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«Via sicura»

Behörden beschlagnahmten im letzten Jahr über 100 Raser-Autos



HANDOUT - Une image fournie par la Police Fribourgeoise ce lundi 9 aout 2010 montre la voiture Mercedes-Benz SLS AMG qui ete conduite par un ressortissant Suedois de 37 ans et qui a ete controlee a la vitesse de 290 km/h (sans deduction) par un radar fixe sur l'autoroute A12 ce vendredi 6 aout 2010. (HANDOUT/Police Fribourg) *** NO SALES, DARF NUR MIT VOLLSTAENDIGER QUELLENANGABE VERWENDET WERDEN ***

Bild: KANTONSPOLIZIE FREIBURG

Die Schweiz kennt keine Gnade mehr mit Rasern. Seit dem 1. Januar 2013 gilt hierzulande eines der schärfsten Rasergesetze Europas – dank dem Verkehrssicherheitsprogramm «Via sicura». Eine Umfrage von «SonntagsBlick» bei allen Kantonen zeigt jetzt: Das Rasergesetz wird konsequent umgesetzt. 2013 eröffneten die Behörden rund 500 Verfahren gegen Raser, die Polizei zog über 100 Tatautos aus dem Verkehr. 

Am härtesten greift der Kanton St. Gallen durch. Dort stellte die Polizei im letzten Jahr 20 Raser. In allen Fällen nahm sie ihnen ihr Fahrzeug auf der Stelle weg. Das freut Valesca Zaugg von der Verkehrsopfer-Vereinigung Roadcross: «Endlich werden Raser angemessen bestraft und zum Schutz der Bevölkerung aus dem Verkehr gezogen», sagt sie. 

Auch Werner Jeger, Vizedirektor des Bundesamtes für Strassen ist zufrieden: «Der eingeschlagene Weg ist der richtige», sagt er. «Die neuen Regeln entfalten ihre präventive Wirkung.» (rey)

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