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Vierfachmord Rupperswil: 33-jähriger Einzeltäter hat Familie in Rupperswil umgebracht



Der Vierfachmord vom 21. Dezember 2015 im aargauischen Rupperswil ist geklärt. Beim mutmasslichen Täter handelt es sich um einen 33-jährigen, nicht vorbestraften Mann aus Rupperswil. Er ist geständig.

Wie Vertreter der Polizei und der Staatsanwaltschaft am Freitag vor den Medien in Schafisheim sagten, wurde der Mann am Donnerstag verhaftet. Er habe weitere solche Taten geplant gehabt.

Opfer und Täter kannten sich nicht. Der Täter hatte sowohl finanzielle wie auch sexuelle Motive. Er hatte das Haus schon am frühen Morgen des 21. Dezember 2015 beobachtet. Als der Lebensgefährte der später ermordeten 48-jährigen Frau zur Arbeit fuhr, drang er ins Haus ein.

Dort zwang er den 13-jährigen Sohn, seinen 19-jährigen Bruder und dessen 21-jährige Freundin zu fesseln. Dann zwang er die Frau, an zwei Bancomaten Geld abzuheben. Später fesselte er auch die Frau und den jüngeren Sohn und verging sich an diesem. Nachdem er die vier Opfer erstochen hatte, legte er im Haus Feuer und machte sich unerkannt davon.

Der Mann ist nicht vorbestraft und hat keinen Migrationshintergrund. Er kannte seine Opfer nicht.

Festnahme im öffentlichen Raum

Die Polizei hatte ihm im Visier. Als sich die Hinweise verdichteten, dass es sich um den Täter handelt, griff die Polizei am Donnerstag nach 72-stündiger Vorbereitungsarbeit zu.

Der Mann wurde im öffentlichen Raum festgenommen. Er hat die Tat gestanden. Laut Polizei und Staatsanwaltschaft plante er weitere solche Taten.

Der Vierfachmord von Rupperswil gehört zu den schwersten Straftaten, die in den vergangenen Jahrzehnten im Aargau verübt worden sind. Zur Aufklärung wurden so viele Mitarbeitende wie noch nie eingesetzt. Die Ermittler arbeiten rund um die Uhr, an sieben Tagen in der Woche. Die Sonderkommission zählte 40 Mitarbeitende Dazu kamen weitere Fachleute aus der Schweiz und dem Ausland. (sda)

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