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So hilft Trump den Evangelikalen, die Endzeit vorzubereiten

Mit dem Entscheid, die US-Botschaft in Israel nach Jerusalem zu verlegen, löst Donald Trump ein Versprechen aus dem Wahlkampf ein. Es profitieren radikale evangelikale Kreise.

16.12.17, 07:57 16.12.17, 22:17

Die Welt wartet sehnlichst darauf, dass Donald Trump die Rolle des geschäftstüchtigen Dealmakers ablegt und den Politiker in sich entdeckt. Oder anders ausgedrückt: dass er das Gemeinwohl über seine persönlichen Bedürfnisse stellt.

Dass er seine Rolle als Staatsmann noch nicht gefunden hat, bewies er mit seiner Ankündigung, die Botschaft der USA in Israel von Tel Aviv nach Jerusalem zu verlegen. Was in aller Welt hat ihn dazu bewogen, ins Pulverfass des Nahen Ostens grobfahrlässig eine weitere amerikanische Stange Dynamit zu werfen?

Verantwortlich sind primär christliche Fundis aus den Tausenden von Freikirchen. Denn diese setzen ihre Endzeithoffnungen ausgerechnet auf den Egozentriker im Weissen Haus, der auf die christliche Ethik pfeift und für sich das Recht in Anspruch nimmt, den Frauen in den Schritt zu greifen.

Wie weiter mit Jerusalem? Bild: EPA/EPA

Der Einfluss der «Vereinigten Christen für Israel»

Der Hintergrund: Christliche Hardliner sehnen die Wiederkunft von Jesus herbei, die laut Bibel an gewisse Bedingungen geknüpft ist. Zu den wichtigsten Voraussetzungen gehört, dass das auserwählte Volk der Juden, das auf der ganzen Welt zerstreut ist, heimkehrt ins gelobte Land Israel. 

Die islamische Welt empfindet es selbstredend als Affront, Jerusalem als israelische Hauprstadt zu proklamieren, ist doch die Stadt auch für Muslime heilig. Deshalb erheben die Palästinenser ebenfalls Anspruch auf Jerusalem. Immerhin stehen auf dem Tempelberg der islamische Felsendom und die Al-Aqsa-Moschee, zwei islamische Heiligtümer.

«Amerika rühmt sich zwar, Kirche und Staat getrennt zu haben, doch Trump ist in der Geiselhaft der christlichen Fundamentalisten.»

Dies wiederum ist für die Evangelikalen, die die Bibel wörtlich auslegen, ein Dorn im Auge. Für sie hat Jerusalem einen enormen symbolischen Wert. Sie unterstützten Trump im Wahlkampf mit der Forderung, bei einem Sieg Jerusalem als Hauptstadt zu anerkennen. Dieses Anliegen war ihnen Millionen wert.

Kaum war Trump im Amt, forderten die Evangelikalen sein damaliges Versprechen ein. Federführend waren dabei die «Vereinigten Christen für Israel» (CUFI). Pastor und CUFI-Gründer John Hagee verkündete, 137'000 CUFI-Mitglieder hätten dem Präsidenten Mails geschickt, um ihn zu einer Änderung der amerikanischen Jerusalem-Politik zu drängen.

John Hagee setzt Trump unter Druck. Bild: AP

Wie Hagee Konflikte schürt

Trump empfing Hagee mehrmals zu einer Audienz, und der Pastor erinnerte den Präsidenten an sein Versprechen. Dieser kam offensichtlich nicht mehr umhin, die Verlegung seiner Botschaft nach Jerusalem anzuordnen. Denn Trump weiss sehr wohl, dass er ohne die 3,8 Millionen CUFI-Mitglieder die Wahlen nicht gewonnen hätte. Und dass er sie in drei Jahren wieder braucht, will er sich die Chance auf eine zweite Amtsdauer nicht verscherzen.

Um die Bedeutung seines Coups zu unterstreichen, sagte Hagee, Jerusalem sei stets das Epizentrum des jüdischen Glaubens gewesen, seit König David vor mehr als dreitausend Jahren mit der Bundeslade in die Stadt getanzt sei. Die Aussage demonstriert, dass religiöse Fundis selbst historische Ereignisse heranziehen, um ihre politischen Ansprüche geltend zu machen. Wie sollen da die Weltreligionen je friedlich nebeneinander existieren können? Und ein Beispiel mehr, das zeigt, wie sie internationale Konflikte schüren.

Auch Mike Huckabee setzte sich für Jerusalem als Israels Hauptstadt ein.  Bild: EPA/EPA

Offene Türen im Weissen Haus fand auch der Baptisten-Prediger Mike Huckabee. Der ehemalige Gouverneur von Arkansas führt die religiöse Politbewegung «Mein Glaube wählt» an. Auch er kämpfte erfolgreich für Jerusalem als Hauptstadt. Wie eng seine Bindung zu Trump ist, zeigt die Ernennung von Huckabees Tochter Sarah zur Sprecherin des Weissen Hauses. So verschachert Trump wichtige Posten in seiner Regierung an spendable Freunde und einflussreiche Wahlhelfer. Amerika rühmt sich zwar, Kirche und Staat getrennt zu haben, doch Trump ist in der Geiselhaft der christlichen Fundamentalisten.

Trump denkt lieber an seinen innenpolitischen Vorteil und die nächsten Wahlen, als eine verantwortungsvolle Aussenpolitik zu betreiben. Sein Hemd ist ihm näher als das Leben der Bewohner in Palästina. Denn die palästinensische Terrororganisation Hamas hat postwendend die nächste Intifada ausgerufen. Und als die ersten Raketen flogen, twitterte Trump scheinheilig, die Konfliktparteien sollten sich mässigen. Der Brandstifter kommt mit dem Gartenschlauch angerannt, um ein Dynamitfass zu löschen, an dessen Lunte er selbst gezündelt hat.

Der Entscheid von Trump hat bereits eine Krise im Nahen Osten und der arabischen Welt ausgelöst. Die Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) organisierte einen Sondergipfel. Bei der Eröffnungsrede packte der türkische Präsident Erdogan den verbalen Zweihänder aus. «Israel ist ein Besatzungsstaat, Israel ist ein Terrorstaat», polterte er. Die IOC-Staaten beschlossen in einer Retourkutsche, Jerusalem als die Hauptstadt Palästinas anzuerkennen.

Zur Erinnerung: In der Bibel steht, liebet eure Feinde.

