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Künstler muss Kalaschnikow-Denkmal in Moskau ändern



Kurz nach der Enthüllung eines Denkmals für den Waffenbauer Michail Kalaschnikow in Moskau muss der Künstler einen aufsehenerregenden Fehler ausbessern. Die Darstellung einer Waffe zeigt keine Kalaschnikow, sondern ein deutsches Sturmgewehr aus dem Zweiten Weltkrieg.

«Solche Fehler passieren», sagte Künstler Salawat Schtscherbakow. Wenige Stunden später entfernten Handwerker einen Teil der Gravur auf einem Sockelrelief. Bis Montag solle sie durch eine korrekte Version ersetzt werden, teilte die Militär-historische Gesellschaft mit. Sie hatte gefordert, den fehlerhaften Teil abzumontieren.

Das Denkmal war am Dienstag enthüllt worden. Es zeigt den Ingenieur Michail Kalaschnikow mit dem bekannten Sturmgewehr AK-47 (Awtomat Kalaschnikowa) in der Hand. Mit dem monumentalen Bronzeguss würdigt Russland den Schöpfer der weltberühmten Waffe.

Unter anderem Kulturschaffende hatten sich aber gegen das Denkmal ausgesprochen. Ein solcher Waffenkult gehöre nicht ins Zentrum der russischen Hauptstadt, lautet die Kritik. (sda/dpa)

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