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UNO-Sondergesandter fordert Verlängerung von Waffenruhe im Jemen



Der UNO-Sondergesandte für den Jemen hat eine Verlängerung der dreitägigen Waffenruhe im Jemen gefordert. Er rufe alle Beteiligten auf, die Feuerpause um mindestens 72 weitere Stunden zu verlängern, erklärte der UNO-Gesandte Ismail Ould Cheikh Ahmed am Samstag.

Die Waffenruhe für den Jemen endete offiziell um Mitternacht in der Nacht zum Sonntag. Trotz «wiederholter Verstösse beider Seiten» habe die Waffenruhe in weiten Teilen gehalten, erklärte Ahmed. Während der Kampfpause sei es möglich gewesen, Nahrung und humanitäre Hilfsgüter zu verteilen. UNO-Mitarbeiter hätten bislang nicht zugängliche Gebiete des Landes erreichen können. Darauf wolle die UNO aufbauen.

Im Jemen kämpfen seit September 2014 Truppen des sunnitischen Präsidenten Abed Rabbo Mansur Hadi gegen vom Iran unterstützte schiitische Huthi-Rebellen und andere Milizen, die dem ehemaligen Präsidenten Ali Abdullah Saleh die Treue halten. Seit März 2015 fliegt ein von Saudi-Arabien angeführtes Militärbündnis Luftangriffe auf die Rebellen. Seither wurden nach Schätzungen der UNO fast 6900 Menschen getötet, die meisten von ihnen Zivilisten.

Die unter UNO-Beteiligung vereinbarte Waffenruhe soll den Weg zu Verhandlungen über einen dauerhaften Frieden ebnen. (sda/afp)

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