann eben doch bereit! Sidney Crosby erobert sich an der eigenen blauen Linie nach einem weiteren Fehler der Schweden die Scheibe und kann alleine auf Lundqvist losziehen. Dort bleibt der Penguin dann eiskalt und erhöht mit seinem ersten Turniertreffer auf 2:0.
Schweden – Kanada 35'
Dummer Scheibenverlust der Schweden im eigenen Drittel – Patrick Marleau setzt seinen Abschluss aber knapp über das Tor. Die Skandinavier bekundet weiter extrem viel Mühe, überhaupt erst vor das Price'sche Tor zu kommen. Doch wie Eishockey halt so ist: Ein einziger gelungener Angriff kann die Partie auf den Kopf stellen.
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Eishockey polarisiert
von Merengue
Der Olympiafinal im Eishockey ist globales Top-Ereignis. Das belegt dieser Tweet. Wenn ich irgendwo so meine Zweifel hatte, dann in Indien. Da habe ich mich aber komplett getäuscht.
Schweden – Kanada 34'
Was für ein Tohuwabohu vor Lundqvist. Insgesamt drei mittel- bis brandgefährliche Schüsse werden im sekundentakt auf sein Gehäuse abgefeuert. Doch der Torhüter bleibt einer schwedischen Gardine gleich unüberwindbar und kann den knappen Rückstand bewahren.
Schweden – Kanada 32'
Kanadas Superstar Sidney Crosby agiert allgemein noch etwas kopf-, und für kurze Zeit auch helmlos. Wegen letzterem muss er vom Eis, ersteres zieht sich bereits über das ganze Turnier hinweg. Doch wen interessiert das schlussendlich, wenn sich auch Crosby Gold umhängen kann?
Sidney Crosby
Schweden – Kanada 30'
Es fühlt sich zwar nicht so an, doch die Schweden führen in der Torschuss-Wertung tatsächlich mit 17:14. Das schwedische Spiel ist bis anhin einfach noch nicht zwingend genug.
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Wenn Träume wahr werden ...
von Merengue
Dieser Hockeyfan erlebt heute wohl einen seiner schönsten Tage im Leben. Kein Wunder, denn etwas grösseres als Crosby, Getzlaf, Nash, Karlsson, Lundqvist und Co. an einem Olympiafinal live mitzuverfolgen gibt es nicht für einen Eishockeyanhänger.
Schweden – Kanada 28'
Doch die Kanadier sind jetzt wieder am Drücker – und können im Powerplay beinahe auf 2:0 erhöhen! Ryan Getzlaf tanzt auf der linken Seite die schwedische Abwehr schwindelig und passt dann im perfekten Moment auf Anaheim-Teamkollege Corey Perry. Dessen One-timer kann Lundqvist allerdings parieren.
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Highlight für jeden Kanadier
von Merengue
Für einen Olympiafinal mit direkter Beteiligung wird sich wohl kein Kanadier zu schade sein, bereits früh morgens aufzustehen. (Zeitverschiebung)
Schweden – Kanada 25'
Lundqvist im Glück! Die Scheibe rutscht dem schwedischen Schlussmann nach einem Abschluss von Perry unter den Schonern durch, tanzt auf der Linie einen kurzen Samba und wird dann von einem gelb-blauen Verteidiger wegspediert. Die Schweden kommen langsam etwas auf.
Schweden – Kanada: 22'
Oldie Karlsson spielt wie in den meisten Überzahl-Situationen der Schweden durch. Doch auch seine Routine bringt den Skandinaviern nicht den Ausgleich. Die Kanadier sind wieder vollzählig.
SOCHI, RUSSIA - FEBRUARY 23:  Erik Karlsson #65 of Sweden challenges Sidney Crosby #87 of Canada for the puck during the Men's Ice Hockey Gold Medal match on Day 16 of the 2014 Sochi Winter Olympics at Bolshoy Ice Dome on February 23, 2014 in Sochi, Russia.  (Photo by Bruce Bennett/Getty Images)
Schweden – Kanada: 21'
Der Puck ist freigegeben, das zweite Drittel läuft. Die Schweden werden noch eine gute Minute im Powerplay agieren können.
