Brexit
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Jetzt soll endgültig Schluss sein mit dem Partei-Vorsitz: UKIP-Chef Nigel Farage.
Bild: Geert Vanden Wijngaert/AP/KEYSTONE

«Ich will mein Leben zurück»: UKIP-Chef Nigel Farage tritt zurück

04.07.16, 11:20 04.07.16, 16:54


Nigel Farage hat genug: Der britischer Rechtsaussen-Politiker, der mit am lautesten für den Brexit getrommelt hatte, tritt als Parteichef der UKIP zurück. «Während des Referendums sagte ich, ich wolle mein Land zurück – jetzt will ich mein Leben zurück», teilte er mit. Es seien raue Zeiten gewesen als Parteivorsitz, aber der ganze Aufwand habe sich gelohnt. Er habe, so Farage, nie eine Politikerkarriere angestrebt, sondern «unser Land wieder zu einer selbstregierten Nation machen wollen.» Und: «Meine politischen Ambitionen sind mit dem Brexit befriedigt.»

«Meine politischen Ambitionen sind mit dem Brexit befriedigt.»

Nigel Farage, scheidender UKIP-Chef

Der Rücktritt im Video:

YouTube/Guardian Wires

Farage war neben dem Ex-Londoner Bürgermeister Boris Johnson der wichtigste Vorkämpfer des Austritts-Lagers vor dem EU-Referendum vom 23. Juni. 2015 war er vor der Unterhauswahl schon einmal zurückgetreten, hatte sich danach aber zum Rücktritt vom Rücktritt entschieden.

52 Prozent der Briten hatten für einen EU-Austritt gestimmt. Er werde der Partei weiter angehören und deren politischen Kampf unterstützen, betonte Farage. Er stand seit 2010 an der Spitze der Unabhängigkeitspartei, bereits zuvor war er von 2006 bis 2009 UKIP-Parteichef gewesen. (tat/sda/dpa/afp)

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

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170Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Doeme 07.07.2016 12:43
    Highlight Wie auf dem Pausenplatz früher: grosse Klappe aber wenn es drau ankommt dann ist er zuerst weg.
    4 1 Melden
  • Ingenieur 04.07.2016 22:49
    Highlight Die Leute die hier nun Farage anprangern, dass er Feige sei, haben sich offensichtlich noch nicht lange mit dieser Person auseinandergesetzt und stimmen einfach im Chor ein. Denn Farage hat es nie verheimlicht, dass er niemals den Brexit umsetzen wird. Er sah sich als Campaigner für den Brexit (und das hat er 17 Jahre lang getan) und hat mehrmals öffentlich erwähnt, dass er der falsche Mann für eine Umsetzung sei. Und das ist so, seine Fähigkeit liegt im Erreichen der Leute, ein ausgezeichneter Rhetoriker, aber Verhandlungspolitisch kann man ihn nicht brauchen. Dafür braucht es andere.
    10 12 Melden
  • Oberon 04.07.2016 19:17
    Highlight Das diese Marionetten umfallen war ja absehbar, dass sehen wir bei uns schon zu genüge.