Hugo Stamm

Glaube, Gott oder Gesundbeter – nichts ist ihm heilig: Religions-Blogger und Sekten-Kenner Hugo Stamm befasst sich seit den Siebzigerjahren mit neureligiösen Bewegungen, Sekten, Esoterik, Okkultismus und Scharlatanerie. Er hält Vorträge, schreibt Bücher und berät Betroffene.
Mit seinem Blog bedient Hugo Stamm seit Jahren eine treue Leserschaft mit seinen kritischen Gedanken zu Religion und Seelenfängerei.

Du kannst Hugo Stamm auf Facebook und auf Twitter folgen.

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99Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Dharma Bum(s) 18.12.2017 17:09
    Highlight Macht mir die Evangelikalen nicht madig!

    Kein Verein bringt mich regelmässig so zu lachen wie die "Verslibrünzler" mit Stock im .....
    13 5 Melden
  • dracului 18.12.2017 08:16
    Highlight Wir treten diesen Planeten („die Schöpfung“?) mit Händen und Füssen und lassen keine Gelegenheit aus, unsere Mitmenschen zu bekriegen oder mindestens zu quälen. Gleichzeitig versuchen wir aus der gefühlten Hölle dieser Welt zu entrinnen und massen uns sogar an, dass es einen „Papa Gott“ gäbe, der uns einfach alles verzeiht und uns in sein Paradies rufen will? Anstatt Baupläne für den 3. Tempel zu verfolgen, sollten wir uns fragen, was wir tun könnten, um einem möglichen Gott zu zeigen, womit wir seine Barmherzigkeit überhaupt verdient haben? Hic et nunc!
    9 3 Melden
  • Beobachter24 18.12.2017 02:43
    Highlight Das Endzeit-Szenario (Eschaton) wird im alten Testament und im Koran beschrieben. Theologen des Judentums, des Christentums und des Islams beschäftigen sich damit; Hardcore Heinis wollen es herbeiführen, andere fürchten und versuchen es zu verhindern. Die Bedingungen, dass es eintritt, sind für alle drei Religionen ähnlich, wenn auch nicht identisch.

    Die Anerkennung Jerusalems spielt nicht nur den christlichen Endzeit-Anhängern in die Karten ...
    … und Jared Kushner wohnt an der 5th Avenue 666.

    Wem es langweilig ist, der kann ja ein wenig googeln.
    ;-)
    15 1 Melden
  • Pasionaria 17.12.2017 23:58
    Highlight Floetist
    fast vergessen, ich wuerde an Ihrer Stelle das Instrument mal wechseln. Denn Floeten ertragen schwerlich Misstoene, die wirken daraus ohren-, geist-, ja gar seelen (wer eine hat...)- betaeubend, mit anderen Worten: unertraeglich.
    Das koennen Sie sich selbst und uns allen doch nicht antun! Danke.
    3 4 Melden
  • Pasionaria 17.12.2017 23:44
    Highlight Floetist
    2/2
    Im engeren urspruenglichen Sinn bezeichnet das Wort eine im US-amerikan. Protestantismus entstandene konservativist. Bewegung, deren Wurzeln die Eschatologie (Endzeitlehre) ist.
    Geht Ihnen langsam ein Licht auf? Es gibt keine Light-Fundis nur fixierte, intolerante Rechthaber. Schade fuer Sie und Ihre Mitbrueder und Schwestern.
    Ich selbst sehe im Fundamentalisten bildlich einer, der mit dem Fundament seines 'Hauses' auf die Suche nach Mitbewohnern geht (missionieren), dabei nicht bemerkt, dass es - sein Haus - einen gravierenden Dachschaden hat!
    Noch Fragen?
    14 3 Melden
  • Pasionaria 17.12.2017 23:37
    Highlight 1/2
    Floetist
    "@opwulf das ist logisch ganz falsch. Ein Fundamentalist muss nicht zwingend eine zementierte Meinung haben, wann immer sein Fundament Offenheit enthält (Eigenschaft, die übrigens auch die Bibel lehrt)." 
    Gehts noch fundamental abenteuerlicher. Kaum.
    Bei Ihnen ist die Aufloesung der Bezeichnung Fundamentalismus ein dringend noetiges MUSS (Quelle Wiki):   
    Der Begriff Fundamentalismus im weiten Sinn bezeichnet eine religioese oder weltanschauliche Stroemung, deren Ziel eine radikale, da kompromisslose Rueckbesinnung auf die Wurzeln der jeweiligen Religion oder Ideologie ist.
    ff..
    7 3 Melden
  • Michael Bamberger 17.12.2017 15:41
    Highlight "Sorry losers and haters, but my I.Q. is one of the highest -and you all know it! Please don't feel so stupid or insecure,it's not your fault."

    Donald Trump (@realDonaldTrump) on Twitter at 18:37 on 8th May 2013.
    17 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 17.12.2017 00:35
    Highlight Wir leben in einer Welt der absoluten Verlogenheit.

    Damit müssen wir leben.

    Es ist nicht leicht damit zu leben. Trump zu ertragen. Den ganzen Hass, der von den USA ausgeht und den nahen Osten komplett zu zerstören droht. Ja, vielleicht die ganze Welt.

    Wir selbst sind völlig unfähig geworden. Unsere ganze Politik ist der Beweis. Die Amis können nur noch Idioten wählen. Wir sind davon auch nicht mehr gefeit.

    Die Aufklärung hat uns zu überdifferenzierten Psychos gemacht. Unsere Toleranz beschert uns noch Hitler 2.0

    Gesunder Menschenverstand ist was es braucht. Gibts aber kaum mehr. Shit!
    31 13 Melden
    • Oxymora 17.12.2017 10:01
      Highlight “Wir leben in einer Welt der absoluten Verlogenheit.“

      Genau durch selektives veröffentlichen von Meinungen wird probiert, diverse menschliche Gedanken in die gewünschte Richtung zu lenken.
      Da Kommentare in der Regel dorthin geschickt werden, wo sie auch den Lesern zugänglich gemacht werden, wird durch Selektion vor allem der Gettoisierung der Meinungen Vorschub geleistet. Unter Gleichgesinnten fehlen dann wiedersprechende Meinungen. Für einen Sektenblog nicht gerade förderlich.
      25 3 Melden
    • rodolofo 17.12.2017 10:34
      Highlight Sie's mal umgekehrt:
      Dass ein solcher idiotischer Hochstapler US-Präsident werden konnte, beweist doch, dass die US-Demokratie funktioniert!
      Sonst wäre so ein Desaster doch mit allen Mitteln verhindert worden!
      Wurde es aber nicht.
      Vielleicht werden ja bei den nächsten Wahlen fähige PolitikerInnen nicht verhindert, wie das bei Barak Obama und seinen Leuten bereits der Fall war! Die Möglichkeit dazu besteht jedenfalls...
      15 4 Melden
    • Oxymora 17.12.2017 12:05
      Highlight “Wir leben in einer Welt der absoluten Verlogenheit.“

      Zur Ergänzung:

      72h dann Hahnen zu ist zudem unfair.
      1. Mitglieder, einer in Fokus gestellten Sekte sind eventuell interessiert, Inhalte zu kommentieren.
      Wie viel Zeit verstreicht bis Betroffene erfahren, dass sie Gegenstand eines Artikels sind?

