bedeckt
DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Brand: Modellbau-Akku verursachte Grossbrand in Steckborn TG

Brand: Modellbau-Akku verursachte Grossbrand in Steckborn TG

08.01.2016, 09:48

Der Grossbrand in der Altstadt von Steckborn am Bodensee vom 21. Dezember wurde durch einen Modellbau-Akku verursacht. Dies haben die Ermittlungen der Polizei ergeben. Durch den Brand wurden sechs Häuser zerstört und 30 Personen obdachlos.

Die Ermittler konnten den Brandherd auf ein Zimmer in einer Wohnung im zweiten Stock eines der Häuser eingrenzen, wie die Thurgauer Kantonspolizei am Freitag mitteilte. Im Zimmer befand sich ein Akku-Ladegerät mit angeschlossenem Lithium-Polymer-Akku. Dieser dürfte zu brennen begonnen haben.

Akkus im Modellbau verbreitet

Laut Polizei sind solche Akkus wegen ihrer hohen Leistungsfähigkeit im Modellbau verbreitet. Bei unsachgemässer Verwendung können sie zu glühen beginnen, Feuer fangen oder gar explodieren. Die Polizei mahnte zur Vorsicht beim Umgang mit den Akkus.

Die Polizei befragte bei ihren Ermittlungen Bewohnerinnen und Bewohner der Häuser sowie Feuerwehrleute. Zudem wurden Fotos und Spuren aus den Gebäuden ausgewertet. Die Untersuchung der Staatsanwaltschaft Kreuzlingen ist noch nicht abgeschlossen.

Schaden von sechs Millionen

Beim Brand in der Nacht auf den 21. Dezember wurden sechs Liegenschaften in der Altstadt ein Raub der Flammen. Drei Personen mussten mit leichten Rauchvergiftungen ins Spital gebracht werden, 30 Hausbewohnerinnen und -bewohner wurden obdachlos. Der Sachschaden beträgt laut Polizei rund sechs Millionen Franken. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
twint icon
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

0 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!