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Flüchtlinge: EU-Gipfel wird Schliessung der Balkanroute erklären



Die Staats- und Regierungschefs der EU werden sich dem österreichischen Aussenminister Sebastian Kurz zufolge am Montag darauf einigen, dass die Balkanroute für Migranten geschlossen bleibt. Auch soll die Politik des «Durchwinkens» von einem Land zum nächsten enden.

Das sagte Kurz am Sonntagabend in der ARD-Sendung «Anne Will». EU-Diplomaten zufolge dürften die Schlussfolgerungen des EU-Gipfels aber noch in einigen Bereichen verändert werden. Vor dem eigentlich EU-Gipfel in Brüssel beraten die 28 Staats- und Regierungschefs mit dem türkischen Ministerpräsidenten Ahmet Davutoglu darüber, wie der Migrationsstrom aus der Türkei Richtung Europa gestoppt werden kann.

Die deutsche Kanzlerin Angela Merkel traf sich am Sonntagabend bereits mit Davutoglu in Brüssel zu Vorgesprächen. Laut EU-Diplomaten soll am Montag auch das Vorgehen der türkischen Behörden gegen die regierungskritische Zeitung «Zaman» zur Sprache kommen.

Die EU will zudem Nothilfen von insgesamt 700 Millionen Euro beschliessen, die vor allem Griechenland zugutekommen sollen. An der türkisch-mazedonischen Grenze sind Tausende Migranten gestrandet, nachdem die Balkan-Länder und Österreich ihre Einreisebestimmungen deutlich verschärft haben. (sda/reu)

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