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Russische Opposition ruft bei Protesten zu Boykott der Wahl auf



In Russland sind Anhänger des Oppositionspolitikers Alexej Nawalni am Sonntag auf die Strasse gegangen. Sie riefen zum Boykott der für den 18. März angesetzten Präsidentenwahlen auf. Die Abstimmung nannten sie eine Farce.

Umfragen zufolge wird Präsident Wladimir Putin die Wahl locker gewinnen. Putin-Kritiker Nawalni darf nicht antreten. Er hatte zu den Protesten aufgerufen. «Euer Leben steht auf dem Spiel», sagte er in einer Videobotschaft. «Wie viele Jahre wollt ihr noch mit diesen Dieben, Frömmlern und Fieslingen leben?»

In Wladiwostok versammelten sich Hunderte vornehmlich junge Leute auf dem zentralen Platz der Hafenstadt. Auch in Nowosibirsk, Omsk und Jakutsk machten Nawalni-Anhänger ihrem Unmut Luft. Die Organisatoren rechnen mit Tausenden Teilnehmern in 118 Dörfern und Städten. Auch in der Hauptstadt Moskau ist eine Demonstration geplant.

Dort verschaffte sich am Morgen die Polizei Zutritt zu Nawalnis Büro. Zur Begründung gab sie an, es gebe Berichte über eine dort versteckte Bombe. Die Polizei schloss das im Büro untergebrachte Fernsehstudio für Online-Botschaften und nahm Beobachtern zufolge sechs Unterstützer des Politikers fest. Andernorts wurden 16 weitere festgenommen.

Wo Nawalni sich aufhielt war unklar. Er hatte aber angekündigt an den im späteren Tagesverlauf geplanten Protesten in Moskau teilzunehmen. (sda/reuters)

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