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Terrorismus - Brüssel: Michel: Brüssel nach den Anschlägen auf Weg zum «normalen Leben»



Zwei Wochen nach den Anschlägen in Brüssel sieht Belgiens Ministerpräsident Charles Michel sein Land und die Hauptstadt auf gutem Weg zurück zur Normalität. «Wir kehren zu einem normalen Leben in Brüssel und in Belgien zurück», sagte Michel am Mittwoch in Brüssel.

Als sichtbarstes Zeichen dafür nannte Michel die schrittweise erfolgende Wiederaufnahme des Flugverkehrs in Brüssel und die bereits fast wieder vollständig funktionierende U-Bahn. Bereits im Laufe der nächsten Woche soll sie wieder im Normalbetrieb verkehren. Bisher verkehrt die Metro nur zwischen 7.00 Uhr und 19.00 Uhr, mehrere Stationen sind immer noch geschlossen.

Politik und Behörden würden alles dafür tun, dass die Normalität bald überall wieder zu spüren sei, sagte der Regierungschef. Ein hohes Mass an Sicherheitsvorkehrungen bleibe dabei gewahrt.

Belgien werde seine Vorkehrungen im Kampf gegen Terror und Radikalisierung verstärken, erklärte Michel. Er erinnerte daran, dass mehr als hundert Menschen im vergangenen Jahr wegen Terrorverdachts in Belgien verurteilt worden seien. In Belgien gebe es wie überall Erfolge und Niederlagen im Kampf gegen den Terrorismus.

«Keine politischer Fehler»

Kritik an seinem Land wies er erneut zurück. Belgien sei kein «schwaches Land». Er fügte hinzu: «Es gab keine politischer Fehler.» Die Regierung werde aber Lehren ziehen, und es sei die Aufgabe des Parlaments, Licht in Hintergründe zu bringen. Ein Untersuchungsausschuss der Volksvertretung soll Mitte des Monats seine Arbeit aufnehmen.

Am 22. März hatten sich zwei Attentäter in der Abfertigungshalle des Brüsseler Flughafens Zaventem in die Luft gesprengt. Kurz danach verübte ein weiterer Angreifer einen Selbstmordanschlag in der U-Bahnstation Maelbeek. Die Täter rissen insgesamt 32 Menschen mit in den Tod.

Zu den Attentaten bekannte sich wie schon nach den Anschlägen in Paris am 13. November die Terrormiliz «Islamischer Staat» (IS). Die Attentäter von Paris und Brüssel sollen die Anschläge in Belgien vorbereitet haben. Die belgischen Ermittlungsbehörden wurden deswegen scharf kritisiert. (sda/afp/dpa)

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