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EZB-Vize sieht jüngste Entwicklung bei Kryptowährungen gelassen



Die Rekordjagd des Bitcoin setzt sich ungebremst fort. Am Mittwoch stieg der Kurs für eine Einheit der Digitalwährung an grossen Handelsbörsen wie Bitstamp oder Coinbase über die Marke von 11'000 Dollar.

Bei Bitstamp wurden im Hoch 11'395 Dollar erreicht. An einzelnen, kleineren Handelsplätzen lag der Kurs noch höher bei bis zu 11'800 Dollar

Seit Beginn des Jahres hat sich der Wert der Digitalwährung verzehnfacht. Die Meinungen, ob dieser gewaltige Kursanstieg gesund und nachhaltig ist, gehen an den Finanzmärkten stark auseinander. Einige sprechen von einer Preisblase, der ein jäher Absturz droht, andere gehen von einem fortgesetzten Kursanstieg aus.

Nicht nur Fachleute an den Finanzmärkten, auch ranghohe Vertreter namhafter Institutionen sehen sich zunehmend mit Fragen zum Bitcoin konfrontiert.

Die Europäische Zentralbank blickt eher gelassen auf die die jüngste Kursentwicklung bei den Kryptowährungen. Offenbar seien Investoren überzeugt, dass die Kurse weiter anziehen würden, sagte EZB-Vizepräsident Vitor Constancio am Mittwoch zur Vorlage des jüngsten Finanzstabilitätsberichts in Frankfurt.

«Ich sehe dort kein grosses Risiko», sagte. Es gebe keine Auswirkungen auf die Geldpolitik oder die Finanzstabilität. Für die bestehenden Währungen stellten diese Digitalwährungen keine Gefahr dar. Constancio bekräftigte zudem seine Einschätzung, für ihn seien dies keine richtigen Währungen.

Der Bitcoin ist der bekannteste Vertreter von Digitalwährungen, auch Kryptowährungen genannt. Anders als herkömmliche Währungen werden sie nicht von Zentralbanken und Regierungen kontrolliert. Befürworter schätzen die Freiheit und Anonymität, Kritiker warnen vor Missbrauch etwa zur Finanzierung krimineller Handlungen. (sda/dpa)

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