      2. HS schreibt hier über viele Dauerbrenner. Durch das abwürgen der Kommentare nach 72h
      wird die Übersicht zur momentanen Faktenlage (z.B. vor und nach Gerichtsentscheid)
      unterbunden. Ein geschichtlicher Mehrwert des Blog wird durch Zeitbegrenzung künstlich verhindert.
      13 3 Melden
  • Saraina 16.12.2017 19:28
    Highlight Als ob die Angelegenheit auf Trumps Mist gewachsen sei!
    Mittlerweile heisst "Vertreibung" auf Neudeutsch "Auszug" oder "Lösung", und die Vorgänge im Nordsinai erscheinen auch in einem ganz anderen Licht.....

    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/israel-und-palaestina-was-koennte-die-loesung-des-konflikts-sein-15342741-p2.html
    14 4 Melden
  • AlteSchachtel 16.12.2017 14:19
    Highlight Die Evangelikalen hatten immer mehr Einfluss als die Politik zugab. Wenn man weiss, was das evangelikale Glaubensziel ist, dann wird auch klar, wieso sie Israel (temporär zur Erreichung des Zieles) brauchen.
    Und auch in der Schweiz mischen längst finanzstarke und einflussreiche Leute aus evangelikalen oder gar christlich-zionistischen Kreisen im politischen, wirtschaftlichen und medialen Geschehen mit.

    unerkannt, denn einst als Sekten bezeichnete Gruppierungen sind heute plötzlich harmlose Freikirchen deren Anlässe in den Medien schöngeschrieben werden....


    53 42 Melden
    • Flötist 16.12.2017 15:08
      Highlight Du bist ein schöner Verschwörungstheoretiker. Ich kenne diese Evangelikalen Gruppierungen und darüber kann ich nur lachen, was du schreibst. Klar hat es Reiche Leute darunter, die überall Einfluss nehmen wollen, aber diese Leute gibt es in jeder Ansammlung von Leuten. Egal ob Evangelikal, Pilzverein oder Sportklub. Aber klingt halt besser wenn man alles dramatisiert und mit dem Finger auf eine Gruppierung zeigen kann... schade.

      Und zum Artikel: Auch Hugo übertreibt es hier wieder. Es gibt zig fundamentalistische evangelikale Kirchen die nichts von Trump halten und keine Erwartung an ihn haben
      53 54 Melden
    • kleiner_Schurke 16.12.2017 21:54
      Highlight Wer sind denn diese Personen Schachtel?
      9 4 Melden
    • AlteSchachtel 17.12.2017 10:43
      Highlight @kleiner_Schurke

      Der Geschäftsführer des Schweizerischen Gewerbeverbandes beispielsweise...die "Freikirche" in der er ist, wurde kürzlich von einem SVP-Mann mit dem Bau einer "Eventhalle" unterstützt...
      Schlüer hat schon früh mit Evangelikalen zusammen gegen den Islam gewütet...

      Die Evangelikalen verfügen in der Schweiz übrigens über ein hervorragend aufgebautes und grosses Netzwerk.