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Schweiz
von Iris Wettstein
Im Hockey-Final ist Drittelspause, das gibt kurz Zeit um eine erste kurze Schweizer-Bilanz zu ziehen. 11 Medaillen, sechs davon sind Golden und 26 Diplome (das von Hefti ist noch nicht im Tweet drin). Das waren 16 erfolgreiche Tage meiner Meinung nach.

Schweden – Kanada: 20'
Das erste Drittel ist vorbei. Kanada hat vor allem ab der 10. Minute richtig zugelegt und führt hier verdient mit 1:0.
Schweden – Kanada: 18'
Kanada spielt jetzt auf ein Tor, die Schweden wissen nicht mehr wo oben und unten ist und wirken so desorientiert wie ich beim Durchlesen einer Ikea-Bauanleitung.
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Der Olympische Geist
von Iris Wettstein
Dieser Fan scheint neutral zu sein, oder er will auf alle Fälle im Sinne des olympischen Geistes handeln. Er ist Fleischbälle mit Ahornsirup. Was für eine Mischung!
Schweden – Kanada: 16'
Kanada sucht im Powerplay das 2:0, scheitert aber immer wieder an Tormann Lundqvist. Die Schweden überstehen diese heikle Phase unbeschadet.
Schweden – Kanada: 13'
Tor für Kanada! Jetzt häts gschället. Jonathan Toews hat sich vor dem Tor positioniert. Genau dahin kommt der Pass von Jeff Carter. Toews hält das Stöckchen hin und der Puck findet den Weg ins Gehäuse. Kanada führt mit 1:0!
1:0 kanada schweden
Schweden – Kanada: 11'
Pfostenschuss von Patrice Bergeron! Der Center der Boston Bruins versucht es mit einem verdeckten Handgelenkschuss. Die Hartgummischeibe prallt vom Pfosten zurück ins Feld, Peck für Kanada!
Schweden – Kanada: 8'
Der kanadische Verteidiger Jay Boumweester tankt sich durch und schiesst aus etwas spitzem Winkel – übers Tor.
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Einfahren
von Iris Wettstein
Keine Spur von Nervosität. Die Schweden fuhren mit dem Velo zum Bolshoy Ice Dome.

Schweden – Kanada: 5'
Ein munterer Start in diese Partie. Chancen gibt es hüben wie drüben, momentan sind die Schweden am Drücker.
Schweden – Kanada: 3'
Auf der Gegenseite kommt Kornwall zu einer guten Abschlussposition von der linken Seite. Doch auch hier bleibt der Torhüter Sieger, Carey Price hat die Scheibe.
Schweden – Kanada: 1'
Bereits in der ersten Spielminute kommt Kanada zu einer Top-Chance durch Patrice Bergeron. Der Ex-Luganesi wird mustergültig von Sydney Croby bedient, scheitert dann aber alleine vor Lundqvist.
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Kanada im Hockeyfieber
von Iris Wettstein
Der Final beginnt und in ganz Kanada geht nichts mehr.
hockey kanada schweden
Hockey regiert:
Eishockey Männer: Schweden – Kanada
Das für viele wohl grösste Highlight der Olympischen Spiele steht zum Abschluss an: Das Finale im Männer-Eishockey, es treffen die Schweden auf die Kanadier. Wir hoffen auf eine spektakuläre Partie!
