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Cornelia Stamm Hurter von der SVP wird Schaffhauser Regierungsrätin



Sie war Favoritin und schaffte die Wahl problemlos: Das Schaffhauser Stimmvolk hat Cornelia Stamm Hurter (SVP) zur Regierungsrätin gewählt. Die 55-jährige Juristin ersetzt die langjährige Schaffhauser Finanzdirektorin Rosmarie Widmer Gysel (ebenfalls SVP).

12'876 Schaffhauserinnen und Schaffhauser gaben Claudia Stamm Hurter ihre Stimme. Ihre SP-Konkurrentin Claudia Eimer brachte es nur auf 6532. Die Wahlbeteiligung lag am Sonntag bei 58 Prozent.

Weil es sich um eine Ersatzwahl handelte, ging Stamm Hurter als Favoritin ins Rennen. Ihr half zudem, dass Schaffhausen mehrheitlich bürgerlich wählt. Die Frau des Schaffhauser SVP-Nationalrats Thomas Hurter politisiert eher gemässigt. Widmer Gysel tritt nach über zwölf Jahren in der Regierung auf Ende März 2018 zurück.

Stamm Hurter ist Schaffhauser Oberrichterin und im Nebenamt ausserordentliche Bundesrichterin. Seit 13 Jahren vertritt sie die SVP im Grossen Stadtrat von Schaffhausen. Von 1996 bis 2004 war sie Vizepräsidentin der SVP Schweiz.

Ein «Power-Ehepaar»

Wegen ihrer Ehe mit dem Schaffhauser SVP-Nationalrat war während des Wahlkampfs Kritik laut geworden. Die Lokalpresse warf die Frage auf, ob das nicht etwas gar viel Power für das «Power-Ehepaar» sei.

Rechtlich steht dem jedoch nichts entgegen. Die Gewaltentrennung bleibt gewahrt, weil die Funktionen auf unterschiedlichen staatspolitischen Ebenen angesiedelt sind. Ausserdem seien sie beide Profi genug, die Ämter klar zu trennen, betonte Stamm Hurter vor der Wahl.

In der fünfköpfigen Schaffhauser Regierung sind mit der Wahl der neuen SVP-Regierungsrätin somit weiterhin zwei SVP-, zwei FDP- und ein SP-Politiker vertreten. Stamm Hurter ist die einzige Frau. (sda)

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