      Dank der geheimen Parteienfinanzierung wäre es aber reiner Zufall, wenn der Einfluss gewisser Kreise zu gewissen Themen bekannt würde.
      21 3 Melden
    • kleiner_Schurke 17.12.2017 11:38
      Highlight Mit anderen Worte Gian-Luca Lardi ist beim ICF?
      4 8 Melden
    • AlteSchachtel 17.12.2017 12:36
      Highlight @schurke
      Ein Verband hat einen Vorstand mit Vorstandsmitgliedern, von denen eines Präsident ist. Vorstandsmitglieder arbeiten ähnlich wie Behörden rein strategisch und nicht in den Geschäftsräumen (operativer Bereich also Administration/Verwaltung/Buchhaltung etc.) des Verbandes. Für die Führung des operativen Bereichs wird ein Geschäftsführer (oder Geschäftsleiter) eingesetzt. Der Geschäftführer des Gewerbeverbandes heisst nicht Lardi.
      9 1 Melden
    • Paples 18.12.2017 23:37
      Highlight Flötist, bekanntlich zeigen Religiösen Gl.führer in ihren Vorträgen meist auf Fremdes das ihnen Zuwenig und gar nicht bekannt ist, und fundieren somit ihre Vormachtstellung in ihren Verbänden.
      4 0 Melden
    • kleiner_Schurke 19.12.2017 07:40
      Highlight Wie heisst dieser Schachtel? Ist das so streng geheim?
      0 2 Melden
  • anders Denken erlaubt? 16.12.2017 12:53
    Highlight Hugo Stamm sollte zu Jesus mutieren, aber nur vielleicht hätten wir dann mehr Ruhe, denn der Mensch ist ein ungemein zänckisches Wesen. Die Menscheit verfügt entweder über einen "Sollbruch", oder sie gilt als einzige Erfindung im Universum, als Fehlkonstruktion.
    7 55 Melden
  • Regas 16.12.2017 12:32
    Highlight Solange es Christliche, jüdische und Muslimische Fundamentalisten gibt, gibt es diesen allein Anspruch auf den Tempelberg und Jerusalem der jeweiligen Glaubensrichtung. Wenn nun Trump sein Wahlversprechen einhält, was übrigens weder Busch noch Clinton vor ihm getan hat, mag das wohl Öl ins Feuer giessen hat realistisch betrachtet keinen wirklichen Einfluss auf das geschehen im nahen Osten. Fragt sich wieso Erdogan nun vermehrt über Jsrael herzieht, wurde doch die Entscheidung das Konsulat zu verlegen in den USA gefällt.
    11 30 Melden
    • Juliet Bravo 16.12.2017 23:48
      Highlight „...hat aber realistischerweise keinen wirklichen Einfluss“ – hat es doch! Du verstehst ein wichtiges Detail nicht: Politik beseht zum grössten Teil aus Symbolhandeln.
      22 1 Melden
  • bibaboo 16.12.2017 12:26
    Highlight Diese Blitzköpfe gefährden also ernsthaft den Weltfrieden - soweit denn dieser überhaupt existiert -, einzig weil vor 2000 Jahren irgend ein Hochstapler in dieser Stadt herumgedödelt ist.
    Sogar in den USA ist die Aufklärung wohl leider bis heute noch nicht überall angekommen..
    39 55 Melden
    • rodolofo 16.12.2017 13:52
      Highlight Die wollen halt eine Realität kreieren, die nicht ist.
      Wenn ich's mir recht überlege, machen das Alle irgendwie.
      Wir stolpern tagträumend durchs Leben und verpassen die allerbesten Gelegenheiten!
      Bis jemand kommt, der uns die wunderbarsten Versprechungen macht.
      Diese entpuppen sich aber in der Folge als übles Täuschungsmanöver.
      Aber wir wollen's immer noch nicht sehen und halten lieber an den schönen Illusionen fest.
      Bis wir endlich realisieren, dass wir reingelegt wurden.
      Eigentlich hätten wir's merken können.
      Denn die Versprechungen klangen einfach zu schön, um wahr zu sein...
      23 22 Melden
    • _kokolorix 16.12.2017 22:44
      Highlight Die US Bürger können gar nicht aufgeklärt denken. Wenn sie das machen würden, müssten sie zugeben, dass ihr Leben auf den Profiten eines Genozids basiert. Eine ungeheuerliche Tatsache, welche das einfache Gemüt nicht so verträgt. Da ist es einfacher sich einzubilden man lebe in einer einzigartigen Kultur welche auf der Lebensweise freiheitsliebender Cowboys basiert. Auch wenn Diese eher ein Sklavendasein fristeten und ihren Frust straffrei an den Indianern abreagierten, welche sie je nach Laune und Begebenheit vergewaltigten, folterten oder töteten, mit voller Unterstützung des Staates
      22 5 Melden
    • rodolofo 17.12.2017 09:04
      Highlight @_kokolorix
      Ich finde Geschichtliche Dokumentationen immer wieder hoch interessant!
      Sie lehren uns, dass heutige Konflikte im Grunde uralt sind und schon sehr früh angefangen haben.
      Damals wurde eine Dynamik gestartet, die kaum mehr zu stoppen ist und jetzt einfach weiter läuft, ähnlich einer Chemischen Reaktion.
      Die Flüchtlinge aus Europa brachen ja damals in die Neue Welt auf, mit ähnlich grossen und meist unrealistischen Hoffnungen, wie sich heute Flüchtlinge aus Afrika nach Europa aufmachen!
      Freiheit und Wohlstand lockten.
      Revolverhelden und wild gewordene Indianer sagten Hi und How.
      7 1 Melden
    • _kokolorix 17.12.2017 13:30
      Highlight @rodolofo
      Es gibt aber auch erhebliche Unterschiede. Die Indianer waren den Europäern nicht nur an Zahl und Militärtechnik stark unterlegen, ihre Kultur kannte kaum materiellen Besitz, der Besitz von Grund und Boden war für sie anfänglich völlig undenkbar.
      Selbst juristisch völlig korrekte Verträge wurden bei Bedarf ungerührt gebrochen. Ein Zustand der nur zwischen kriegführenden Nationen möglich ist.
      Das Denken der Europäer und US-Bürger ist dahin gleich, als beide den weissen Mann als wertvoller als alle anderen Lebewesen betrachten und dementsprechend handeln. Alles andere ist Schönfärberei
      6 0 Melden
  • Sheldon 16.12.2017 12:25
    Highlight Was religiöse Sektierer und andere Extremisten denken, kann man kaum beeinflussen. Aber man muss es begrenzen auf das Private. Die sollen ihren Mist glauben dürfen, aber ihn gefälligst bei sich behalten. Zum Glück und hoffentlich noch lange gelten bei uns die laizistischen Grundsätze einer aufgeklärten liberalen Gesellschaft.
    29 11 Melden
    • rodolofo 16.12.2017 13:44
      Highlight Mit solchen Argumenten wollen die Extremisten Homosexuelle Leidenschaften in die Privaten 4 Wände zurückdrängen.
      Aber so ein Extremist kann ja nichts dafür, dass er so extrem geworden ist!
      Der will sich einfach nur outen und seinen natürlichen Neigungen nachgeben...
      5 22 Melden
    • _kokolorix 16.12.2017 22:50
      Highlight @rodolofo
      Ich kann dir nicht ganz folgen. Religiöse und faschistische Extremisten wollen Homosexualität unter Todesstrafe stellen und alle die diese Auffassung nicht teilen genau so.
      Und selbstverständlich ist niemand für sein Verhalten schuld, schuld sind immer die 'Anderen'
      13 4 Melden
    • rodolofo 17.12.2017 08:46
      Highlight @ _kokolorix
      Manchmal habe ich einfach Lust, Verwirrung zu stiften.
      Ist doch kurios, wie ein Argument FÜR etwas gleichzeitig DAGEGEN verwendet werden kann!
      Aber "Vernünftige" haben solche Momente der totalen Verunsicherung natürlich gar nicht gern...
      Denn es ist ihnen dann, als würde ihnen der Boden unter den Füssen weggezogen.
      Aber genau DAS braucht es!
      Auf die Totale Verunsicherung folgt die Freiheit, Freiheit im Denken und Freiheit im Sein!
      Aber dazu musst Du erst durch die "Schlangengrube" gehen, wo Du von blitzgescheiten "Brillenschlangen" angezischt wirst.
      Beissen sie? Nein.
      3 4 Melden
    • Sheldon 17.12.2017 16:22
      Highlight @rodolpho: wie zynisch recht du hast. Es brauchte den 2. Weltkrieg, um über 70 Jahre Frieden in Westeuropa zu bringen. Brauchte es ihn wirklich?
      6 0 Melden
    • rodolofo 17.12.2017 16:43
      Highlight @ Sheldon
      Offenbar musste es so geschehen...
      Wenn die Menschen ihre Ideologien über das Mensch sein stellen, verwandeln sie sich in gefühllose Zombies.
      Irgendwann aber, in der Düsternis grösster Umnachtung sehen sie ein kleines, feines Blümchen, oder sie hören eine rührende Melodie.
      Und diese Melodie schafft es, den Panzer aufzubrechen, unter dem sie lebendig begraben waren!
      Dieser Gefühlsblitz ist dermassen überwältigend, dass sie in Tränen ausbrechen!
      Es sind Tränen der Wohltat und der Befreiung!
      Jetzt wissen sie wieder, worum's im Leben geht, und was das Leben erst lebenswert macht!
      3 2 Melden
  • Rabbi Jussuf 16.12.2017 12:19
    Highlight 3/2
    Für Trump ist die Anerkennung etwas vom Besten, das er je gemacht hat: innenpolitisch, wie Stamm hier gut ausgeführt hat, aber auch aussenpolitisch. Er hat die Sympathien Israels, das Schweigen mehrer wichtiger islamischer Mitspieler und erst noch die Unterstützung der Saudis.
    Einzig der Ziegenhirte vom Bosporus könnte sich noch als Problem erweisen (Zukunft der NATO, etc). Aber auch da ist vorläufig nur Gemecker.
    17 23 Melden
  • Rabbi Jussuf 16.12.2017 12:19
    Highlight Eine wichtige Frage wird einfach nie gestellt:
    Warum erkennt das OIC jetzt plötzlich Ostjerusalem als Hauptstadt von Palästina an? warum erst jetzt? Warum nicht schon vor Jahrzehnten?
    Zudem war der OIC "Gipfel" nur eine lauwarme Sache mit einem alles andere als einstimmigen Ausgang.
    11 23 Melden
    • Visitor 17.12.2017 08:35
      Highlight Warum soll das eine wichtige Frage sein? Und warum sollte diese Anerkennung schon vor Jahrzenten eine wichtige, nützliche Sache sein? Löst mit dieser Anerkennung dann Israel die besetzten Gebiete auf. Oder stoppt z.B. den illegalen Siedlungsbau. Das birngt soviel wie gar nichts vor Jahrzehnten wie jetzt. Wahre Probleme für die Palestinenser werden mit einer solchen Anerkennung nicht gelöst.
      13 2 Melden
    • Rabbi Jussuf 17.12.2017 11:36
      Highlight Warum?
      Weil man vielleicht besser versteht, was da unten abgeht, wenn man die ganze Situation im Blick hat - nicht immer nur die bösen Israelis!