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Dario Cologna
von Iris Wettstein
Noch einmal kommen wir zum Pechvogel des Tages. Cologna bedankt sich via Facebook bei seinen Fans und zieht Bilanz von den Olympischen Winterspielen.
dario cologna
Interview Beat Hefti
«In beiden Fahrten heute habe ich immer wieder kleine Fehler gemacht, die Zeit kosten und dass darf einfach nicht passieren. Wir wussten, zwischen dem 3. und 12. Rang ist alles möglich. Für eine Medaille muss alles 100% zusammenpassen. Dass hat es heute nicht. »
Viererbob Männer
Alexander Zubkov holt Gold! Der Russe holt nach dem Sieg im Zweier auch im Viererbob den ersten Platz. Dahinter gewinnt Lettland Silber, Bronze geht in die USA. Beat Hefti verpasst eine Medaille deutlich.
Bobmedaillen
Viererbob Männer
Die Letten legen mit einer deutlichen neuen Bestzeit vor. Jetzt gilt es Ernst! Kann Zubkov dem Druck standhalten und Gold einfahren?
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Beat Hefti
von Iris Wettstein
Auch wenn Beat Hefti im Kanal nicht seine beste Leistung abrufen konnte, ein Thema auf Twitter ist er trotzedm. Was die Briten an seinem Namen so lustig finden, kann ich mir aber nicht erklären.
Viererbob Männer
Wow, war das knapp! Steven Holcomb bringt noch drei Hundertstelsekunden ins Ziel. Das ist mindestens der dritte Platz für die US-Amerikaner.
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Prominenter Zuschauer – Viererbob Männer
von Iris Wettstein
Dmitri Medwedew ist beim Eiskanal angekommen, um Zubkov anzufeuern und den allfälligen, historischen Sieg für Russland zu feiern.
medwedew bob
Viererbob Männer
Russland 2 übernimmt die Führung, es sind noch drei Teams oben. Kann die USA mit Holcmb den Bronzeplatz verteidigen?
Viererbob Männer
Der Kampf um die Medaillen hat begonnen. Der Bob Grossbritannien 1 mit einer starken Fahrt und Laufbestzeit im vierten Run. Es sind noch 5 Teams oben.
Viererbob Männer
Beat Hefti gelingt auch im 4. Lauf keine überzeugende Leistung. Er bringt immerhin eine Hundertstelsekunde seines Vorsprungs ins Ziel und holt sich den achten Rang. Das gibt ein olympische Diplom, mehr lag da auch nicht drin.
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Die zwei in der Mitte
von Sandro Zappella
Naja, Bobspezialist ist übertrieben. Stimmt, ich hab da in der Primarschule reihenweise Bob-Rennen gegen meine Freunde gewonnen, aber das war nicht im Eiskanal. Die beiden Männer in der Mitte müssen wohl nicht viel machen. Erst den Bob stossen, reinspringen und anschliessend schwer sein , das wärs dann wohl.
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Die zwei in der Mitte
von Iris Wettstein
«Was machen bloss die beiden Männer, die im Viererbob in der Mitte sitzen?» Leider kann ich diese Frage nicht beantworten. Aber wer weiss, vielleicht ist ja Sandro ein Bob-Spezialist und kann uns weiterhelfen?

Der Medaillenspiegel
Im Medaillenspiegel ist den Russen Platz 1 nicht mehr zu nehmen. Sie werden mit Zubkov wohl sogar noch eine Goldene nachlegen. Die Schweiz wird auf dem 7. Platz abschliessen – ein gutes Resultat.
Medaillenspiegel
Viererbob Männer
Die ersten sechs Schlitten sind im Ziel. Es führt Lettland 2 vor Tschechien und Frankreich. Es kommen nochmals sechs, dann ist Beat Hefti an der Reihe.
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Team GB
von Iris Wettstein
Grossbritannien hat eindeutig am meisten Fans auf Twitter! Der letzte Lauf ist im Gange.
Viererbob Männer
Der letzte und entscheidende 4. Lauf im Viererbob läuft. Es starten die besten 20 Teams in umgekehrter Reihenfolge. Deshalb dauert es noch ein Weilchen bis Beat Hefti an der Reihe ist.