    Aber was mich wirklich interessieren würde wie sich UK das vorstellt mit dem Zugriff des EU Wirtschaftsraumes.
    Ich glaube die haben langsam gemerkt das ohne Kompromisse dies nicht mit der EU zu machen ist. Wo landen sie nun EFTA, EWR oder was neues? Vielleicht einen Exit vom Brexit? Also ich finde das schon hoch spannend und freue mich auf die weitere Entwicklung.
    18 5 Melden
  • mrmikech 04.07.2016 18:55
    Highlight Er hat insgesamt 2 Millionen für "Ausgaben" bekommen von das EU Parlement. Anti-EU sein bringt fette Kohle.
    12 5 Melden
    • Ingenieur 04.07.2016 21:09
      Highlight Nö, er war einfach ein gewähltes Mitglied des Europäischen Parlaments, egal was für eine Meinung er hatte.
      6 8 Melden
  • albert.arnold 04.07.2016 18:49
    Highlight Es sind immer dieselben Tiere, die ein sinkendes Schiff zuerst verlassen.
    26 3 Melden
  • Darkside 04.07.2016 18:20
    Highlight Es wird keinen Brexit geben denke ich.
    7 2 Melden
  • teufelchen7 04.07.2016 17:54
    Highlight typisch! hosen voll wenn es um die verantwortung geht!
    18 3 Melden
    • Ingenieur 04.07.2016 21:11
      Highlight Nö, Farage hat schon vor Jahren angekündigt, dass er das tun wird (und dass er nie Premier werden will, das haben alle gewusst). Er sieht sich nicht als Politiker, sondern hatte nur eine Mission. Und die ist nun erfüllt. Aber schon klar, klingt halt gut was du sagst.
      4 13 Melden
    • teufelchen7 05.07.2016 07:30
      Highlight ingenieur, was war es dann, wenn nicht feigheit? nach der abstimmung hat er aber keine einzige tat gemacht, um das volk zu überzeugen, dass es eine "richtige" entscheidung war. im gegenteil! die versprechen für den abstimmungskampf hat er als fehler bezeichnet. er hat keine grosse klappe mehr gemacht und wirkt unsicher! mich dünkts, es ging immer nur um ihn, also nicht zum wohle von GB, und nach ihm die sintflut :-(
      so feig sind nicht mal unsere politiker...
      5 4 Melden
    • Ingenieur 06.07.2016 18:19
      Highlight @teufelchen Er hat ein einziges Wahlversprechen, das übrigens andere gemacht haben, als Fehler bezeichnet und nicht "die versprechen für den abstimmungskampf hat er als fehler bezeichnet".
      Wenn man Farage über die Jahre gehört hat, ist er durchaus für ein vereintes Europa, speziell hinsichtlich Handelsabkommen. Aber die EU, wie heute umgesetzt, sah er schon in den 90er als Fehlkonstrukt (aufgrund der wirtschaftlichen Ungleichheiten Norden vs. Süden). Damals hat man ihn ausgelacht, als er sagte, dass er dafür kämpfen werde, dass GB wieder austrete. Heute lacht niemand mehr darüber. Tja.
      3 1 Melden
  • Firefly 04.07.2016 17:40
    Highlight Der Brexit wird uns hoffentlich eine Lehre für die Zukunft sein und ermahnt uns zu denken bevor wir abstimmen, nicht jedem lauthals dahergebrachtem Versprechen zu vertrauen, und dass eine Proteststimme gefährlicher Kinderkram ist.
    15 7 Melden
    • Ingenieur 06.07.2016 18:19
      Highlight Was ist den die Lehre? Die Briten sind noch nicht raus, niemand weiss was genau geschehen wird. Ob dies positiv oder negativ sein wird in 5 Jahren, wer weiss das? Oder was siehst du für Lehren?
      2 1 Melden
  • stan1993 04.07.2016 16:36
    Highlight Herrlich wie sich die Linkspopulisten/Wutbürger reihenweise outen :D
    Er tritt als Parteipräsident zurück jedoch nicht aus der Politik.
    Aber schön alles weiter nachplappern, kommt gut..
    5 25 Melden
    • Fabio74 04.07.2016 19:39
      Highlight was du alles aus den Kommentaren rauslesen willst..
      12 3 Melden
  • Hans Jürg 04.07.2016 15:34
    Highlight Erst das Haus anzünden und sich dann aus dem Staub machen, wenns ums Löschen geht. Typisch Brandstifter eben.
    94 12 Melden
    • Ingenieur 04.07.2016 21:19
      Highlight Nö Hans Jürg, Farage hat seit Jahren angekündigt, dass er nicht derjenige sein wird, der den Ausstieg umsetzen wird. Daraus hat er nie einen Hehl gemacht in der Öffentlichkeit.
      3 9 Melden
    • Hans Jürg 04.07.2016 23:36
      Highlight Brandstifter. Immer am Zeündeln aber nie löschen. Sag ich doch.
      6 1 Melden
  • Herbert Anneler 04.07.2016 15:30
    Highlight Farage und Johnson muss klar geworden sein, welchen Mist sie mit dem Brexit gebaut und welchen Schaden für ihr Land sie damit angerichtet haben. Dasselbe gilt auch für Blocher mit seiner MEI, nur ist er in seinem Erkenntnisprozess noch etwas in Verzug... Möge er doch endlich jenes Quentchen Einsicht und Courage wie Farage und Johnson aufbringen und ebenfalls abtreten, statt uns und unser Land mit neuen Initiativen nur noch tiefer in den Dreck zu fahren!
    65 10 Melden
    • SomeoneElse 04.07.2016 17:01
      Highlight Nur so viel zu CB: Am 9. Februar 2014 nahmen Volk und Stände die Masseneinwanderungs-Initiative an. Mitte Mai 2014 trat er aus dem Nationalrat zurück...
      5 0 Melden
    • saukaibli 04.07.2016 17:18
      Highlight Blocher ist zu alt für Einsicht.
      9 0 Melden
    • kiawase 04.07.2016 19:10
      Highlight ich hoffe Blocher nimmt diesen Ball auf ... oder ich lanciere eine Initiative um ihm den Schweizer Pass abzunehmen... blochit
      7 0 Melden
  • Olaf! 04.07.2016 15:21
    Highlight Den Karren in den Dreck fahren, rausziehen können ihn die anderen. Solche Leute brauchen wir...
    56 8 Melden
    • kiawase 04.07.2016 19:10
      Highlight massenhaft
      8 0 Melden
  • Winschdi 04.07.2016 15:02
    Highlight COWARD!!
    23 5 Melden
  • äti 04.07.2016 14:34
    Highlight "Ich will mein Leben zurück.. ", was glaubt er, was alle anderen wollen?
    52 3 Melden
  • Mnemonic 04.07.2016 14:13
    Highlight Ein kleiner rechter Feigling!!!
    94 19 Melden
  • NWO Schwanzus Longus 04.07.2016 13:16
    Highlight Zu Cameron sagt niemand was der Versprochen hat bei einem Ja das Land aus der EU austreten zu lassen aber doch zurücktritt. Er gilt ja nicht als Feigling nur Leute die als Populisten gebrandmarkt werden sind es. Ziemlich komischer Massstab hier.
    21 120 Melden
    • Fabio74 04.07.2016 14:13
      Highlight Der Unterschied:Cameron hat verloren und nimmt den Hut. Zeigt Grösse auch wenn er besser sofort abetreten wäre.
      Farrage hat gewonnen. Keinen Plan wie weiter und was man will und läuft davon.
      Das ist jämmerlich und feig
      134 11 Melden
    • Citation Needed 04.07.2016 15:17
      Highlight DJTerror, Cameron hat sich verzockt, das ist unbestritten. Aber, siehe auch Fabio74, der hat sich seinen Fehlern immerhin gestellt. Johnson trat erst im Jan. zum Brexit-Lager, ein windiger Opportunist; Farage kann nur destruktiv, jetzt ist aber konstruktiv und Konsens gefordert. Sie beide haben gewonnen und was weiss ich für eine goldene Zukunft beschworen - ziehen jetzt aber den Schwanz ein (Ok, bei Johnson gab es noch Tory-interne Querelen, aber auch die überraschen nicht). Man ist kein Feigling, wenn man eine Wahl verliert. Wenn man sich aus der Verantwortung stiehlt hingegen schon.
      35 1 Melden
    • NWO Schwanzus Longus 04.07.2016 16:07
      Highlight Wenn man lügt zeigt man grösse. Er hat es Versprochen das er selbst den Brexit vollendet aber er zieht den Schwanz ein. Wenn du das als grösse bezeichnest wenn man Versprechen nicht einhält aber bei anderen sofort die Feiglings und Populistenkarte ausspielst ist das Doppelmoral vom Feinsten.
      7 38 Melden
    • Fabio74 04.07.2016 17:01
      Highlight @Terror: Wo hat Cameron was versprochen und wann?
      Cameron hat gepokert und verloren. Finde es richtig, dass er nach dieser Niederlage geht und die Sieger die Verantwortung übernehmen.
      Aber wie üblich bei rechten Populisten grosse Klappe aber keine Eier.
      12 1 Melden
    • Echo der Zeit 04.07.2016 17:37
      Highlight @DJ_Terror - Sie haben den Wahlkampf von Farage und Johnson nicht mit verfolgt? Die haben Menschen sachen versprochen wo sie gleich nach der Wahl wieder zurückgezogen haben - ja und jetzt verschwinden sie und andere können die Pseudo versprechen erfüllen die sie gemacht haben - Besonders den ärmeren Engländern. Diese beide sind Populisten, Feiglinge und Rattenfänger.
      13 1 Melden
  • pamayer 04.07.2016 13:02
    Highlight Ich will mein leben zurück.
    Jöö, ist das süss.
    Zuerst kräftig hetzen und dann den srntimentalen raushängen, wenn's um die früchte der hetze ginge.

