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Gabriel: USA wollen Syrien-Konflikt nicht militärisch lösen



Die G7-Gruppe will Russland zu neuen Verhandlungen über ein Ende des Syrien-Konflikts bewegen. Deutschlands Aussenminister Sigmar Gabriel sagte am Rande des G7-Treffens in Lucca, US-Aussenminister Rex Tillerson habe sich klar zu einer politischen Lösung bekannt.

«Rex Tillerson hat ausdrücklich gesagt, man suche einen nicht gewalttätigen, nicht militärischen Weg», sagte Gabriel am Dienstag. Gleichzeitig bekräftigte er, dass man Moskau zum Bruch mit dem syrischen Präsidenten Baschar al-Assad bewegen wolle. «Ich glaube, dass es fast nicht vorstellbar ist, dass Russland auf Dauer an der Seite eines so mörderischen Regimes wie das von Baschar al-Assad stehen will.»

Zuvor hatten sich die Aussenminister der G7 mit den Ressortchefs aus der Türkei, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Saudi-Arabien, Jordanien und Katar getroffen. Zur Gruppe sieben führender westlicher Staaten gehören neben den USA und Deutschland Italien, Frankreich, Grossbritannien, Kanada und Japan.

Tillerson reist nach dem G7-Treffen weiter nach Moskau, wo er am Mittwoch seinen russischen Amtskollegen Sergej Lawrow treffen wird. Russland ist der wichtigste Verbündete Assads im Syrien-Krieg.

Die USA hatten in der vergangenen Woche einen Vergeltungsangriff auf eine Luftwaffenbasis von Assads Truppen gestartet - als Antwort auf einen mutmasslichen Giftgasangriff der Regierungsarmee gegen einen von Rebellen kontrollierten Ort. (sda/dpa)

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