      Die Anerkennung Ostjerusalems hätte vor Jahren schon sehr viel weiter gebracht. Aber nein, die Palästinenser (und das OIC) wollten alles.
      Da hat eben Israel einfach Tatsachen geschaffen.
      Jetzt ist es ein bisschen spät für eine vernünftige Zweistaatenlösung - selbst wenn das OIC und die Palästinenser das wirklich wollten. Den Eindruck vermitteln sie jedenfalls nicht.
      5 12 Melden
    • Visitor 17.12.2017 14:55
      Highlight Wenn du mir unterstellen willst, ich habe nur die bösen Israeli im Blick, tu das. Stimmen tu es trotzdem nicht. Und ich masse mir nicht an die ganze Situation dort im Blick zu haben. Es ist einfach von aussen zu kritisieren, wenn man dort nicht gelebt und erlebt hat.Den Eindruck von einer Einwilligung von Zweistaatenlösung machte Israel damals ebensowenig, vorrallem mit den Siedlungsplänen auf den besertzen Gebieten, wo Ort und Name bereits festgelegt wurden.Und nochmlas für mich gibt es die bösen Israeli oder die bösen Palistineser nicht. Solange aber Macht und Geld die Welt regieren ...
      5 1 Melden
    • Visitor 17.12.2017 14:55
      Highlight ...und nicht der Wunsch nach Gerechtigkeit bleibt es hoffunugslos, leider!
      2 0 Melden
  • Rabbi Jussuf 16.12.2017 12:08
    Highlight Die Nahostkrise ist nicht wegen Trump ausgebrochen, die köchelt ja schon Jahrzehnte vor sich hin und es braucht nur einen Pips von irgend jemandem, dann bricht sie wieder aus.
    Warum nicht? Vielleicht ändert sich endlich etwas am Status Quo.
    12 27 Melden
  • Rabbi Jussuf 16.12.2017 12:04
    Highlight 1/2
    Was Hugo Stamm hier auseinanderlegt, stimmt innenpolitisch sicher. Nur sollte man nicht eine zu grosse Geschichte daraus machen, wenn es um den Nahost-Konflikt geht. Jerusalem als Hauptstadt anzuerkennen war schon lange vor Trump ein amerikanisches Anliegen und hätte eigentlich umgesetzt werden müssen. (egal aus welchen Beweggründen)
    Bisher hat Trump nur das absolute Minimum gemacht: die Anerkennung. Er hat (noch) nicht angeordnet, die Botschaft zu verlegen. Er hat NICHT gesagt, dass er GANZ Jerusalem als Hauptstadt anerkenne.
    15 16 Melden
    • rodolofo 16.12.2017 13:40
      Highlight Sag ihm das bloss nicht!
      Sonst macht er's sofort!
      19 3 Melden
    • Rabbi Jussuf 16.12.2017 16:31
      Highlight Das brauch ich ihm nicht zu sagen. Er hat ja selbst gesagt, dass die Grenzziehung nicht seine Sache sei.
      4 10 Melden
  • Derpsie 16.12.2017 11:59
    Highlight Auf die Gefahr einen Whataboutism zu begehen... Bill Clinton, Obama und Bush jr. haben alle Jerusalem als Haustadt von Israel anerkannt. Tatsächlich sollte die Botschaft gemäss den Jerusalem Embassy act schon seit 1999 nach Jerusalem verlegt werden.

    Ich sage jetzt nicht das das etwas gutes ist. Es ist einfach interessant das v.a. Trump sehr viel kritik bekommt für etwas was seine Vorgänger schon gesagt haben.
    26 49 Melden
    • kleiner_Schurke 16.12.2017 12:22
      Highlight Das stimmt nicht. Es wurde halbjährlich darüber entschieden ob die Botschaft verlegt werden soll und sämtliche Vorgänger von Trump haben sich 8 oder 16 mal, je nach Amtsdauer dagegen entschieden. Und Trump, der ja dafür bekannt ist, kein Fettnäpfen auszulassen hat hier natürlich voll zugeschlagen.