    Vgl maurer: käi luscht.

    Ihr rechten sind doch alle gleich!
    98 18 Melden
    • Sir Jonathan Ive 04.07.2016 15:17
      Highlight *seid
      13 2 Melden
    • Bowell 04.07.2016 15:38
      Highlight *seid
      11 2 Melden
    • Sir Jonathan Ive 04.07.2016 16:20
      Highlight #Klugscheissersquad
      21 0 Melden
    • Bowell 04.07.2016 17:42
      Highlight n1!
      1 0 Melden
  • Randy Orton 04.07.2016 12:53
    Highlight Johnson will nicht Premier werden und Farage tritt zurück. Alle in die Scheisse reiten mit ihren Lügen und jetzt verlassen die Kapitäne das Schiff als erstes. Naja, viel Spass GB.
    163 13 Melden
  • Glögglifrösch 04.07.2016 12:52
    Highlight Einige Briten werden sich jetzt wohl etwas Farage-t vorkommen.
    157 5 Melden
  • saukaibli 04.07.2016 12:44
    Highlight "Schnell, alle weg, nicht dass wir noch Verantwortung für unser Tun übernehmen müssen!"
    153 6 Melden
  • Lumpirr01 04.07.2016 12:42
    Highlight Verarscht sind nun beide Lager. Die Brexit - Gegner ärgern sich als knappe Verlierer der Abstimmung und die Brexit - Befürworter stehen mit heruntergelassenen Hosen dumm herum............
    103 5 Melden
  • Tom Garret 04.07.2016 12:41
    Highlight Schon speziell dass genau diejenigen die den Brexit am meisten forciert haben keine Verantwortung übernehmen wollen. Sehr schwach...
    Auf der anderen Seite für das Land selber vielleicht auch eine Chance?
    90 4 Melden
  • manhunt 04.07.2016 12:39
    Highlight es ist das eine, forderungen zu stellen, die klappe aufzureissen und "missstände" anzuprangern. es ist dann jedoch etwas ganz anderes, sich an der umsetzung der lösungen zu beteiligen. und in diesem falle handelt farage bloss auf die gleiche weise, wie es seine vorbilder aus der schweiz stets tun. wenn der schaden erst einmal angerichtet ist, lässt man andere die ganze sache ausbaden.
    94 4 Melden
    • Menel 04.07.2016 16:03
      Highlight ...und sollte die, die sich dann darum kümmern, eine Lösung finden, die ihnen nicht passt, sind sie dann wieder die ersten, die loswettern 🙈
      24 0 Melden
  • manolo 04.07.2016 12:39
    Highlight Die Ratten verlassen das Schiff !!!
    75 4 Melden
  • zombie woof 04.07.2016 12:37
    Highlight So geht Rechtspopulismus
    125 13 Melden
  • goschi 04.07.2016 12:32
    Highlight Scheisse bauen und dann nicht die konsequenzen tragen wollen.
    Gratulation 52% der briten, die solchen wie Farrage und Johnsonon hinterherliefen.

    Das sollte all denen eine Warnung sein, die Populisten nachrennen, leider werden es die meisten nicht erkennen...
    123 12 Melden
    • stan1993 04.07.2016 12:47
      Highlight Mimimi..
      23 141 Melden
    • Lord_ICO 04.07.2016 13:00
      Highlight Wow, stan1993 ist ja ein Argumentations-Monster, wenn du so weiter machst, bist du bald SVP Präsident ;)
      71 9 Melden
    • Fabio74 04.07.2016 14:14
      Highlight stan:wo lernt man diese tiefgründige Argumentation?
      23 2 Melden
    • EvilBetty 04.07.2016 14:56
      Highlight mimimi ist ein absolut alles-ausagender Kommentar. Bin auch ein grosser Fan davon! Manchmal gibt es einfach nicht mehr zu sagen.

      Auch wenn ich in diesem Fall nicht derselben Meinung bin wie stan 😉
      18 1 Melden
    • Citation Needed 04.07.2016 15:08
      Highlight fractum doctrinis, durchaus einen Gedanken wert. Aber die EU ist ja nicht für diese 'mehrstufige Gesellschaftsspaltung' verantwortlich. Das Hauptproblem ist insgesamt die schiere Komplexität der globalisierten Welt, bes. wenn man auf den rasanten Wandel der post-industriellen Gesellschaft zurückschaut: vom Dienstleistungs- über Elektronische zum Informations-Zeitalter oder so und die jeweiligen Umstellungen der Arbeits- und Lebenswelten... Klar wünscht man sich einfache Lösungen oder den/die Schuldigen ans Messer, gibt's aber beides nicht. Nur die Populisten tun so als ob und sahnen ab.
      11 0 Melden
    • Crecas 04.07.2016 16:15
      Highlight @fractum
      Da hast du sicherlich recht. Die Populisten präsentieren aber nie eine Lösung und sind bereit, gefährliche Experimente einzugehen. Darum sind sie halt trotzdem unwählbar. Wie wenig sie an Lösungen interessiert sind (vielleicht auch nur weil sie keine haben), zeigt der Exit von Johnson und Farage.

