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Kängurus in den Buschfeuern – so hilft die australische Regierung den leidenden Tieren



Die Buschfeuer in Australien sind verheerend, nicht nur für die in den betroffenen Gebieten ansässigen Menschen, sondern vor allem auch für die Tierwelt. Bisher sollen mehr als eine Milliarde Tiere durch die Feuer umgekommen sein, wie der «Stern» schreibt. Um den Notleidenden Tieren zu helfen, greift die australische Regierung auf eine aussergewöhnliche Massnahme zurück: Die Hilfe kommt aus der Luft.

Der Energie- und Umweltminister von New South Wales, Matt Kean, informierte via Twitter über die sogenannte «Operation Felskänguru». Die Idee dahinter: Helfer fliegen mit Helikoptern über die von den Feuern besonders hart betroffenen Gebiete und werfen Lebensmittel ab. Diese sollen der Tierwelt zu Gute kommen, da nicht nur die Tiere in den Flammen umkommen, sondern auch die Nahrungsmittel verbrennen.

New South Wales (NSW) ist der Bundesstaat, der am heftigsten von den Buschfeuern betroffen ist. In NSW liegt auch die Hauptstadt Sydney, die derzeit regelmässig in Rauchwolken gehüllt ist. Matt Kean schrieb zur Aktion: «Mitarbeiter der National Parks & Wildlife Service haben heute Tausende Kilos Nahrungsmittel (hauptsächlich Süsskartoffeln und Karotten) für unsere Bürstenschwanz-Felskänguru-Kolonien in New South Wales abgeworfen».

Die Aktion scheint bei der Tierwelt gut anzukommen. Kean postete ein weiteres Bild, das ein Känguru beim Verzehren einer Karotte zeigt. Dazu schrieb der Umweltminister: «Ein glücklicher Kunde».

Auf Twitter finden sich auch bereits erste Reaktionen auf die Aktion – alle sind positiv. So schreibt beispielsweise eine Userin: «#OperationRockWallaby – liefert Himmelskartoffeln und Wolkenkarotten an die Bedürftigen und stellt den Glauben an die Menschheit wieder her ♥️sie sind ein guter Mensch Matt.»

Das Felskänguru zählt laut der Tierschutzorganisation WWF zu den besonders gefährdeten Tieren – mit der Aktion «OperationRockWallaby» soll den Tieren geholfen werden.

(mim)

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