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Musikbranche unter Druck: Umsatzrückgang von 3,9 Prozent

Online-Anbieter sind die Hoffnung der Musikbranche: Umsatz steigt auf 5,9 Milliarden Dollar



Headphones are seen in front of a logo of online music streaming service Spotify in this illustration picture taken in Strasbourg, February 18, 2014. Spotify is recruiting a U.S. financial reporting specialist, adding to speculation that the Swedish start-up is preparing for a share listing, which one banker said could value the firm at as much as $8 billion. REUTERS/Christian Hartmann (FRANCE - Tags: BUSINESS ENTERTAINMENT LOGO)

Abos von Spotify und Co sollen die Musikbranche retten. Bild: Reuters

Der Boom neuer Internetdienste gibt der seit Jahren gebeutelten Musikindustrie frische Hoffnung. In Europa gab es 2013 das erste Umsatzplus seit zwölf Jahren, das Geschäft in den USA hat sich stabilisiert, wie der Branchenverband IFPI am Dienstag mitteilte. 

Die Erlöse im sogenannten digitalen Geschäft, zu dem Internet-Downloads und Abo-Dienste gezählt werden, wuchsen im vergangenen Jahr insgesamt um 4,3 Prozent auf 5,9 Milliarden Dollar. Den Ausschlag dafür gab die wachsende Popularität von Abo-Angeboten wie Spotify oder Deezer. Sie verbuchten ein Umsatzplus von 51 Prozent auf gut 1,1 Milliarden Dollar. 

Den Grossteil ihres Geschäfts macht die Musikbranche aber weiterhin mit der CD. Insgesamt ist der weltweite Markt rund 15 Milliarden Dollar schwer. 

Global gab es im vergangenen Jahr einen Umsatzrückgang von 3,9 Prozent. Auslöser war ein Einbruch der CD-Verkäufe in Japan. Das Land bekommt erst jetzt den dramatischen Wandel des Geschäfts durch das Internet zu spüren, den Europa und die USA schon durchlebten. (jas/sda/dpa)

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