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EU-Staaten diskutieren nach Brexit-Votum über Weichenstellung



In Bratislava hat am Freitag der informelle EU-Sondergipfel begonnen. Drei Monate nach dem britischen Votum für einen EU-Austritt wollen die verbleibenden 27 EU-Staaten in der slowakischen Hauptstadt die Weichen für die Zukunft Europas stellen.

Die EU steckt wegen des angekündigten Brexit, aber auch wegen eines Dauerstreits unter anderem über die Flüchtlings- und Wirtschaftspolitik in einer schweren Krise. Zentrale Themen des Gipfels sollen die Grenzsicherung, die Abwehr von Terror und die Überwindung der Wirtschaftsflaute sein.

Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel erwartet von der EU konkrete Fortschritte in den nächsten Monaten, um das Vertrauen der Bürger wiederzuerlangen. «Wir sind in einer kritischen Situation», sagte Merkel am Freitag unmittelbar vor dem Gipfeltreffen. «Es geht darum, durch Taten zu zeigen, dass wir besser werden können.»

Für junge Menschen müsse es wieder Hoffnung auf eine bessere Zukunft geben, so Merkel. Auch der Schutz der Aussengrenzen und die Bekämpfung der Fluchtursachen müsse vorangehen. All dies solle bis März 2017, zum 60. Jahrestag der Europäischen Verträge, bearbeitet werden.

Auch Frankreichs Präsident François Hollande setzt auf die Themen Sicherheit, aussenpolitische Stärke und neue Jobs, um das Vertrauen der Bürger in Europa zurückzugewinnen. Dies seien die Punkte auf der Agenda von Bratislava, sagte Hollande am Freitag zum Auftakt des Treffens. (sda/dpa/afp/reu)

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