      56 11 Melden
  • Share 16.12.2017 11:41
    Highlight Promised. Wie ist das zu übersetzen? Hat es sich nach einem `Will` oder einem `Want` angehört?
    1 5 Melden
  • reaper54 16.12.2017 11:26
    Highlight “Was in aller Welt hat ihn dazu bewogen, ins Pulverfass des Nahen Ostens grobfahrlässig eine weitere amerikanische Stange Dynamit zu werfen?”
    Könnte eventuell die Tatsache sein, dass der Kongress das bereits ende der 90er Jahre beschlossen hat und alle Präsidenten sich alle 6 Monate seither weigerten den Entscheid umzusetzen.
    15 27 Melden
  • Therealmonti 16.12.2017 10:28
    Highlight Dass die Juden für sich in Anspruch nehmen, das auserwählte Volk zu sein, steht am Ursprung allen Übels.
    39 45 Melden
    • kleiner_Schurke 16.12.2017 12:23
      Highlight Und die Christen und Muslime? Sind die etwa nicht auserwählt?
      35 14 Melden
    • rodolofo 16.12.2017 13:38
      Highlight Können wir uns bitte darauf einigen, dass Alles, was da ist, auf eine rätselhaft verschlungene Weise, die aber überhaupt nichts mit Weisheit zu tun haben muss, "auserwählt" worden ist?
      7 3 Melden
    • TheMan 16.12.2017 13:47
      Highlight Naja nach Bible/Thora und Koran sind sie es aber. Somit ist dies kein Übel. Auch wurde Beweisen, das jeder Mensch Jüdisches Blut in sich bzw in der DNA hat. Jeder Mensch ohne Ausnahme.
      3 48 Melden
    • äti 16.12.2017 14:53
      Highlight Aha, deshalb ist das Blut rot?
      20 2 Melden
    • nomoney_ nohoney 16.12.2017 14:57
      Highlight Also bezüglich der DNA Behauptung würde ich mal gern ne Quelle von dir sehen
      28 1 Melden
    • rodolofo 16.12.2017 15:30
      Highlight "Jüdisches Blut"...
      Wenn ich das nur schon höre, dann kriege ich schon Gänsehaut!
      Es sind Rote und Weisse Blutkörperchen, also mehrheitlich Indianer-Blut!
      33 2 Melden
    • lilas 16.12.2017 16:00
      Highlight @The Man, wir sind alle ein Gemisch. Mich würde es noch interessieren von wem genau das bewiesen wurde und vor allem wozu.

      Je nach dem sind wir mehr mitteleuropäisch, südamerikanisch westasiatisch, ostafrikanisch nordozeanisch...
      Einen Volksgruppe in der DNA nachweisen zu wollen ist oft Geldmacherei, oder aber rassistisch motiviert.
      26 0 Melden
    • äti 16.12.2017 16:48
      Highlight Rot-Weiss ist doch unsere Flaggen-Farbe. Alles Schweizer auf der Erde? Habs ja längst geahnt. Dennoch, SVP hilf.
      14 1 Melden
    • kleiner_Schurke 16.12.2017 21:56
      Highlight Jüdisches Blut....selten so sowas dämliches gelesen.
      18 1 Melden
    • _kokolorix 16.12.2017 23:07
      Highlight @TheMan
      Du verwechselst Ursache und Wirkung. Das alle Juden zu 99.999% die gleiche DNA haben wie z.B. Araber, Asiaten und Schwarze, heisst noch lange nicht, dass Diese von den Juden abstammen. Sehr wohl heisst es aber, dass alle Menschen dieser Welt einen gemeinsamen Vorfahren haben, der allerdings glaubensmässig eher den Inuit, Yanomami oder den Nez Percé zuzuordnen ist, weit entfernt jeglicher abrahamitischen Religionen
      11 2 Melden
    • Therealmonti 17.12.2017 01:35
      Highlight Jüdisches Blut? Da gefriert meines!
      8 2 Melden
    • Alienus 17.12.2017 03:06
      Highlight äti

      Der, der war echt gut!

      Rot-Weiß war die Farbe der Franken und des folgenden Heiligen Römischen Reiches (Deutscher Nation) für Kriegsstandarte, Waffen und sonstige Hoheitszeichen.

      Spitzenaussage über die SVP, die Schweizerische Volksnarren Partei. Denn die Volksnarren trugen bevorzugt Rot-Weiß, die Reichsfarben.
      9 1 Melden
    • Share 17.12.2017 06:47
      Highlight Alles nur geklaut. Fuer Verblendete dürfte sich die die Lektüre der Alice II lohnen; um die rote und die weisse Königin kennenzulernen. Oder das Studium des Warwick und dem Civil War, wahlweise War of Roses genannt. Davon inspiriert kündige ich an, dass meine neue Adresse ab 2034 folgende ist: Warwick Ave, New Calais, Mars.
      0 1 Melden
    • Pasionaria 18.12.2017 00:21
      Highlight Alienus
      Sag mir mal, wenn ein Schwarz-Weiß-Denker Farbe bekennen muss, wie sieht er dann? Nicht etwas rot-weiss? In der Schweiz mag sein.......
      1 1 Melden
    • Alienus 18.12.2017 22:33
      Highlight Pasionaria

      Er sieht fehlfarbig.
      2 1 Melden
  • Beggride 16.12.2017 10:15
    Highlight Das ist genau das Problem Trumps, er schaut nicht für die Leute, sondern bereits für seinen nächsten Wahlkampf. (gut als ob das das einzige Problem wäre...) immerhin weiss er (hoffe ich), dass ein Krieg gegen Nordkorea in der Bevölkerung nicht gut ankommen würde
    35 4 Melden
  • lilas 16.12.2017 10:01
    Highlight "Christliche Hardliner sehnen die Wiederkunft von Jesus herbei, die laut Bibel an gewisse Bedingungen geknüpft ist"
    Extrem schräg ist doch, dass sie diese Bedingungen mit Geld und Machtspielen selbst herbeiführen wollen, was doch dem widerspricht was sie behaupten zu glauben. Richtige Games of thrones...
    Ich finde Fundis aller couleur einfach unsäglich.
    253 23 Melden
    • opwulf 16.12.2017 12:17
      Highlight Der engl. Begriff "self-fulfilling prophecy" trifft den Nagel auf den Kopf! Von Bekannten (beruflich) aus den USA, welche der "Christians for Israel" Gemeinden angehören, höre ich dass der Entscheid in ihren Augen Beweis sei, dass Trump Gottes Werk vollbringt. Man wundere sich zwar über Trumps sehr oft unflätige Ausdrucksweise, jedoch könne dies auch als Test für die Gläubigen gesehen werden, denn nicht Worte seien entscheidend sondern Taten (as God works in mysterious ways). Eigentlich liebe Leute, aber so weit weg von unserer Realität - Vernunft vs Glauben / Normale Zeit vs Endzeit
      30 3 Melden
    • lilas 16.12.2017 15:34
      Highlight Trump als Vollbringer von Gottes Werk.
      Seine unflätige ("grab them..") Ausdruckseise ein Test für die Gläubigen.
      Nun find ich die Fundis noch unsäglicher!
      23 3 Melden
    • Flötist 16.12.2017 15:55
      Highlight "Ich finde Fundis aller couleur einfach unsäglich."

