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Islamisten in Mali

Tote und Verletzte bei Selbstmordanschlag auf UNO-Soldaten in Mali

17.08.2014, 09:4417.08.2014, 11:06

Bei einem Selbstmordanschlag auf ein UNO-Militärcamp in der Nähe der nordmalischen Stadt Timbuktu sind drei Menschen getötet und sieben weitere verletzt worden. Bei den Opfern handle es sich um den Attentäter und zwei Blauhelmsoldaten aus Burkina Faso, teilte das Büro von UNO-Generalsekretär Ban Ki Moon mit.

Zwei schwer verletzte Soldaten wurden nach Dakar im Senegal geflogen. Der Anschlag auf das grösstenteils aus Militärzelten bestehende Camp in dem Ort Ber ereignete sich am Samstag. 

Islamisten drangen mit einem Auto voller Sprengstoff in das Camp ein, wie die UNO und malische Behörden mitteilten. Es habe eine starke Explosion gegeben. Ein Blauhelmsoldat sei auf der Stelle tot gewesen, der zweite sei später seinen Verletzungen erlegen.

Mali war durch einen Militärputsch im März 2012 ins Chaos gestürzt. Islamisten und Tuareg-Rebellen nutzten das durch den Militärputsch entstandene Machtvakuum, um den Norden Malis unter ihre Kontrolle zu bringen.

Die Islamisten setzten sich durch und herrschten mit harter Hand, bis sie im Januar 2013 durch eine französische Militärintervention aus den wichtigsten Städten vertrieben wurden. Es gibt jedoch immer wieder Anschläge. Die Franzosen übergaben später die Verantwortung für die Sicherheit an die malischen Sicherheitskräfte sowie die Minusma. (rar/sda/afp/dpa)

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