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Verwahrter Mörder von Biel möchte sich therapieren lassen



Auf den Tag genau 26 Jahre nach dem Sexualmord an einer jungen Frau in Biel steht der Täter am (heutigen) Dienstag erneut vor Gericht. Er beantragt die Umwandlung der Verwahrung in eine stationäre therapeutische Massnahme.

Der Fall hatte 1990 hohe Wellen geworfen. Spielende Kinder fanden die Leiche einer 18-jährigen Frau unter einem Autobahnviadukt in Biel. Von der Täterschaft fehlte jahrelang jede Spur. Das änderte sich erst mit den Fortschritten in der Rechtsmedizin.

Systematische Abgleiche von DNA-Proben konnten den Täter, der die Frau vergewaltigt und erstochen hatte, anhand einer Spermaspur identifizieren. Der Mann sass damals schon wegen eines anderen Tötungsdelikts im Gefängnis. Er bestritt die Tat vom 20. Dezember 1990 in Biel, wurde aber 2005 zu lebenslanger Zuchthausstrafe verurteilt und verwahrt.

Der Seeländer ist mittlerweile 48 Jahre alt. Er möchte sich einer Therapie unterziehen. Dafür müsste die Verwahrung aufgehoben werden.

Das Regionalgericht Berner Jura-Seeland tagt in Fünferbesetzung. Der Entscheid wird am Nachmittag erwartet. (sda)

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