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Vor zwei Jahren wurden in Mexiko 43 Studenten entführt – ihr Schicksal ist noch immer ungewiss

27.09.2016, 06:2827.09.2016, 06:39
Hunderte Demonstranten kamen in Mexiko-Stadt zusammen, um dem Verschwinden der 43 Studenten zu gedenken.
Hunderte Demonstranten kamen in Mexiko-Stadt zusammen, um dem Verschwinden der 43 Studenten zu gedenken.Bild: EPA/EFE

In Mexiko haben Familienangehörige und Tausende Unterstützer am zweiten Jahrestag des Verschwindens von 43 Studenten an das Schicksal der mutmasslich ermordeten jungen Menschen erinnert. Sie zogen am Montag (Ortzeit) durch Mexiko-Stadt.

«Wir werden kämpfen und diese miese Regierung besiegen»

Die Demonstranten warfen der Regierung vor, die Wahrheit über das Geschehen in der Stadt Iguala im Bundesstaat Guerrero im September 2014 zu verschleiern. «Wir werden kämpfen und diese miese Regierung besiegen», sagte ein Sprecher der Angehörigen.

Was mit den Studenten geschehen ist, ist weiterhin unklar.
Was mit den Studenten geschehen ist, ist weiterhin unklar.Bild: HENRY ROMERO/REUTERS

Nach offiziellen Angaben waren die Studenten des linken Lehrerseminars Ayotzinapa von Polizisten entführt und der kriminellen Organisation «Guerreros Unidos» übergeben worden.

Bandenmitglieder gaben später an, die jungen Leute getötet und ihre Leichen verbrannt zu haben. Bislang konnte jedoch nur ein Opfer identifiziert werden.

Viele Angehörige zweifeln an der Darstellung und sehen in dem Fall einen Beleg für enge Verbindungen zwischen Sicherheitskräften, Politikern und Drogenkartellen. Präsident Enrique Pena Nieto versicherte den Willen seiner Regierung, das Verschwinden der Studenten aufzuklären. (wst/sda/dpa)

Das Schicksal der mexikanischen Studenten

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Mexiko Studenten
quelle: ap/ap / marco ugarte
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