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19-jähriger gesteht Schüsse auf Schüler in Florida



Nach dem Schulmassaker in Florida hat der 19-jährige Schütze die Tat gestanden. Wie am Donnerstag aus Gerichtsunterlagen hervorging, sagte er aus, das Schulgelände mit dem Schnellfeuergewehr AR-15 betreten und auf Schüler geschossen zu haben.

Anschliessend habe er seine Waffe und Ausrüstung weggeworfen, um sich unter die Personen zu mischen, die aus der Schule geflohen seien.

Sheriff Scott Israel sagte, der 19-Jährige sei mit einem Uber-Taxi zur Schule gefahren und habe dort das Feuer eröffnet. Anschliessend habe er sich unter fliehende Schüler gemischt und sei unerkannt aus der Schule entkommen. Nach dem Besuch eines Schnellrestaurants sei er festgenommen worden.

Der ehemalige Schüler der Marjory Stoneman Douglas High School in Parkland hatte am Valentinstag mit einem Schnellfeuergewehr um sich geschossen und 17 Personen getötet. 15 weitere Menschen werden laut Polizei mit Verletzungen im Spital behandelt.

Der Schütze, der aus disziplinarischen Gründen der Schule verwiesen worden war, wurde kurz nach der Bluttat in der nahegelegenen Stadt Coral Springs festgenommen. Der 19-Jährige wurde später formell des Mordes in 17 Fällen beschuldigt.

19 Fälle mit Schusswaffen

Allein im laufenden Jahr ereigneten sich in den USA nach Darstellung des demokratischen Senators Chris Murphy bereits 19 Vorkommnisse mit Schusswaffen an Schulen.

An fast allen Schulen in den USA gehören sogenannte Lockdown-Drills zum Alltag. Schüler aller Altersklassen trainieren ihre Reaktion auf einen Überfall, unter anderem werden die Klassenräume sofort verschlossen und verdunkelt, alle müssen still sein. Mehrfach hat solches Training zuletzt Massaker verhindern oder zumindest eindämmen können. (sda/afp/dpa)

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