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IS-Vormarsch: Türkische Soldaten bilden offenbar Iraker bei Mossul aus



Mehrere Hundert türkische Soldaten sind Sicherheitskreisen zufolge in die nordirakische Region Mossul verlegt worden, um dort irakische Truppen auszubilden. Die Mitgliedsstaaten der gegen die Terrormiliz IS kämpfenden Koalition seien über den Schritt informiert.

Die Soldaten hätten sich bereits zuvor im kurdischen Teil des Irak aufgehalten, hiess es am Freitagabend in den türkischen Kreisen. Die Miliz Islamischer Staat (IS) brachte die Millionenstadt Mossul 2014 unter ihre Kontrolle.

Die Entsendung der türkischen Soldaten sei Teil von routinemässigen Ausbildungsübungen, hiess es in den türkischen Kreisen weiter. Ein Bataillon habe die Region Mossul Baschika erreicht. Um wie viele Soldaten es sich genau handelt, wurde nicht mitgeteilt.

Aufgabe sei auch die Ausbildung kurdischer Peschmerga-Kämpfer, hiess es. Die Türkei unterhält enge Beziehungen zum autonomen Kurdengebiet im Nordirak, die Kurdengruppen in Syrien werden dagegen als feindlich eingestuft.

In US-Regierungskreisen hiess es, die Truppenbewegung erfolge nicht im Rahmen der US-geführten Anti-IS-Koalition. Der IS hält grosse Teile des Irak und Syriens besetzt und hat dort ein Kalifat ausgerufen. Zahlreiche Länder versuchen, mit Luftangriffen den IS zurückzudrängen. (sda/reu)

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