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Schweres Erdbeben vor Perus Küste - ein Toter



Wenige Tage vor dem Besuch von Papst Franziskus in Peru ist das Land von einem schweren Erdbeben erschüttert worden. Ein Mensch sei in der südlichen Region Arequipa ums Leben gekommen, teilte der Direktor des Zivilschutzes, Jorge Chávez, am Sonntag mit.

Zudem gebe es 55 Verletzte. In der betroffenen Region wurden Strassen verschüttet und Stromleitungen unterbrochen

Die Stärke des Bebens vom frühen Sonntagmorgen nahe der Ortschaft Acarí gab die peruanische Erdbebenwarte IGP mit 6.8 an. Die US-Erdbebenwarte (USGS) nannte eine Stärke von 7.3. Das Pazifik-Tsunami-Warnzentrum hob seine zunächst ausgegebene Warnung vor möglichen Tsunami-Wellen wieder auf.

Die Tiefe des Bebens wurde von der peruanischen Erdbebenwarte mit 48 Kilometer angegeben. Die US-Erdbebenwarte hatte die Tiefe auf 36 Kilometer geortet.

Acarí liegt rund 460 Kilometer Luftlinie südlich der Hauptstadt Lima. Das Beben ereignete sich nach Angaben der Erdbebenwarte 56 Kilometer südlich des Küstenortes im Meer.

Papst Franziskus bereist vom 15. bis 21. Januar Chile und Peru. Am 18. Januar fliegt er von Chiles Hauptstadt Santiago de Chile nach Lima. (sda/dpa/afp)

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