      Was für eine fundamentalistische Aussage. Aber ja, alle über einen Kamm kehren und selbst nicht besser sein: Nichts neues im Westen.
      12 24 Melden
    • opwulf 16.12.2017 16:17
      Highlight Logik scheint wahrlich nicht des Fundamentalisten Stärke zu sein ;) - ich denke es ist auch nicht unbedingt die Bibel, sondern eher was ihnen die Prediger einflüstern!
      11 3 Melden
    • opwulf 16.12.2017 17:03
      Highlight Flötist: Dies ist keine fundamentale, sondern rein logisch nachvollziehbare Aussage lilas! Die Meinung eines Fundamentalisten ist dahingehend zementiert, das Argumente irrelevant sind, da seine Meinungen auf ideologisch absoluten Prinzipien, welche gemäss seiner Überzeugung auf Gott beruhen und eben nicht auf logischen Argumenten aufgebaut und daher unverhandelbar sind - für viele von uns ist dies halt unssäglich
      18 6 Melden
    • lilas 16.12.2017 18:02
      Highlight @Flötist, ich denke nicht dass sich meine freie Meinung als ein kompromissloses Festhalten an ideologischen oder religiösen Grundsätzen kennzeichnet.
      14 3 Melden
    • Flötist 16.12.2017 20:51
      Highlight @opwulf das ist logisch ganz falsch. Ein Fundamentalist muss nicht zwingend eine zementierte Meinung haben, wann immer sein Fundament Offenheit enthält (eine Eigenschaft, die übrigens auch die Bibel lehrt). Die Prämisse, dass das nie der Fall sei, ist eine reine Behauptung, die nachweislich falsch ist. Ich sehs immer wieder: Wir sind alle gleich, je erhobener sich jemand sieht (egal ob gläubig oder ungläubig), umso falscher ist er in aller Regel.
      5 10 Melden
    • Flötist 16.12.2017 22:20
      Highlight @lilas Genau. Und das genau gleiche trifft auf viele Leute zu, die man salopp als Fundi schimpft.
      2 7 Melden
    • lilas 16.12.2017 22:32
      Highlight Eben. Ein Fundamentalist sieht sich erhobener. Er ist davon überzeugt dass das was er glaubt, sei es eine Religion oder eine Ideologie das einzig Richtige ist. Und er hält kompromisslos dran fest. Es geht nicht darum alle Gläubigen über den Kamm zu scheren. Es geht nicht um gläubig oder ungläubig denn zu glauben muss nicht bedeuten ein Fundi zu sein, nur das wir uns nicht falsch verstehen. Man kann sehr gläubig sein oder ein wenig gläubig sein. Fundamentalismus steht nicht für ein wenig oder sehr viel sondern für absolut. Man ist nicht ein bisschen fundamentalistisch.
      10 3 Melden
    • _kokolorix 16.12.2017 23:18
      Highlight @Flötist
      Was für ein sinnfreies Geschwurbel! Seit wann lehrt die Bibel Offenheit! Hast du den Schund schon einmal wirklich gelesen? Dort Offenheit zu finden braucht schon unglaublich viel Kreativität. Selbst Jesus viel gerühmte Toleranz findet beim Glauben an Gott ein jähes und brutales Ende: Jeder Ungläubige landet unweigerlich in der Folter der Hölle, ungeachtet seiner Argumente und Beweise.
      Obwohl ich mir weder Toran noch Koran angetan habe, denke ich das dort nichts Anderes zu finden ist, da beides auf dem alten Testament beruht, ein Text der an Brutalität nur schwer zu überbieten ist
      11 6 Melden
    • Flötist 17.12.2017 01:37
      Highlight @lilas Das ist der springende Punkt, keiner nennt sich Fundamentalist, du bezeichnest einfach eine lose Gruppe als Fundis und meinst zu wissen, ob die nun offen sind für was oder nicht. Es kommt dir irgendwie was rüber und dann stempelst du es ab. Das ist fundamental falsch.
      2 12 Melden
    • lilas 17.12.2017 09:24
      Highlight
      Merkst Du eigentlich wie sehr Du Dir den Spiegel vorhältst bei dem was Du von meiner Handlungsweise behauptest?

      Ich hab genug erleben müssen um einen Fundi als solches zu erkennen. Eines der Hauptmerkmale ist dieses verbissene nicht einen Millimeter abweichen wollen. Dieser Unterton von "ich und nur ich habe die Wahrheit erkannt". Da gibt es keine Grauzonen.
      Nein. Ein Fundi würde sich selbst nie so nennen, ist er doch überzeugt davon nur die Wahrheit zu verkünden und diejenigen die ihn Fundi nennen sind böse. Oder verblendet. Oder fundamental falsch.


      12 1 Melden
    • Share 17.12.2017 14:15
      Highlight lilas
      Menschenrechte sind ein gutes, geistiges Fundament. Das garantiert dir auch deine freie Meinungsäußerung.
      3 0 Melden
    • lilas 17.12.2017 14:40
      Highlight @Share, ja zum Glück!
      4 1 Melden
    • Share 17.12.2017 20:04
      Highlight Lilas
      Gratuliere. Dann kannst du, falls es dich überkommen sollte, gerne dein Kartenhaus darauf bauen. Ich pfeife dreimal, wenn der Wolf vorbei gehen sollte.
      1 3 Melden
    • lilas 17.12.2017 21:05
      Highlight Wenns Dir Spass macht..
      2 1 Melden
    • Share 18.12.2017 15:30
      Highlight Du darfst wählen:
      Twisted nerve in der Endlosschlaufe
      oder
      ThreeFourSeconds, da könnte ich bei 0:49 oder 2:01 einsetzen