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Hahn im Korb
von Sandro Zappella
Bastian Baker gibt ein Privatkonzert für die Eishockey-Frauen. Anscheinend hatte Justin Bieber gerade keine Zeit. Aber immerhin. War ja auch nur Bronze.
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Aufbruchstimmung
von Sandro Zappella
Die Athletinnen haben schon gepackt. Nach der Abschlussfeier heute geht es zurück in die Schweiz.

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Olympisches Feuer
von Iris Wettstein
Sie ist das Symbol der Olympischen Spiele, egal ob Sommer oder Winter, sie steht im Mittelpunkt, die Olympische Flamme. Ihre Reise von Olympia nach Sochi war die spektakulärste, die eine Flamme jemals absolvierte. Auch während der Spiele war das Olympische Feuer ein immer wieder gern fotografiertes Sujet.
Die Eröffnungsfeier:
Olympische Flamme
Mit atemberaubender Bergkulisse:
Olympische Flamme
Sie brannte 24 Stunden während 16 Tagen:
Olympische Flamme
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Viererbob Männer
von Sandro Zappella
Die besten 20 Schlitten sind unten. Die Schweizer um Beat Hefti sind immerhin noch auf dem 8. Zwischenrang, jedoch weit zurück. Um die Medaillen kämpfen andere.
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Viererbob Männer
von Sandro Zappella
Der Vorsprung von Zubkov sei nicht ganz unerreichbar. Melbardis (Lettland 1) und Holcomb (USA 1) bräuchten jedoch etwas Hilfe vom «grossen Russen». Ich lege mich fest: Zubkov lässt sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und holt Gold.

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Bobfahrer
von Iris Wettstein
Nate spricht mir aus der Seele, ich bin auch immer wieder beeindruckt wie die Bobfahrer sich arrangieren, sodass sie zu viert in diesen kleinen Schlitten hüpfen können. Gut für den Rücken wird das nicht sein, so wie die hinteren Fahrer sich zusammenkrümmen müssen.
Viererbob Männer: Schweiz 1
Nein, es gibt keine weitere Medaille für die Schweiz. Ein ganz schwacher Lauf von Beat Hefti, da kassiert er eine schallende Ohrfeige in Form eines Rückstandes von 0,94 Sekunden. Letzter Platz der bisher gestarteten. Das wird wohl nicht mal für ein olympisches Diplom reichen. Adieu Merci. Das wars für die Schweiz. 6x Gold, 3x Silber, 2x Bronze.
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Viererbob
von Iris Wettstein
Denn Deutschen läufts nicht nach Wunsch, dieser Zuschauer nimmts mit Humor.
Viererbob Männer
Der Reihe nach verlieren USA 1, Deutschland 3, und Russland 2 viel Zeit auf die Spitze. Ist dass die Chance für die Schweizer um hier einige Ränge gutzumachen? Beat Hefti ist mit seinen Mannen am Start.
Viererbob Männer: Deutschland 1
Ui, viele Fehler zu sehen beim Bob Deutschland 1, welcher folglich viel Zeit verliert. Gut für das Schweizer Team um Beat Hefti, schliesslich lagen die Deutschen nach dem 2. Lauf noch 2 Zehntel vor den Schweizern.
Viererbob Männer: Lettland 1
Die grössten Konkurrenten von Russland um Olympia-Gold im Viererbob kommen aus Lettland. Doch im dritten Lauf vermögen die Letten nicht mitzuhalten. 17 Hundertstel liegen sie nach dem 3. von 4 Läufen zurück.
Viererbob Männer: Russland 1
Die führenden Russen eröffnen den dritten Lauf! Eine saubere Fahrt von Alexander Zubkov, 20 Hundertstelsekunden über dem Bahnrekord.
