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Saudi-Arabien soll mehr als 500 Huthi-Rebellen getötet haben



Seit Beginn der Luftangriffe der arabischen Militärallianz im Jemen Ende März sind nach Angaben aus Riad mehr als 500 schiitische Huthi-Rebellen im Grenzgebiet getötet worden. Diese Zahlen nannte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums am Samstag in Riad.

Zugleich berichtete der Sprecher über Gefechte im Grenzgebiet am Vortag, bei denen drei saudiarabische Offiziere getötet und zwei weitere verletzt worden seien. Nach UNO-Angaben wurden seit Mitte März fast 650 Menschen in dem Konflikt getötet.

Ausserdem sollen Milizionäre in der jemenitischen Hafenstadt Aden nach eigenen Angaben zwei iranische Offiziere gefangengenommen haben, welche die Huthi-Rebellen beraten haben sollen. Der Oberst und der Hauptmann gehörten einer Eliteeinheit der iranischen Revolutionsgarden an und seien am Samstag an verschiedenen Orten in Jemen gefasst worden, sagte ein Milizionär.

Der Iran hat eine militärische Unterstützung der Rebellen immer bestritten. Auch die schiitischen Huthis erklärten, es gebe keine Hilfe aus Teheran.

Die von Saudi-Arabien geführte arabische Militärallianz hatte am 26. März mit Luftangriffen gegen Stellungen der vorrückenden Huthi-Rebellen im Jemen begonnen. Riad unterstützt den jemenitischen Präsidenten Abd Rabbo Mansur Hadi, der im Februar aus der Hauptstadt Sanaa fliehen musste und sich im März nach Riad absetzte. (feb/sda/afp/reu)

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