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Argentinien: Macri leistet Amtseid als argentinischer Präsident



Argentiniens neu gewählter Präsident Mauricio Macri hat am Donnerstag vor dem Kongress in Buenos Aires den Amtseid geschworen. Der wirtschaftsliberale Politiker leistete den Schwur vor dem Senatsvorsitzenden Federico Pinedo.

Seiner Vorgängerin Cristina Kirchner war nicht anwesend. Ein Gericht hatte entschieden, dass Kirchners Mandat am Mittwoch endete. Pinedo fungierte daraufhin seit Mitternacht als Übergangsstaatschef. Aus Verärgerung darüber blieben Kirchner und ihre Verbündeten Macris Vereidigung fern.

Der 56-jährige Unternehmer Macri hatte im November die Präsidentschaftsstichwahl gegen den Kandidaten von Kirchners regierenden Peronisten, Daniel Scioli, knapp gewonnen.

Damit endet nach zwölf Jahren die Ära Kirchner in Argentinien. Vor Cristina leitete ihr im Jahr 2010 gestorbener Mann Néstor Kirchner die Amtsgeschäfte im Präsidentenpalast.

Macri will dem kriselnden Land eine unternehmerfreundlichere Politik verordnen und hat ein Ende der protektionistischen Wirtschaftspolitik seiner Vorgänger angekündigt.

Er tritt ein schwieriges Erbe an: Die drittwichtigste Volkswirtschaft Lateinamerikas leidet unter einer hohen Inflationsrate, die 2014 bei fast 24 Prozent lag. Nach einer langen Wachstumsphase befindet sich die argentinische Wirtschaft heute am Rande einer Rezession.

Der neue Präsident verfügt weder im Abgeordnetenhaus noch im Senat über eine Regierungsmehrheit und wird darauf angewiesen sein, Allianzen zu schmieden, um seine Vorhaben im Kongress durchzubringen. (sda/afp)

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