      Meine Hoffnung aus dem Brexit. A) Den Stimmvölkern wird gezeigt, dass die Populisten nur gefährlich und keine Lösung sind - mit entsprechenden Folgen an den Urnen. B) Den regierenden Eliten wird gezeigt, dass die EU Reformen braucht - jetzt sofort.
      11 1 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 04.07.2016 18:27
      Highlight fractum d: wenn ich dich richtig verstanden habe, machst du eine verfehlte EU-Politik für die zunehmende Fragmentierung der Gesellschaft (mit)verantwortlich.

      Meines Erachtens findet diese Fragmentierung nicht nur europaweit sondern weltweit quer durch alle Gesellschaftsschichten statt.

      Citation Needed: Du siehst die Ursache bei der zunehmenden Komplexität der globalisierten Welt. Keine gute Prognose, weil man Fortschritt kaum bremsen kann.

      Was würde denn helfen, um die Fragmentierung zu beenden?

      ps: "mimimi"="tu nicht so zickig!", sagen sexuelle Belästiger, wenn sie abgewiesen werden. ;)
      0 0 Melden
    • Citation Needed 04.07.2016 20:38
      Highlight Lorent Patron: Fortschritt? Nennen wir es Veränderung. Es gab noch nie so schnell so viel Veränderung auf so vielen Ebenen wie heute. Der Punkt ist, dass man das nicht beenden kann, jedenfalls nicht so, 'dass alles wieder so wird wie früher' oder wir 'unser Land zurückbekommen'... Fragmentierung ist Ausdruck von Freiheit und Individualisierung. Wo setzt Du an? Jemandes Freiheit einschränken, damit wir alle wieder schön gleich unfrei sind und uns dabei sicher fühlen? Man muss lernen, damit umzugehen, auch die Gestrigen. Das klingt jetzt evtl. weichgespült, ist aber hammerhart gemeint.
      4 0 Melden
    • Citation Needed 04.07.2016 20:54
      Highlight Fractum doctrinis: Es geht mir primär um die Komplexität und Unübersichtlichkeit, die bei vielen Unbehagen auslösen.
      Inwiefern denn kritisch? Wobei ich ja 'Hauptgrund' schreibe und nicht 'einziger Grund'. Wollte einfach verstanden wissen, dass m.E. nicht die EU Ursache ist, sondern wenn schon eine Reaktion, bzw. ein Versuch einer Reaktion. Und wofür soll Kapitalismus zu modern sein? You've lost me there..
      2 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 04.07.2016 21:17
      Highlight Auf eine Art hast du Recht, Citation Needed. Fragmentierung kann (oder soll sogar) ein Ausdruck von mehr Freiheiten und Individualität sein.

      Die Realität scheint deine Aussage aber nicht zu bestätigen. Ich erlebe zur Zeit einen extremen Anpassungsdruck (=Abnahme von Individualität) und dass wir Freiheiten aufgeben, währenddessen die Fragmentierung um sich greift.

      Übersehe ich da was?
      3 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 04.07.2016 21:24
      Highlight Du machst einem nicht gerade Hoffnung, fractum.

      Okay. Es braucht ein (radikales) Umdenken. Die öffentliche Meinung. Einverstanden.

      Umdenken geht nicht, weil die Meinungsfreiheit offenbar schon massiv eingeschränkt ist, "da dies das westliche, moderne global-kapitalistische System zu unterdrücken weiss".

      Aber müsste nicht gerade die Komplexität der globalisierten Welt auch die Lösungen beinhalten, um die Ursachen zu beseitigen und die Meinungsfreiheit wiederherzustellen, um so (friedlich) das Umdenken zu bewirken?
      2 0 Melden
    • Citation Needed 04.07.2016 21:47
      Highlight Lorent: nein, ich glaube, Du übersiehst nichts.. das eine schliesst ja das andere nicht aus ;-). Frage ist: woher kommt der Anpassungsdruck? Wir sind freier denn je, aber zuviel Freiheit macht einsam. Als Zeichen der totalen Individuellen Rebellion tättowieren wir uns.... alle (fast) dasselbe Tattoo. Oder wir tragen die gleichen Klamotten, um uns abzugrenzen, aber auch um dazuzugehören. Es geht immer in beide Richtungen. Soviel zu dem Widerspruch, den Du ansprichst und der eigtl. keiner ist.
      (Kommt jetzt etwas hohl rüber mit den Lifestyle-Beispielen, wo wir doch eigtl. Politik diskutieren ;-)
      1 0 Melden
    • Citation Needed 04.07.2016 21:59
      Highlight Fractum doctrinis: so eng hab ich's in der Tat nicht gemeint. Gebe Dir aber in einem Punkt sehr recht (weiter oben, mit Lorent..): wir haben hier ziemlich viele Themen angeschnitten, die abzuhandeln hier kaum Platz ist.
      1 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 04.07.2016 22:38
      Highlight fractum: Es gibt Stimmen, die sagen, die Liberalisierung des Internets (ab ca. 1992) habe wesentlich zum Verlust der Privatsphäre und Meinungsfreiheit beigetragen. Fundamentalkritische Stimmen sagen sogar, diese durch's Internet verursachten Probleme seien im Internet systemimmanent und können nicht mehr beseitigt werden. Was hälst du davon?

