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1. August: Bundespräsident Schneider-Ammann lobt Erfolgsmodell Schweiz



Bundespräsident Johann Schneider-Ammann hat an seiner Radioansprache zum 1. August lobende Worte an die Schweiz gerichtet. Das Land sei nicht nur ein winziger Fleck auf der Weltkarte. Vielmehr sei es ein «erfolgreicher und geschätzter Partner».

Schneider-Ammann verwies auf die drei Pfeiler, welche die heutige Schweiz stark machten: Bildung, Innovation und Unabhängigkeit. Alle drei seien Schlüssel zu Wohlstand und Perspektiven.

Das gute Bildungssystem der Schweiz mache die Schweiz zum Chancenland, sagte Schneider-Ammann. Dank dem offenen Bildungsweg mit Berufslehre, Fachhochschulen und Universitäten könne jeder weit kommen.

Auf Innovationen sei die Schweiz angewiesen, weil Bodenschätze fehlten. «Daraus haben wir unsere Stärke gemacht: Wir sind nie zufrieden, sondern entwickeln immer Neues, noch Besseres.»

Zur Unabhängigkeit gehören für Schneider-Ammann auch die Offenheit und gute Beziehungen in alle Welt. Der Bundespräsident verwies darauf, dass die Schweiz jeden zweiten Franken im Ausland verdient. Es gelte, den bilateralen Weg zu bewahren.

Unabhängigkeit gebe es aber nicht ohne Sicherheit, sagte er mit Verweis auf «die schrecklichen Auswüchse von Gewalt in den letzten Monaten». «Wir müssen mehr denn je zusammenhalten und unsere Freiheit und Sicherheit verteidigen», forderte der Bundespräsident.

Viele Auftritte folgen

Fünf weitere Bundesratsmitglieder halten am Montag aus Anlass des Nationalfeiertages ihre Reden. Die bürgerlichen Regierungsmitglieder sind am häufigsten zu hören. Überdurchschnittlich viele Bundesratsbesuche erhalten Dörfer und Städte in der Ostschweiz.

Das längste Programm - mit vier Auftritten - hat Finanzminister Ueli Maurer. Der SVP-Magistrat wird in Sattel SZ, in Turbenthal im Zürcher Oberland, in Mühleberg bei Bern und in Mettmenstetten ZH auftreten. Zwei Auftritte absolvierte er bereits am Sonntag im Kanton Thurgau.

Gäste beim Bauernbrunch

Je drei Mal werden sich Bundespräsident Johann Schneider-Ammann (FDP) und Verteidigungsminister Guy Parmelin (SVP) ans Volk wenden, beide in drei Sprachregionen. Schneider-Ammann wird in Bussy-Chardonney VD zum Bauernbrunch erwartet und zudem nach Rümlang ZH und Affoltern im Emmental BE reisen. Im Tessiner Maggiatal war er schon am Sonntag.

Sportminister Parmelin wiederum plant einen seiner drei Auftritte vom Montag im Jugendsportzentrum von Tenero TI und die beiden anderen als Gast am Brunch auf einem Bauernhof in Münsingen BE sowie in Avenches VD. In Romanshorn SG war er bereits am Sonntag Redner gewesen.

Nur je einen Auftritt haben die Bundesrätinnen Simonetta Sommaruga (SP) und Doris Leuthard (CVP) sowie Aussenminister Didier Burkhalter (FDP) vor sich. Bundesrats-Vizepräsidentin Leuthard wird in Schaffhausen erwartet, Sommaruga in Steckborn TG. Burkhalter wird in Vallorbe VD an der schweizerisch-französischen Grenze sprechen.

Del Ponte auf dem Rütli

Bundeskanzler Walter Thurnherr wird ebenfalls in der Ostschweiz erwartet, nämlich in Nussbaumen in der Gemeinde Hüttwilen TG. Einen zumindest offiziell auftrittsfreien Tag hat am 1. August einzig Innenminister Alain Berset (SP). Er hielt seine Rede zur Eröffnung des Landesmuseums-Neubaus bereits am Sonntag in Zürich.

Die Festrede an der Bundesfeier auf dem Rütli hält dieses Jahr kein Bundesratsmitglied, sondern die frühere Bundesanwältin Carla Del Ponte. Sie ist die erste Vertreterin des Tessins, die auf der geschichtsträchtigen Wiese im Kanton Uri als Rednerin auftritt. (sda)

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