      0 2 Melden
    • opwulf 18.12.2017 17:13
      Highlight Ein Fundament zu bauen ist nicht schlechtes. Menschenrechte sind etwas fundamentales zumindest gemäss UN Charta! Dies ist auch gut so! Aber das Problem des Fundamentalisten jeder Couleur ist die unverückbarkeit des Wortes des Allmächtigen! Wenn die Bibel von Gott diktiert & das NT von den Jüngern Jesu verbreitet & später niedergeschrieben, dann sieht der Fundamentalist darin die von Gott gegebene Wahrheit (zumindest in der christlichen Auslegung des Fundamentalisten). Dieses Wort Gottes ist da unfehlbar, sakrosant. Daher propagieren auch alle rel. Fundamentalisten die wörtliche Auslegung.
      4 1 Melden
    • Paples 18.12.2017 23:19
      Highlight Alias obwulf,
      Fundamentalismus ist auf ideologischen religiösen Grundsätzen aufgebaut, und wird bei den Amerikanischen entsprechend, am politischen Handeln bestimmt. Fragen wie: >Wer ist näher bei Gott, du oder ich,< wird bei religiösen Hardliner sehr oft gefragt, und das widerspiegelt die Voreingenommenheit die anders nicht gelten lässt. Im Schwarzweiss denken vorwiegend Fundamentalisten, nach dem Motto: Ich bin alles und du bist nichts, nur ich habe recht und du liegst bestimmt falsch, ohne nachzufragen. Quo Vadis?
      5 0 Melden
  • rodolofo 16.12.2017 10:00
    Highlight Ich beobachte auch hier in der Schweiz, wie Evangelikale Extremisten in- und ausserhalb der Reformierten Kirche versuchen, zusammen mit Jüdischen Extremisten gemeinsame Sache zu machen gegen "DEN Islam" und gegen Muslime.
    Auf der anderen Seite sehe ich Bemühungen von Seite der Katholischen- und der Orthodoxen Christlichen Kirchen, ein friedliches Zusammenleben mit den Muslimen und den verschiedenen Formen des Islam zu fördern.
    Gemeinsames und Trennendes zwischen verschiedenen Menschen in der Multi-Kulti-Gesellschaft, von spassigen Neckereien bis zu Feindschaft.
    Eigentlich wie gehabt...
    39 20 Melden
  • KERTENKELE 16.12.2017 09:33
    Highlight Die Welt wird untergehen, weil Fundamentalisten das so wollen. Der dritte Weltkrieg wird ein Religionskrieg sein. Unfassbar aber leider traurige Wahrheit.
    51 15 Melden
    • evand 16.12.2017 23:00
      Highlight Der dritte Weltkrieg wird nicht durch fundis verursacht, sondern vom Kapital. Ok, sind auch eine art fundis, aber nicht religiös. Das nennt sich wirtschaftskrieg und cyberwar und ist voll im gange. Das wird unsere Weltordnung umkrempeln, nicht Religionen.
      5 1 Melden
    • rodolofo 17.12.2017 10:52
      Highlight Der 3.Weltkrieg ist längst im Gange, und er wird gegen die Natur geführt!
      Die Urwälder als Lungen des Welt-Organismus werden abgeholzt.
      Die Böden werden von einer Raubbau-Agro-Industrie in Wüste verwandelt, die -ähnlich wie Steinwolle bei Hors-Sol Kulturen- den von Kunstdünger-Lösungen ernährten Pflanzen nur noch Halt geben, aber im Grunde tot sind.
      Meere werden leer gefischt und mit Plastik zugemüllt.
      Fabriken, die im 2.Weltkrieg Sprengstoffe, oder Chemische Kampfstoffe herstellten, produzieren heute gigantische Mengen an Kunstdüngern und Pestiziden!
      ...
      7 2 Melden
  • N. Y. P. 16.12.2017 09:04
    Highlight Guter Bericht über Trump, was seine Motivation war, Jerusalem zur Hauptstadt zu machen.
    156 19 Melden
  • N. Y. P. 16.12.2017 08:58
    Highlight Die Welt wartet sehnlichst darauf, dass Donald Trump die Rolle des geschäftstüchtigen Dealmakers ablegt und den Politiker in sich entdeckt.
    (text)
    Also für mich gilt das nicht. Ich will eigentlich nur noch, dass er nicht mehr Präsident ist.
    Es gibt vier Arten, wie Donald Trump aus dem Amt scheiden könnte. Mir sind alle vier Varianten recht. Ja, alle Varianten sind mir recht.
    53 8 Melden
    • lilas 16.12.2017 11:29
      Highlight Die vierte Variante kann ich ethisch nicht vertreten.
      16 2 Melden
  • Oxymora 16.12.2017 08:29
    Highlight “Amerika rühmt sich zwar, Kirche und Staat getrennt zu haben.“

    Nun das ist noch nicht bei allen Politikern und Richtern angekommen.

    Beweis Video der Woche:


    139 23 Melden
    • Peace93 16.12.2017 09:14
      Highlight In his face! Hahahah
      17 6 Melden
    • Mikee 16.12.2017 10:05
      Highlight Haha. Der Gesichtsausdruck von dem Typen ist unbezahlbar. Was man kann sich ein Lügenbuch noch aussuchen 🤯
      24 6 Melden
    • HabbyHab 16.12.2017 12:19
      Highlight Dieser Gesichtsausdruck ist einfach so köstlich
      13 1 Melden
    • RoWi 16.12.2017 12:58
      Highlight Dieser Clip ist so absurd und zeigt den wahren Zustand der USA auf!
      14 2 Melden
    • Jürg Müller #BringBackHansi 17.12.2017 16:58
      Highlight Ist Moore ein kleines bisschen ........ blöd?

      Manchmal glaub' ich nicht, was ich höre ......
      2 0 Melden
    • Paples 18.12.2017 21:48
      Highlight Wirklich?
      4 0 Melden

Heilsbringer Blocher mutiert zum Führer

Er schwört die Gefahr einer Diktatur herauf und lenkt davon ab, dass er die Schweiz spaltet.

Wenn seine Parteisoldaten und Fans seine Taten rühmen, huscht ein verklärtes Lächeln über ihr Gesicht und ihre Augen glänzen. Für sie ist er ein Heilsbringer, der das Böse abwenden und die Erlösung erzwingen soll.

Der hemdsärmlige Polterer und empathielose Volkstribun geniesst bei einem beträchtlichen Teil der Schweizer Bevölkerung nahezu einen Heiligenstatus: Christoph Blocher, der (angebliche) Kämpfer der Armen und Entrechteten. Die Verehrung hat pseudoreligiösen Charakter angenommen. Und …

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