      Im Internet sehen wir auch Machtkonzentration, wie bei Google, Microsoft/Facebook, Apple, NSA und ähnlich "starken" Organisationen. Das scheint mir eher eine Verteilung von vielen auf wenige zu begünstigen. Irre ich mich da?
      1 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 05.07.2016 12:49
      Highlight Danke Citation Needed und fractum doctrinis für eure Beiträge. Ich hab etwas gelernt.

      Ich sehe im Internet und auch in der "Macht vom Volk" ernste Gefahren für die Zivilgesellschaft. Die "Macht vom Volk" hat sich schon oft (systembedingt?) massiv gegen diejenigen gerichtet, die sich für Freiheit einsetzten.

      Allerdings hoffe ich auch auf die Utopie, wonach im Internet (der Technologie) und in der "Macht vom Volk" die Schlüssel liegen, um die Probleme zu beseitigen. Technologie, um dem "modernen, global-kapitalistischen System" auszuweichen. Die Strategie wäre dann,

      Reclaim the Network!
      0 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 05.07.2016 13:02
      Highlight Das Netz zurückzufordern bedeutet:

      Eine Technologie, die das heutige (kaputte) Internet ersetzen kann, oder die man über das bestehende Internet stülpen kann.

      Die Privatsphäre/Anonymität müsste wieder hergestellt und sichergestellt werden.

      Zentralisierte Kummulation von Macht, Information und Abhängigkeiten müssten systembedingt verunmöglicht werden.

      Die Dezentralisierung, der Schutz der Privatsphäre und die zunehmend (Meinungs-)Freiheit und Indivdiualität werden weiter zur Fragmentierung der Gesellschaft beitragen. Gut so.

      Geeignete "Reclaim-Techniken" scheinen aber noch zu fehlen.
      0 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 05.07.2016 16:17
      Highlight Ja, fractum, das darfst du. Allerdings möchte ich lieber inkognito unterwegs sein. ;)

      Ich arbeite freiberuflich (meist brotlos) als Problemlöser. Oft in der Informatik. Ich beschäftige mich autodidaktisch mit Philosophie, (Meta-)Physik, Mathematik und ganz allgemein mit der Natur, auch der menschlichen.

      Mein (beruflicher) Auftrag, den ich aus diesem Dialog herauslese, würde ich darin sehen, nach den "Reclaim-Techniken" Ausschau zu halten, mithelfen, sie massentauglich zu machen, und sie dann dem Volk unter die Nase zu reiben, damit es sich das Netz und die Freiheiten zurück erobern kann.
      0 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 05.07.2016 16:20
      Highlight Achja, und übrigens, hab ich's fast noch vergessen zu erwähnen:

      <werbeblock>
      Ich suche immer nach lukrativen Aufträgen.
      </werbeblock>

