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Haitianer suchen Ausweg aus der politischen Krise



Nach einer monatelangen Hängepartie hat die Präsidentenwahl in Haiti begonnen. Schon am frühen Sonntagmorgen (Ortszeit) bildeten sich zum Teil lange Schlangen vor den Wahllokalen.

Die Wahl vom vergangenen Jahr war wegen Manipulationsvorwürfen annulliert worden. Seit der frühere Staatschef Michel Martelly im Februar ohne gewählten Nachfolger aus dem Amt schied, regiert Übergangspräsident Jocelerme Privert das Land.

Haiti leidet unter bitterer Armut, politischer Instabilität, Gewalt und Korruption. Seit dem schweren Erdbeben 2010 ist das Land von internationaler Entwicklungshilfe abhängig. Erst Anfang Oktober zog der Hurrikan «Matthew» über Haiti hinweg und richtete schwere Schäden an.

27 Kandidaten bewerben sich um das höchste Staatsamt. Sollte in der ersten Runde kein Kandidat die absolute Mehrheit erreichen, findet im Januar kommenden Jahres eine Stichwahl statt.

Rund 5.8 Millionen Haitianer waren aufgerufen, ihre Stimme abzugeben. Mit einen Ergebnis wird erst Anfang Dezember gerechnet. (sda/dpa)

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