Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Paketbombenbauer muss zehn Jahre ins Gefängnis



Das Bundesstrafgericht hat den Paketbomben-Bauer wegen mehrfachen versuchten Mordes zu einer Freiheitsstrafe von zehn Jahren verurteilt. Es liegt damit nur ein Jahr unter dem Antrag des Staatsanwalts des Bundes.

Der Verteidiger hatte einen Freispruch gefordert. Das Gericht erachtete die Ausführungen des schweizerisch-mazedonischen Doppelbürgers als nicht plausibel, wie es bei der Urteilsverkündung am Dienstag erläuterte.

Das Gericht sieht es nicht als glaubwürdig an, dass der Angeklagte getestet habe, dass die Bombe nicht funktionieren würde. Die Untersuchung der Bombe habe gezeigt, dass die Sprengfalle explodiert wäre, wenn sie durch Anheben des Deckels geöffnet worden wäre.

Für die Widerhandlung gegen das Waffengesetz verhängte das Bundesstrafgericht eine Geldstrafe. Der 41-jährige Mann hatte anerkannt, dass er die Waffe nicht hätte besitzen dürfen.

Der schweizerisch-mazedonische Doppelbürger hatte im September 2002 eine als Weinsendung getarnte Paketbombe an die Zürcher Redaktion der kosovo-albanischen Zeitung «Bota sot» geschickt. Nur durch Zufall wurde der Zünder nicht betätigt.

Gemäss seinen Aussagen sollte die Paketbombe «lediglich» ein Denkzettel an die Redaktion der «Bota sot» sein. Diese soll während des Kosovokrieges Fluchtwege von Zivilisten bekannt gegeben haben, was zu Massakern geführt habe. Dafür wollte sich der Mann rächen. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen