Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Murray schuldig

Gericht bestätigt Verurteilung von Michael Jacksons Leibarzt



FILE - In this Friday, Oct. 21, 2011 file photo, Michael Jackson's former doctor Conrad Murray sits in a courtroom during his involuntary manslaughter trial in Los Angeles. A California appeals court in Los Angeles on Wednesday, Jan. 15, 2014, unanimously affirmed the involuntary manslaughter conviction of Murray. (AP Photo/Reed Saxon, Pool, File)

Quelle: Pool AP

Ein kalifornisches Berufungsgericht hat die Verurteilung des früheren Leibarztes von Michael Jackson wegen fahrlässiger Tötung bestätigt. Die Richter werteten das Verhalten des Mediziners Conrad Murray nach dem Tod des Popstars als Schuldbeweis. 

Die "falschen Erklärungen" Murrays und seine Versuche, Jacksons Zimmer vor dem Eintreffen der Polizei zu säubern, seien ein Beleg für Murrays "Schuldbewusstsein", befanden die drei Richter am Mittwoch in einem einstimmig gefällten Urteil.

Der 60-jährige Kardiologe war im November 2011 wegen fahrlässiger Tötung zu vier Jahren Gefängnis verurteilt worden. Er hatte Michael Jackson im Juni 2009 gegen dessen Schlaflosigkeit das Narkosemittel Propofol verabreicht. Jackson starb an einer Überdosis des Medikaments. Murray wurde im vergangenen Oktober nach Absitzen der Hälfte seiner Strafe aus der Haft entlassen.

Murray selbst hatte gegen seine Verurteilung Berufung eingelegt. Die Richter kamen nun aber zu dem Schluss, im vorangegangenen Prozess sei klar zutage getreten, dass Murray die Gesundheit und Sicherheit seines Patienten missachtet habe. So habe der Arzt Jackson grosse Mengen gefährlicher Medikamente verabreicht und den Popstar anschliessend ohne Überwachung zurückgelassen.

Die Richter warfen Murray zudem vor, er habe seine Verantwortung für den Tod des Popstars nie anerkannt und während des gesamten Prozesses keine Reue gezeigt. Murrays Anwältin Valerie Wass erklärte, sie werde sich voraussichtlich an das Oberste Gericht Kaliforniens wenden oder eine zweite Meinung des Berufungsgerichts verlangen.

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen