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Trump empfängt griechischen Ministerpräsidenten Tsipras



US-Präsident Donald Trump hat den griechischen Ministerpräsidenten Alexis Tsipras im Weissen Haus empfangen. Trump bescheinigte dem 43-Jährigen zu Beginn des Treffens am Dienstag, sein Land habe nach den wirtschaftlichen Schwierigkeiten sehr gute Fortschritte gemacht.

Griechenland mache einen «grossartigen Job», sagte Trump. Griechenland war nach der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009 in die Schuldenkrise gerutscht und wird seither mit internationalen Hilfskrediten vor der Pleite bewahrt. Dem ersten Hilfsprogramm 2010 folgten zwei weitere. Das aktuelle, das im Sommer 2015 mit einem Volumen von bis zu 86 Milliarden Euro unterzeichnet wurde, läuft bis August 2018.

Der Internationale Währungsfonds hatte Griechenland am Freitag bei der gemeinsamen Jahrestagung mit der Weltbank attestiert, seine Wachstumsziele erreicht oder sogar übererfüllt zu haben. IWF-Chefin Christine Lagarde zeigte sich am Montagabend (Ortszeit) nach einem Treffen mit Tsipras voll des Lobes für die Reformen.

«Ich habe ihm und dem griechischen Volk zu dem bemerkenswerten Fortschritt gratuliert, den Griechenland in der Umsetzung schwieriger Richtlinien gemacht hat, einschliesslich einer Reform der Renten und der Einkommensteuer», sagte sie.

Weiter erklärte Lagarde: Hinsichtlich einer Entschuldung von seinen europäischen Partnern unterstützt, müsse Griechenland das kürzlich vom IWF grundsätzlich verabschiedete Programm beherzt umsetzen, um das Ende des internationalen Hilfsprogramms 2018 erfolgreich zu gestalten. (sda/dpa)

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