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Rückschlag für den «Auserwählten»

Bild: AP/AP

27.03.17, 07:40 27.03.17, 07:57

Fabian Hock / Nordwestschweiz



Der Schock für Deutschlands Sozialdemokraten kam um Punkt 18 Uhr: Mit der ersten Prognose des Wahlergebnisses im Saarland zerplatzte der Traum vom Traumstart ins Wahljahr 2017. Glasklar verloren, zehn Prozentpunkte hinter der CDU. Ein Dämpfer für die Partei. Und vor allem: ein herber Rückschlag für den Kanzlerkandidaten.

Seit die SPD Martin Schulz zum Merkel-Herausforderer machte, kannte die Euphorie unter den Genossen kaum noch Grenzen. Schulz, der Ausserwählte aus Würselen, führt die SPD zurück ins Kanzleramt, war man sich sicher. Ein Wahlsieg im Saarland, der dank Schulz-Effekt nicht mehr utopisch, sondern greifbar schien, sollte dies untermauern. Das ging gründlich schief. «Die Bäume sind nicht in den Himmel gewachsen», sagte Saarlands SPD-Chef Heiko Maas. Ein «Schlag in die Magengrube» wäre das treffendere Bild gewesen.

Die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) jubelt am 26.03.2017 gemeinsam mit CDU Kollegen aus der Parteispitze auf der CDU Wahlparty in Saarbrücken (Saarland). Foto: Oliver Dietze/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Beliebt und stark im Saarland: Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer Bild: dpa

Abschreiben sollte man die Partei und Schulz dennoch nicht. Saarlands Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer ist sehr beliebt, die Wahl gestern war eher eine Wahl für «AKK», wie sie genannt wird, und weniger gegen die SPD. Dennoch hat der Schulz-Hype an Glanz verloren. Vor dem Showdown mit Merkel im September stehen nun noch zwei Gelegenheiten aus, das zu ändern. Vorteil SPD: Weder bei der Landtagswahl in Schleswig-Holstein noch in Nordrhein-Westfalen kann die CDU mit Kandidaten à la AKK aufwarten. (aargauerzeitung.ch)

Geschichte in 30 Wahnsinns-Bildern

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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7Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • concerned citizen 27.03.2017 22:57
    Highlight Schulz is mir irgend nicht sympathisch, er wirkt so fassungsloss und dieser wirre Blick ins Leere. Irgendwelche psychologische Abweichungen und dabei noch so erfolgreich. Ich hoffe er wird dann bald abgesetzt, uninteressanter Mensch , ich traue ihm nicht.
    2 0 Melden
  • Madison Pierce 27.03.2017 11:45
    Highlight Ich bin froh, dass der Personenkult keinen Erfolg hatte. In der Politik soll es um Inhalte gehen, nicht um Personen.

    Zudem stand Schulz im Saarland nicht zur Wahl. Weshalb sollte man seine Partei wählen, nur weil man ihn als Person toll findet?
    17 0 Melden
  • N. Y. P. D. 27.03.2017 11:34
    Highlight In letzter Zeit hatte man tatsächlich das Gefühl, der Martin Schulz könne Wasser zu Wein verwandeln.
    Auch die Anhänger der SPD verhielten sich teilweise, als sei ihnen der Messias persönlich erschienen.
    Nun denn, die Wahlen haben die psychedelischen Anhänger wieder hart auf den Boden der Realität zurückgeholt.
    24 0 Melden
  • Einstein56 27.03.2017 09:27
    Highlight Schulz wird NIE Kanzler!
    20 4 Melden
  • INVKR 27.03.2017 09:23
    Highlight Hat eigentlich nicht so wirklich was mit Schulz zu tun, oder? Clickbait Ole!
    11 7 Melden
  • New Ling 27.03.2017 09:09
    Highlight Schulz ist ein Schaumschläger - das war er schon im EU-Parlament. Grosse Worte ohne Resultate! Meine Meinung!
    27 2 Melden
  • Ville_16 27.03.2017 08:24
    Highlight Der Auserwählte wird mit Bestimmtheit auch der nie gewählte.
    18 0 Melden

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