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Hirten gegen Bauern

Hundert Tote bei Angriffen auf Dörfer in Nigeria



Bei Angriffen auf drei Dörfer im Zentrum Nigerias sind am Wochenende mindestens hundert Menschen getötet worden. Rund 40 Angreifer hätten die Dorfbewohner in der Nacht auf Samstag erschossen oder mit Macheten erschlagen und verbrannt. Die Polizei von Kaduna bestätigte die Angriffe auf die Dörfer Angwan Gata, Chenshyi und Angwan Sankwai. 

Allein im Dorf Chenshyi seien 50 Menschen getötet worden, sagte Adamu Marshall von der Organisation Union des Volkes von Südkaduna. «Die Angreifer haben Essen geraubt und die Scheunen angezündet», sagte er. «Die Menschen verstecken sich noch im Gebüsch, sie haben Angst, nach Hause zu gehen.» Besonders im ethnisch und religiös gemischten Zentrum Nigerias kommt es in jüngster Zeit verstärkt zu Zusammenstössen. Dort sind die Hirten meist Muslime, während die Bauern mehrheitlich christlichen Glaubens sind. (whr/sda)

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