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Diese Schweizer Notfall-App gehört auf jedes Android-Handy und iPhone

Diese Schweizer Notfall-App gehört auf jedes Android-Handy und iPhone

02.02.2016, 09:5402.02.2016, 10:17

In der Schweiz werden jede Stunde etwa sechs Personen Opfer eines Herzinfarkts, eines Hirnschlags oder eines Herz-Kreislauf-Stillstands. Viel Leid und Schaden könnten vermieden werden, wenn in diesen Notfällen rasch und richtig reagiert würde.

Allerdings ist wohl bei vielen Leuten das praktische Wissen, was zu tun ist, nicht mehr ganz präsent, oder gar in Vergessenheit geraten. Hier kommt die kostenlose «HELP Notfall»-App ins Spiel. 

Viele sind hilflos ...

Herausgeberin der App, die es auf Deutsch, Französisch und Italienisch gibt, ist die Schweizerische Herzstiftung. Die Organisation weist in einer Medienmitteilung auf die Wichtigkeit hin. Ein Herz-Kreislauf-Stillstand, der sich ausserhalb des Spitals ereigne, sei für neun von zehn Opfern ein Todesurteil. Sofortige Hilfe mittels Herzdruckmassage könnte lebensrettend sein. «Leider stehen die meisten Laien einem solchen Ereignis hilflos gegenüber und wissen nicht was zu tun ist.»

  • Die App «HELP Notfall» führt mit visuellen und akustischen Anleitungen in die lebensrettenden Massnahmen bei einem Herz- und Hirnschlag-Notfall ein.
  • Sie unterstützt beim Ausführen der Wiederbelebungsmassnahmen, beim Alarmieren der Notrufnummer 144 (mit Standort-Übermittlung) und erleichtert das Auffrischen der eigenen Kenntnisse.
  • Die «HELP Notfall»-App steht ab sofort in den Sprachen Deutsch, Französisch und Italienisch in den App-Stores mit dem Suchbegriff «Schweizerische Herzstiftung» zum Download bereit.
  • Sie ist für das iPhone (iOS, iTunes-Link) und für Android-Smartphones (Google-Play-Link) verfügbar.

Weitere Informationen gibt es auf der Website der Schweizerischen Herzstiftung, dort ist auch ein Merkblatt als PDF verfügbar.

(dsc/ots)

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100'000 Franken für Brandschutz – dieser Gastronom sieht die hohen Kosten anders
Im Herbst investierte Joel Ibernini rund eine Viertelmillion Franken in den Ausbau seiner Badener Weinbar, ein grosser Teil davon floss in Brandschutzmassnahmen. Damals habe er deshalb «die Faust im Sack gemacht» – jetzt sagt er, wo aus seiner Sicht die Kantone ansetzen könnten.
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