      ;)
      0 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 06.07.2016 00:11
      Highlight Ich hab dir deinen letzten Beitrag als Testinhalt geschickt, fractum. Du wirst mich sowieso an meinem Stil erkennen. ;)
      0 0 Melden
  • Stichelei 04.07.2016 12:28
    Highlight Gehört wie Johnson zu der Gattung der Wirbellosen: Absolut kein Rückgrat!
    101 8 Melden
  • Mbatatart 04.07.2016 12:19
    Highlight Rats jumping out of a sinking ship...
    61 7 Melden
  • Lord_Mort 04.07.2016 12:13
    Highlight Das finde ich schon ein wenig erbärmlich. Anstatt die politische Zukunft des Landes nun aktiv zu gestalten, springen sie alle vom Schiff ab. Was anderes kann man wohl von solchen Politikern nicht erwarten. Kritisieren, hetzen und jammern können sie, aber Verantwortung übernehmen ist ihnen fremd. Sowas sollte man im Hinterkopf behalten, falls man wiedereinmal das Gefühl hat, man müsse irgendwelche Populisten unterstützen...
    79 3 Melden
  • kurt3 04.07.2016 12:11
    Highlight Oje , jetzt ist das Selfie von Lukas Reimann mit Freund und Vorbild Nigel ja garnichts mehr wert .
    89 7 Melden
    • SemperFi 04.07.2016 17:37
      Highlight Doch natürlich, es dient uns als stete Mahnung, nicht auf Rattenfänger rein zu fallen.
      6 1 Melden
  • FrancoL 04.07.2016 12:10
    Highlight Möchte man konsequent sein, muss man feststellen dass das Volk in einer sehr wichtigen Frage sich gegen das Parlament entschieden hat; Volk für Brexit, Parlament mehrheitlich gegen Brexit.
    Das Parlament würde wohl mehrheitlich den Art. 50 nicht aktivieren, sich also gegen die Volksmehrheit stellen, da hilft nur noch Neuwahlen.
    Mit Neuwahlen könnte der Brexit entweder klar gestützt werden oder eben nicht gestützt werden. Damit hätte das Parlament auch eine klare neue Legitimation den Art. 50 zu behandeln.
    35 7 Melden
    • giguu 04.07.2016 14:40
      Highlight Genau! Und das Referendum ist rechtlich nicht bindend - es hat lediglich beratenden Charakter. Also sofort Parlament neu wählen und dann weiter schauen...
      8 1 Melden
    • FrancoL 04.07.2016 16:23
      Highlight @johnW; das ist die Möglichkeit die die UK Verfassung vorsieht. Ob dir das nun passt oder nicht, das ist der Rahmen der Parlamentarischen Demokratie UK.
      Das wussten die Bürger in UK also nichts neues. Und ja das ist auch Demokratie wenn man den Rechsstaat einhält.
      11 1 Melden
    • Fabio74 04.07.2016 17:04
      Highlight @JohnW: Lesen und verstehen. Das Referendum ist rechtlich nicht bindend
      7 2 Melden
  • flyingdutch18 04.07.2016 11:59
    Highlight Alle Brexit-Verantwortlichen sind unglaubliche Feiglinge. Das müsste dem Land und dem Parlament, das den Austritt zu beschliessen hat, zu denken geben.
    51 5 Melden
    • Ingenieur 04.07.2016 22:45
      Highlight Wieso? Farage hatte das schon lange angekündigt, dass er das nicht umsetzen wird. Zu denken geben müsste es, wenn er das Gegenteil behauptet hätte.
      0 3 Melden
  • Valindra Valindragam 04.07.2016 11:55
    Highlight Er hat sie alle in den Sack gestossen, was will er nun noch? Ein toller Typ und Politiker, der nun ganz oben aufhört, Respekt!
    32 182 Melden
    • Micha Moser 04.07.2016 12:00
      Highlight Seine Versprechen einhalten? Ach nein stimmt, er ist ja Populist.
      95 10 Melden
    • Citation Needed 04.07.2016 12:02
      Highlight Da Du das völlig ironiefrei meinst, lass Dir eins sagen: Es geht bei der Politik nicht darum, allen einen Roundhouse-Kick zu verpassen und abzuhauen. Aber rechte Wähler stehen auf so Typen, darum gibt's auch immer wieder welche, die genug Stimmen bekommen und solch klägliche Stunts durchziehen - sehr zum Schaden des Volkes, das sie zu vertreten vorgeben. Farage ist nicht ganz oben, im Gegenteil, der ist unterste Schublade, in mancher Hinsicht. Ein verlogenes Grossmaul ist kein 'toller Typ', viel mehr als eine gewisse Notorietät und ätzenden Geltungsdrang kann ich ihm echt nicht attestieren.
      81 5 Melden
    • kurt3 04.07.2016 12:08
      Highlight Roulette , ganz oben ? Respekt dafür ?
      37 5 Melden
    • Jason84 04.07.2016 12:10
      Highlight Ist es Aufgabe eines Politikers andere in den Sack zu stossen? Mit welchen Mitteln auch immer.... ? Und wenn man dies erreicht hat, tritt man ab? Jetzt könnte er mal Politiker sein und Politik machen aber dies hat ja dann mit Fakten und Realität zu tun. Das ist dann wohl nichts für ihn.
      59 5 Melden
    • Theor 04.07.2016 12:11
      Highlight Da verbleibt schon die Frage, was die Aufgabe eines Politikers in Ihren Augen ist: Das Volk in den Sack zu stossen?
      42 5 Melden
    • DailyGuy 04.07.2016 12:33
      Highlight Klar, er hält grosse Reden wie er England retten will und wenn es dann zur Sache geht, haut er ab. Sobald er mit ernsthaften Vorschlägen und Lösungen kommen muss, hat plötzlich sein Privatleben Vorrang. Und um alle die Wahlversprechen, welche er gemacht hat schert er sich nicht mehr (Natürlich, viele der Versprechen waren ja auch „beschönigt“). Wie kann man einem Mann gratulieren, wenn er ausser leeren Versprechungen nichts bewirkt hat?
      48 3 Melden
    • Jay_Jay 04.07.2016 12:54
      Highlight Ein toller Typ? Er hat gelogen wo es nun ging... Es ist einfach mit dem Finger auf etwas zu zeigen, aber wirklich sich dann engagieren und Lösungen zu bieten ist dann halt schwieriger , dafür braucht man Köpfchen. Was für 2 Idioten er und Johnson
      30 2 Melden
    • Valindra Valindragam 04.07.2016 12:55
      Highlight Nicht das Volk in den Sack stossen, sondern die politischen Gegner, dies ist ihm ohne Zweifel vorzüglich gelungen:-)) Toller Typ, einer für das Volk und keiner für die linke Cüplifraktion aka EU!
      5 71 Melden
    • DailyGuy 04.07.2016 13:12
      Highlight @Roulette Einer fürs Volk? Und darum hat er das Volk angelogen (NHS Drama) und lässt jetzt das Volk im Stich wenn es um die Arbeit geht? Das mit dem tollen Typ glaubst du ja selber nicht einmal.
      27 0 Melden
    • Tierra Y Libertad 04.07.2016 13:41
      Highlight Eu FÜR die linke "Cüplifraktion"? wtf??
      27 1 Melden
    • Theor 04.07.2016 13:59
      Highlight Macht er das extra?
      23 1 Melden
    • Citation Needed 04.07.2016 14:11
      Highlight Theor: ich glaub schon.
      18 2 Melden
    • Valindra Valindragam 04.07.2016 14:12
      3 28 Melden
    • Fabio74 04.07.2016 14:17
      Highlight Hört sich nach Kindergarten an. Dem anderen ans Bein pinkeln, die Zunge rausstrecken und davon laufen. Sauber machen können andere.
      Traurig wie viele Leute auf solche rückgratlosen Typen reinfallen.
      Wenn gegen die EU motzen der einzige Lebensinhalt ist
      26 2 Melden
    • Fabio74 04.07.2016 15:10
      Highlight naja 20Minuten als Referenz für Qualitätsinformationen...
      10 2 Melden
    • saukaibli 04.07.2016 16:25
      Highlight Lustig das roulette, aber höchstens 15 Jahre alt. Hab' ich recht? Politik ist etwas anderes, als du dir vorstellst, da geht es um wichtige Dinge. Wenn du die Pupertät mal hinter dir hast, verstehst du das vielleicht auch. Aber nur ums mal klar zu stellen. Farage hat nichts gewonnen, Farage ist der Verlierer, darum tritt er ja auch zurück. Farage wollte nicht dass er die Abstimmung gewinnt, er wollte eine knappe Niederlage um danach rumzujammern wie viel besser alles gekommen wäre mit Brexit. Jetzt sieht er einen Scherbenhaufen und stiehlt sich feige davon. KEIN Gewinner!
      14 2 Melden
    • Valindra Valindragam 04.07.2016 16:47
      Highlight @saukaibli: Wer ist den hier der Träumer, glaubst du wirklich was du hier erzählst? Da hätte ich dir ein wenig mehr zugetraut...egal auch du wirst mal erwachsen, das hat nichts mit dem Alter zu tun:-)
      0 7 Melden
  • AirChicken 04.07.2016 11:55
    Highlight Das Schiff sinkt. Die Angsthasen verlassen das Schiff. Jeder stiehlt ein Boot und die normalen Menschen ertrinken langsam.
    134 14 Melden
    • Valindra Valindragam 04.07.2016 12:01
      Highlight Mir kommen die Tränen bei so viel Selbstmitleid..
      10 74 Melden
    • Tom Garret 04.07.2016 12:38
      Highlight Ach quatsch. Zwar stimme ich zu mit dem "angsthasen" aber ob die "normalen" wirklich ertrinken und ob sie das nicht so oder so gemacht hätten halte ich für reine Spekulation. Wir dürfen gespannt sein wie sich das ganze entwickelt, in 5 bis 10 Jahren werden wir es sehen...
      Nur weil man EU Mitglied ist bedeutet das nicht automatisch das es dem Land gut geht. Umgekehrt ist es aber genau so. Erst Langfristig wird sich zeigen ob der Entscheid richtig war oder nicht. http://N
      12 13 Melden
    • AirChicken 04.07.2016 12:49
      Highlight Warum? Ich bin Schweizer. Totzdem schade um die Briten. Aber man sieht es ja bereits seit einiger Zeit. Nationalismus und Angst ist besser als Sozialismus und Vertrauen
      23 6 Melden
    • Fabio74 04.07.2016 12:55
      Highlight @roulette: Warum jubeltvman so einem Feigling wie Farrage zu? Jetzt wo die harte Arbeit ansteht verlässt man das Schiff.
      Ist halt einfacher vom Spielfeldrand die anderen anzupflaumem und schlecht zu machen, anstatt Manns genug sein und seinem Job machen.
      Könnte halt Wählerstimmen kosten, wenn man auf dem Boden aufschlägt