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Vergesst die Paralympics nicht
von Iris Wettstein
So wie dieser Zuschauerin geht es vielen, sie will nicht, dass die Olympischen Spiele schon vorbei sind:

Aber ganz fertig sind sie ja noch nicht, die Winterspiele, in 12 Tagen beginnen die Paralympics:

Langlauf Männer: Das Podest
Der totale Triumph der Russen am letzten Tag der Olympischen Spiele. Alexander Legkov siegt vor Maxim Vylegzhanin und Ilia Chernousov. Dario Cologna hat sich «selbst ein Bein gestellt» und sich aus der Medaillenentscheidung genommen.
Legkov 50km
Weiter gehts
Nicht nur für Dario Cologna geht es nach diesem bitteren Rennen weiter, auch für uns. Auch wenn meine Motivation gerade Limbo tanzt, ab 10:30 Uhr beginnt der 3. Lauf im Viererbob. Die Schweizer liegen auch Rang 7, haben aber noch Chancen auf eine Medaille – wenn nicht gerade eine Kufe am Bob bricht.
vierer bob beat hefti
Interview Dario Cologna
«Es ist sehr sehr schade. Aber wenn man sich selber ein Bein stellt, ist man selber schuld. Ich habe mich gut gefühlt beim letzten Aufstieg und hätte um die Medaillen kämpfen können.» So kam es zum Sturz: «Ich war eingeklemmt und wollte eine bessere Position, dann bin ich gestürtzt und beim Aufstehen fuhr mir jemand über den Ski und dieser brach. Trotzdem gehe ich mit einem guten Gefühl nach Hause. Heute hätte ich nochmals eine grosse Chance gehabt, und im Moment bin ich sehr enttäuscht. Aber wenn ich dann im Flugzeug sitze, werde ich sehr glücklich sein mit meinen beiden Goldmedaillen.»
Dario Cologna Interview
Inteview Curdin Perl
«Es ist fast alles aufgegangen. Beim letzten Aufstieg war ich etwas zu weit hinten, um noch weiter nach vorne zu kommen. Ich wäre gerne in die Top 10 gelaufen, aber über das ganze Rennen gesehen ist Rang 12 auch gut. Im Hinterkopf habe ich gewusst, dass alles passt, aber der letzte «Zwick »hat gefehlt, um ganz vorne mitzulaufen.»
Interview Remo Fischer
«Am Anfang hatte ich gute Beine und ich kam gut mit. Auch das Materlial war einmal mehr super. Mein Ziel war ein Platz unter den Top 20, aber bei diesem extrem harten Rennen bin ich zufrieden mit Rang 22. »
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Armer Cologna
von Iris Wettstein
Die Anteilnahme an Colognas Skibruch ist gross auf Social Media.



Langlauf Männer: Dario Cologna
Dario Cologna kommt nach seinem Skibruch als 27. ins Ziel. Der 50-er scheint ihm bei Grossanlässen einfach kein Glück zu bringen. Da bricht ihm heute so kurz vor dem Ziel der Ski, wie bitter ist das denn. Ich kann es noch immer nicht fassen. Das versaut wohl nicht nur mir den Sonntag.
Langlauf Männer: 50 Kilometer
Ohne unseren Champion Dario Cologna wird das Rennen entschieden. Es gewinnt der Russe Alexander Legkov vor seinen Teamkollegen Chernusov und Vylegzhanin. Dreifach-Triumph für die Gastgeber!
aleksander lekov 50km langlauf sochi
Langlauf Männer: Dario Cologna
Nein! Nein! Nein! Skibruch bei Dario Cologna! Das gibts doch einfach nicht. Da fährt Cologna so ein sauberes Rennen, hätte wohl bald seinen grossen Angriff geplant und dann bricht ihm der Ski.
dario cologna skibruch
Langlauf Männer: 48 Kilometer
Noch zwei Kilometer und weiterhin ist es eine grosse Gruppe mit der Chance auf den Sieg. Come on Dario Cologna!
Langlauf Männer: 45 Kilometer
Die Entscheidung naht. Noch immer sind 28 Fahrer vorne dabei, darunter auch drei Schweizer.
