Blaulicht
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Nach acht Tagen Ehe

Frisch Verheiratete stiess Ehemann von Klippe: 30 Jahre Haft 

28.03.14, 01:52 28.03.14, 08:41
Jordan Graham leaves U.S. District court in Missoula, Montana in this December 11, 2013 file photo. The Montana bride who shoved her husband off a cliff at Glacier National Park was sentenced to 30 years in prison on Thursday after a federal judge denied her request to withdraw her guilty plea to a charge of second-degree murder.   REUTERS/Arthur Mouratidis/Files  (UNITED STATES - Tags: CRIME LAW)

Die Täterin auf dem Weg zum Gericht. Bild: Reuters

Weil sie ihren Ehemann acht Tage nach der Hochzeit von einer Klippe in den Tod stürzte, ist eine Frau im US-Staat Montana zu 30 Jahren Haft verurteilt worden. Sie hat keine Chance auf Bewährung und muss zudem in den fünf Jahren nach ihrer Freilassung überwacht werden. 

Zwischen den Frischvermählten war es im Sommer 2013 beim Wandern in einem Nationalpark zum Streit gekommen, wie die Lokalzeitung «Missoulian» am Donnerstag berichtete. Auslöser für die Tat war offenbar eine Auseinandersetzung, nachdem die Angeklagte Zweifel geäussert hatte, ob der Gang in die Ehe die richtige Entscheidung gewesen sei. 

An einem steilen Abgrund packte der Mann die damals 22-Jährige der Anklageschrift zufolge am Arm, doch sie riss sich los und schubste ihren 25 Jahre alten Ehemann mit beiden Händen in den Abgrund. Ermittler entdeckten die Leiche Tage später. 

Während der Verhandlung hatte die Staatsanwaltschaft unter anderem mehrere Dutzend SMS-Nachrichten vorgelegt, die die Täterin mit einer Freundin ausgetauscht hatte. Sie sollten dokumentieren, wie sich ihre Freude über die Hochzeit innerhalb von Tagen in Verzweiflung gewandelt hatte. 

Im Prozess bekannte sich die Frau im Dezember schuldig, versuchte diese Woche aber vergeblich, das Schuldbekenntnis vor Gericht zurückzunehmen. (rey/sda/dpa) 



Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

G20-Verhaftungen: Ein Schweizer wies der Hamburger Polizei den Weg in den Aargau

Jetzt ist klar, wie die Hamburger Polizei den 27-Jährigen aus Bremgarten identifizierte, der beim G20-Gipfel randaliert haben soll. Auf einem Fahndungsvideo hat ein Schweizer den Mann erkannt und den deutschen Behörden einen Tipp gegeben.

«Der Hinweis kam aus der Schweiz». Das sagt Nana Frombach, Sprecherin der Generalstaatsanwaltschaft Hamburg, zur Frage, wie die deutschen Strafverfolgungsbehörden dem 27-jährigen Aargauer auf die Spur gekommen sind, der an gewalttätigen Krawallen beim G20-Gipfel beteiligt gewesen sein soll.

Offenbar hat ein Landsmann des Verdächtigen, der gestern Dienstag von der Aargauer Staatsanwaltschaft befragt wurde, den Mann auf einem Fahndungsfoto erkannt. Das Bild, das Mitte Dezember im Rahmen der …

Artikel lesen