      29 3 Melden
  • Alex23 04.07.2016 11:52
    Highlight Seine politischen Ambitionen seien mit dem Brexit befriedigt, sagt er.
    Ob das der Arbeiter in Leeds auch so sieht, der -aus was für Gründen auch immer- meinte, sich und seinem Land mit dem Brexit etwas Gutes zu tun?
    98 12 Melden
    • Hammerschlegel 04.07.2016 12:38
      Highlight
      Die UK Bürger haben gegen ihre ureigenen wirtschaftlichen Interessen gestimmt. Nicht weil sie - wie immer wieder von SVP/Weltwoche insinuiert wird - die Freiheit vom „Diktat von Brussel“ über die wirtschaftlichen Interessen stellten, sondern weil sie von den eigenen Parteien emotionell aufgewiegelt - und mit falschen oder irreführenden Fakten und Argumenten berieselt und gegen Brussel aufgewiegelt wurden. Vielen Briten geht es schlecht (nicht wegen Brussel), da sind sie eine leichte Beute für sogenannte populistische Vereinfachungen.l.
      36 4 Melden
    • Hammerschlegel 04.07.2016 12:41
      Highlight Das zeigt mir wieder einmal dass Entscheidungen über komplexe Sachverhalte und schwerwiegende Richtungsänderungen nicht mit Volksabstimmungen gemacht werden sollten Gross ist die Gefahr dass momentane Stimmungen in knappe zufälligeMehrheitsentscheide resultieren die kurz danach nicht mehr so plausibel bzw praktikabel sind Deshalb wählen wir Volksvertreter und diese eine Regierung Die sollen emotionslos Probleme analysieren und Entscheidungen zum Wohl des Volkes treffen Wenn das mit dem Volkswohl nicht klappt dann soll mit einem Volksentscheid (oder Neuwahlen) die Politiker gewechselt werden
      21 4 Melden
    • NWO Schwanzus Longus 04.07.2016 13:12
      Highlight Hammerschlegel, die Leite meinten auch sie können den Politikern Vertrauen und das sie nur das Kreuz alle 4 Jahre machen müssten. Hier heisst es oft das Politiker nicht besser sind aber plötzlich passt einem das Resultat nicht, will man das nur Politiker entscheiden. Es ist positiv das die Normalos abstimmen können und nicht Politiker die ihre Versprechen nicht machen.
      3 11 Melden
    • Fabio74 04.07.2016 14:20
      Highlight @Terror: Und was ist jetzt? Scherbenhaufen. Die Anführer des Brexit sind davon gelaufen. Ob UK hält ist fraglich. Aber man hat der EU ans Bein gepinkelt und freut sich wie ein kleines Kind
      14 2 Melden
  • Midnight 04.07.2016 11:46
    Highlight Kann es sein, dass das ganze auf eine Neuabstimmung heraus läuft?^^
    27 11 Melden
    • Valindra Valindragam 04.07.2016 14:26
      Highlight
      1 7 Melden
    • Fabio74 04.07.2016 17:07
      Highlight auf Neuwahlen vermutlich
      3 0 Melden
  • Qwertz 04.07.2016 11:46
    Highlight Erst seinem Land so einen Mist einbrocken und sich dann zurückziehen... feige!