6. Dario Cologna + 2,6 Sekunden
16. Curdin Perl + 8,5 Sekunden
27. Remo Fischer + 14,2 Sekunden
Langlauf Männer: 42,5 Kilometer
Es bleiben nur noch 7,5 Kilometer zu laufen. In Führung liegt der Schwede Anders Södergren. Dario Cologna liegt als Siebter 4,7 Sekunden zurück. Wann kommt der grosse Angriff vom Doppelolympiasieger?
Switzerland's Dario Cologna competes during the men's 50K cross-country race at the 2014 Winter Olympics, Sunday, Feb. 23, 2014, in Krasnaya Polyana, Russia. (AP Photo/Matthias Schrader)
Langlauf Männer: 40 Kilometer
Ski-Wechsel? Fehlanzeige. Keiner kann es sich leisten die Skier vor der letzten Runde zu wechseln. Der führende Matti Heikkinen hat seinen ganzen Vorsprung eingebüsst und wird demnächst «gefressen». Angeführt von Dario Cologna sind die Schweizer weiterhin gut klassiert.
Langlauf Männer: 38 Kilometer
Das Verfolgerfeld holt auf: Noch 14 Sekunden liegt Heikkinen voraus. Die Schweizer halten weiterhin gut mit. Noch ist für alle ein Spitzenplatz drin:
10. Dario Cologna + 16,9 Sek.
15. Curdin Perl + 18,1 Sek.
31. Remo Fischer + 23,2 Sek.
35. Toni Livers 24,5 Sek.
Langlauf Männer: 35 Kilometer
Der Finne Matti Heikkinen setzt sich immer mehr ab! Mittlerweile beträgt sein Vorsprung auf die ersten Verfolger über 20 Sekunden. Kann er das etwa durchziehen? Die Skier hat er bisher nicht gewechselt dennoch scheinen seine Latten wie geschmiert zu laufen ...
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Allez allez
von Iris Wettstein
Für einmal ein Hopp Cologna auf französisch! Magali wünscht sich eine weitere kleine Goldmedaille.
Langlauf Männer: 30 Kilometer
3 von 5 Runden sind absolviert. Diesmal gibt es mehr Action beim Skiwechsel: Die meisten Läufer wechseln, so auch Dario Cologna. Dieser hat jetzt rund 30 Sekunden Rückstand, dafür aber frische Skier an den Füssen.
Langlauf Männer: 28 Kilometer
Zur Abwechslung liegt mal ein Schweizer im Spitzentrio. Es handelt sich nicht um Dario Cologna sondern um Curdin Perl.
Langlauf Männer: 25 Kilometer
Die Hälfte des Rennens ist gelaufen! Noch immer ist nichts entscheidendes geschehen. An der Spitze wird munter abgewechselt. Alle vier Schweizer sind noch in dieser Spitzengruppe, die noch 44 Läufer fasst.
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Was für eine Kulisse
von Iris Wettstein
Bei solchen Verhältnissen muss Langlaufen einfach Spass machen.
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Langlauf Männer: 20 Kilometer
Die zweite Runde ist durch. Der Tscheche Lukas Bauer ist der einzige welcher seine Skier wechselt.
An der Spitze liegt Södergren aus Schwede vor dem US-Amerikaner Noah Hoffman und dem Russen Alexander Legkov.
Die Schweizer:
5. Dario Cologna +1,8 Sek
17. Curdin Perl + 9,0 Sek
30. Remo Fischer + 15,3 Sek
38. Toni Livers + 20 Sek
Langlauf Männer: 15 Kilometer
Die Langläufer haben etwas weniger als einen Drittel der Strecke absolviert. An der Spitze hat sich nichts geändert. Es führt weiterhin Johan Olsson vor Roland Clara und Alexander Legkov. Noch immer sind 51 der 64 gestarteten Läufer zeitlich mit dabei. Der Rückstand beträgt bei ihnen weniger als 20 Sekunden.
