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Venedig startet Arbeiten zum Schutz des Markusplatzes



Der Markusplatz in Venedig soll schon bald viel weniger unter Wasser stehen als bisher. Arbeiten für ein Schutzsystem, die nun begonnen haben, sollen rund sechs Monate dauern.

Die Kanalisation rund um den Markusplatz soll geschlossen und der Platz mit einem hydraulischen System trockengelegt werden. Ziel sei in erster Linie der Schutz des Mosaikbodens der Markusbasilika, meldeten am Freitag lokale Medien.

Der Eingang des im Jahr 1063 errichteten Wahrzeichens von Venedig ist der tiefste Punkt des gesamten Stadtkerns. Bisherige Pläne zum Schutz des Markusplatzes wurden nie konkretisiert.

Die bisherige Hochwasser-Rekordmarke von 1.94 Meter war am 4. November 1966 erreicht worden. Mit dem nun begonnenen Schutzsystem sollen die Überschwemmungen drastisch reduziert werden, die jährlich das Fundament der Markusbasilika gefährden. (sda/apa)

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