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Syrien: Hochrangiger Hisbollah-Kommandeur in Syrien getötet



In Syrien ist nach Angaben des Fernsehsenders al-Majadin ein hochrangiger Kommandant der Hisbollah getötet worden. Mustafa Badreddine sei am Dienstagabend gestorben, bestätigte die vom Iran unterstützte Miliz am Freitag seinen Tod.

Es werde untersucht, wie Badreddine ums Leben gekommen sei. Viele Libanesen machten das Nachbarland Syrien für den Anschlag auf Hariri verantwortlich, auch nach Einschätzung einer UNO-Untersuchungskommission gibt es Hinweise auf eine syrische Beteiligung. Die Regierung in Damaskus bestreitet die Vorwürfe.

Badreddine habe an den meisten Operationen der Hisbollah seit 1982 teilgenommen. Er ist einer der Hauptverdächtigen im Mordfall am ehemaligen libanesischen Ministerpräsidenten Rafik Hariri 2005 und war vor dem von den Vereinten Nationen unterstützten Sondertribunal für den Libanon angeklagt. Bei dem Bombenattentat am 14. Februar 2005 in Beirut waren ausser dem anti-syrischen Politiker Hariri 22 weitere Menschen ums Leben gekommen.

Er wurde zudem wegen seiner Beteiligung an Bombenattentaten 1983 in Kuwait zum Tode verurteilt, konnte aber nach dem Einmarsch des irakischen Machthabers Saddam Hussein 1990 in Kuwait aus dem Gefängnis entkommen. Die Hisbollah-Miliz kämpft in Syrien auf der Seite der Regierung von Baschar al-Assad. (sda/reu/dpa)

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