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Ölpreis steigt nach angeblicher Opec-Einigung markant



Die Hoffnung auf eine Drosselung der Ölförderung hat dem Ölpreis am Mittwoch zum grössten Kurssprung seit mehr als einem Dreiviertel Jahr verholfen. Die Ölsorte Brent aus der Nordsee verteuerte sich um bis zu 8.8 Prozent auf 50.45 Dollar je Barrel.

Zur Stabilisierung des Ölpreises hat sich die Opec Insidern zufolge auf die erste Förderkürzung seit 2008 geeinigt. Die Vertreter der Organisation erdölexportierender Staaten stimmten bei ihren Beratungen in Wien einer entsprechenden Grundsatzvereinbarung zu, verlautete aus Opec-Kreisen am Mittwoch.

Bei einem Treffen in Algerien hatten sich die oft zerstrittenen 14 Länder des Kartells im September vorläufig darauf verständigt, die tägliche Förderung auf 32.5 Millionen Fass von aktuell 33.6 Millionen zu senken. Die Opec will am Nachmittag über das Ergebnis der Beratungen informieren.

Die grossen Ölländer ringen seit Monaten um eine Begrenzung der Fördermengen, um der Rohöl-Schwemme Herr zu werden und den Preis zu stabilisieren. (sda/reu)

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