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Sotschi by Weltall
von Iris Wettstein
So sieht das Olympia-Dorf in der Nacht, von oben aus. Ein schönes Bild:
Langlauf Männer: 12,5 Kilometer
An der Spitze hat der Schwede Johan Olsson das Tempo angezogen! Dafür hat Dario Cologna nur ein müdes Lächeln übrig und bleibt locker dran. Auch die weiteren Schweizer halten den Rückstand unter 15 Sekunden.
Langlauf Männer: 10 Kilometer
Die erste von fünf Runden ist absolviert. Die Möglichkeit die Skier zu wechseln nimmt bisher keiner wahr. Noch geht das hier sowieso ziemlich gemächlich zu und her, abgesetzt hat sich noch keiner. Die Schweizer liegen auf folgenden Positionen:
9. Dario Cologna + 2,1 Sek
37. Curdin Perl + 14,9 Sek
39. Remo Fischer + 15,8 Sek
52. Toni Livers + 25,7 Sek
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Dopingfall Johannes Dürr
von Iris Wettstein
«Ja, ich habe es getan.» Der Österreicher zeigt Grösse und gibt zu, dass er gedopt hatte. Es täte ihm sehr leid, und er könne sich nur entschuldigen. «Aber ich kann das nicht mehr gut machen. Ich habe alle enttäuscht, in dem ich eine solche Dummheit begangen habe.»
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Langlauf Männer
Die Strecke hat es in sich. Nach dem Aufstieg folgt die Abfahrt, dabei erreichen die Läufer über 70 Stundenkilometer!
Langlauf Männer: 2,5 Kilometer
Die erste Zwischenzeit wird nach 2,5 Kilometern gestoppt. An der Spitze wird munter abgewechselt. Dario Cologna hält sich vorerst zurück. Er ist weiterhin mitten im Pulk.
Langlauf Männer
Seit rund vier Minuten sind die Herren unterwegs. Der Schweizer Remo Fischer setzt sich mal frech an die Spitze, was aber überhaupt nichts heisst. Das Feld ist noch nah beisammen und irgendwo mittendrin: Dario Cologna.
Langlauf Männer: Der Start
Es geht los, der Startschuss zum Massenstart über die 50 Kilometer ist soeben erfolgt.
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Die dopen die Österreicher
von Iris Wettstein
Der Langläufer Johannes Dürr, wäre heute ein Konkurrent von Cologna gewesen, wurde bei einer Trainingskontrolle am 16. Februar positiv auf EPO getestet. Der 26-Jährige wurde aus der Olympia-Mannschaft ausgeschlossen und befindet sich bereits auf der Heimreise. Das Blutdoping des Niederösterreicher ist bereits der fünfte positive Dopingtest an diesen Winterspielen.
Langlauf Männer: Die Schweizer
Neben Topfavorit Dario Cologna sind drei weitere Schweizer am Start, auch sie seien hier erwähnt: Curdin Perl, Toni Livers und Remo Fischer werden jedoch nur Aussenseiter-Chancen eingeräumt.
Der letzte Tag beginnt
Einen schönen guten Morgen liebe Frühaufsteher. Schon in wenigen Minuten beginnt der letzte Olympia-Tag mit dem 50-Kilometer Massenstart im Langlauf. Mein Plan ist klar und eindeutig: Ich trinke meinen Kaffee, esse mein Gipfeli und schaue Dario Cologna zu wie er seine dritte Goldmedaille holt.
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Der Wettkampf der Saison
von Iris Wettstein
Der letzte Wettkampftag in Sotschi ist angebrochen. Curdin Perl ist bereit und freut sich auf den 50 Kilometer Lauf der Herren.
Curdin Perl
Der gestrige Tag
Gestern etwas verpasst? Hier geht es zum Olympia-Tagesticker vom Samstag!
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