    Ich hoffe, dass der Brexit im Parlament noch abgelehnt wird, es scheint ja jetzt niemand mehr wirklich dafür hinstehen zu wollen. Boris und Farage wollen ja nicht und in der Bevölkerung ist der Rückhalt ziemlich zurückgegangen.
    108 19 Melden
  • Baba 04.07.2016 11:37
    Highlight Super - den Karren an die Wand fahren und dann abhauen. Dazu kann man wohl nur sagen: "what a bugger wimp"!
    154 11 Melden
    • Baba 04.07.2016 11:42
      Highlight Was ich noch vergessen habe: Diese populistischen "Brexit-Turbos" geben zur Zeit eine eindrucksvolle Lektion in "Wie ver**sche ich meine Anhänger". Das müsste eigentlich allen Fans solcher Typen zu denken geben, denn "Verantwortung übernehmen" sieht in meinen Augen anders aus.
      113 9 Melden
    • Citation Needed 04.07.2016 11:55
      Highlight Absolut Deiner Meinung, Baba. Man sagt nicht umsonst, dass ein gewisser Politstil (Populismus, what else?) nur in der Opposition taugt, solang man die Klappe aufreissen kann und nicht liefern muss. In der Pflicht/Verantwortung hingegen taugt das Gebrüll nicht, da muss man hinstehen. Bzw. müsste man, wenn man könnte. Kann man aber nicht, darum lieber ein Abgang durch's Hintertürchen, den Dreck sollen andere aufwischen..
      77 4 Melden
    • Jay_Jay 04.07.2016 13:00
      Highlight Das Schlimme ist das eben solche Wähler egal in welchem Land das nicht hinterfragen sondern Applaus klatschen und meinen es genüge eben nur auf Missstände hinzuweisen. Wenn die Kacke am dampfen ist, sind eben die anderen verantwortlich das zu lösen. Siehe Roulette der beklatscht die Entscheidung, dass der Lügner und Aufwiegler sich zurückzieht.
      17 1 Melden
  • DailyGuy 04.07.2016 11:35
    Highlight Typisch Populistisch. Zuerst grosse Versprechen machen ("wir geben der NHS 350 Million in der Woche") und jetzt wo die K**ke am Dampfen sich schön mal verdünnisieren.
    Zuerst grosse Klappe und sich dann vor den Konsequenzen drücken. Er wird sicherlich immer noch aus dem Off seinen Senf dazugeben.
    121 9 Melden
  • Lord_ICO 04.07.2016 11:34
    Highlight Keiner der Brexit Verantwortlichen, will jetzt die Verantwortung übernehmen. Zeigt doch schön, dass diese sich nur politisch aufspielen wollten. Die haben doch auch fest mit einem Nein gerechnet um sich dann als Verfechter der Unabhängigkeit aufspielen zu können. Dumm nur, dass sie gewonnen haben....armes Grossbritanien belogen und im Stich gelassen von Populisten.
    112 7 Melden
  • Micha Moser 04.07.2016 11:33
    Highlight Köstlich anzusehen wie sie sich nach und nach verabschieden, und ihre Versprechen ins nichts laufen.
    88 5 Melden
  • Brodeur 04.07.2016 11:32
    Highlight Johnson und Farage treten auf dem Höhepunkt ab. Sie lassen andere die Suppe aislöffeln, welche sie den UK eingebrockt haben und verhindern so einen eigenen Misserfolg. Wenn dann alles bachab geht, können sie mit dem Finger auf die Politiker zeigen welche im Amt sind und behaupten, dass man den Volksentscheid viel besser umsetzen könnte.
    Genau die gleiche Strategie welche die SVP mit der MEI anwendet.
    130 7 Melden
  • Theor 04.07.2016 11:32
    Highlight Irgendwie auffällig, dass all diejenigen die Schuld am Brexit sind, nun abhauen und keine Verantwortung dafür übernehmen wollen...

    Oh Briten, war habt ihr nur für einen Saich geglaubt und Blödsinn gemacht!
    89 7 Melden
  • Jason84 04.07.2016 11:30
    Highlight Die Ratten verlassen das sinkende Schiff...
    101 11 Melden
    • kurt3 04.07.2016 11:58
      Highlight Und die Ratten verlassen auch den sinkenden Kapitän .
      15 0 Melden
  • herschweizer 04.07.2016 11:29
    Highlight War wohl klar dass er zurücktritt... so ein Feigling
    85 11 Melden
  • Prof.Farnsworth 04.07.2016 11:26
    Highlight Stark von dir 👏

    #ironieoff
    59 7 Melden
  • amazonas queen 04.07.2016 11:25
    Highlight Ist das nicht wortwörtlich das, was der CEO von Shell nach dem Deep Water Unglück sagte?
    70 6 Melden
    • herschweizer 04.07.2016 11:35
      Highlight Haha du hast recht ;-)
      27 1 Melden
    • flyingdutch18 04.07.2016 11:57
      Highlight Genau, es war aber der damalige CEO von BP
      32 0 Melden
  • Danyboy 04.07.2016 11:25
    Highlight Ach der arme Mann... Er hat ja sein erklärtes Endziel erreicht: Brexit. Und wie immer bei Populisten stiehlt es sich jetzt aus der Verantwortung.
    116 8 Melden
  • Momos 04.07.2016 11:25
    Highlight Wäre ich "Brexitbefürworter" gewesen, würde ich mich- jetzt wo die Verantwortlichen alle abspringen- ziemlich vera.... vorkommen. War wohl doch nicht die beste Idee!


    103 7 Melden
  • Alex23 04.07.2016 11:25
    Highlight Na toll, wieder einer, der sich durch die Hintertür davonmacht, nachdem die Suppe mit Lügen und unhaltbaren Versprechungen von ihnen eingebrockt wurde.
    Wann nur, wann, lernen die Leute, dass die einfachen Antworten auf komplexe Zusammenhänge nichts taugen ?
    105 7 Melden
    • herschweizer 04.07.2016 11:34
      Highlight Ja ich frage mich gerade ob es Gründe die dagegensprechen dass er nicht massiv persönliche Spenden auf den Caymans geparkt hat und es ihm in seinem Alter relativ egal ist was geschehen wird
      35 2 Melden

Schottisches Parlament lehnt Entwurf für Brexit-Gesetz ab – nun droht die Verfassungskrise

Das schottische Regionalparlament hat am Dienstag den umstrittenen Entwurf für das Brexit-Gesetz abgelehnt. 93 Abgeordnete stimmten gegen den Gesetzentwurf der britischen Regierung, 30 dafür.

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Mit dem derzeit auch in London heftig …

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