DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Vor zwei Jahren wurden in Mexiko 43 Studenten entführt – ihr Schicksal ist noch immer ungewiss



epa05557750 Hundreds of people take part in a protest during the second anniversary of the disappearance of the 43 Mexican students from the Ayotzinapa Rural Teachers' College, in Mexico City, Mexico, 26 September 2016. The students were last seen on 26 September 2014 in Iguala, Guerrero State.  EPA/MARIO GUZMAN

Hunderte Demonstranten kamen in Mexiko-Stadt zusammen, um dem Verschwinden der 43 Studenten zu gedenken. Bild: EPA/EFE

In Mexiko haben Familienangehörige und Tausende Unterstützer am zweiten Jahrestag des Verschwindens von 43 Studenten an das Schicksal der mutmasslich ermordeten jungen Menschen erinnert. Sie zogen am Montag (Ortzeit) durch Mexiko-Stadt.

«Wir werden kämpfen und diese miese Regierung besiegen»

Die Demonstranten warfen der Regierung vor, die Wahrheit über das Geschehen in der Stadt Iguala im Bundesstaat Guerrero im September 2014 zu verschleiern. «Wir werden kämpfen und diese miese Regierung besiegen», sagte ein Sprecher der Angehörigen.

Relatives hold posters with images of some of the 43 missing students of Ayotzinapa College Raul Isidro Burgos as they take part in a march to mark the two-year anniversary of their disappearance of 43 students in the state of Guerrero, in Mexico City, Mexico September 26, 2016. The words in red read,

Was mit den Studenten geschehen ist, ist weiterhin unklar. Bild: HENRY ROMERO/REUTERS

Nach offiziellen Angaben waren die Studenten des linken Lehrerseminars Ayotzinapa von Polizisten entführt und der kriminellen Organisation «Guerreros Unidos» übergeben worden.

Bandenmitglieder gaben später an, die jungen Leute getötet und ihre Leichen verbrannt zu haben. Bislang konnte jedoch nur ein Opfer identifiziert werden.

Viele Angehörige zweifeln an der Darstellung und sehen in dem Fall einen Beleg für enge Verbindungen zwischen Sicherheitskräften, Politikern und Drogenkartellen. Präsident Enrique Pena Nieto versicherte den Willen seiner Regierung, das Verschwinden der Studenten aufzuklären. (wst/sda/dpa)

Das Schicksal der mexikanischen Studenten

Diese Justizfälle haben die Schweiz bewegt

«Er ist unschuldig?» – wie Luanas Traum von der Freiheit vor dem Aargauer Obergericht jäh platzte

Link zum Artikel

Kondome, Viagra, Medienstelle: Der «Rollstuhl-Bomber» erzählt vor Gericht krude Romane

Link zum Artikel

«Wir sind durch die Hölle gegangen» – Das sagt der Schlieremer Polizist zum Bundesgerichtsentscheid

Link zum Artikel

«Fall Walker»: Das Obergericht übt sich in Schadensbegrenzung

Link zum Artikel

Eine lesbische Liebe, Kokain-Sucht und Salmiakgeist, 12 Prozent: Der Mordprozess Hochweid

Link zum Artikel

Carlos vor Gericht: Ein schweigender Trötzler

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter