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Marschflugkörper über der syrischen Hauptstadt Damaskus: In der Nacht auf Samstag feuerten die USA, Grossbritannien und Frankreich rund 100 Raketen auf Syrien ab. Bild: AP/AP

Nach dem Militärschlag des Westens gegen Assad: Ein Überblick in 11 Punkten

14.04.18, 23:28 15.04.18, 08:26

Die USA und deren Verbündete haben mit Luftschlägen gegen Ziele in Syrien nach eigener Aussage Vergeltung für einen Giftgasangriff syrischer Truppen geübt. Nun stehen die Zeichen zwischen dem Westen und Russland auf Konfrontation.

Was war der Anlass?

Aus Vergeltung für den mutmasslichen Giftgaseinsatz in der syrischen Stadt Duma eine Woche zuvor hatten die USA, Frankreich und Grossbritannien in der Nacht zum Samstag mehr als 100 Geschosse auf drei Ziele abgefeuert. Im Visier waren offenbar zwei Ziele bei Homs und eines in der Hauptstadt Damaskus. Der Einsatz richtete sich demnach gegen die Infrastruktur der chemischen Waffenproduktion im Land.

Welche Ziele wurden getroffen?

Die USA, Frankreich und Grossbritannien haben mehrere Ziele in Syrien angegriffen. Nachfolgend die bestätigten Orte, die die Westmächte ins Visier genommen haben:

Bild: EPA/US DEPARTMENT OF DEFENSE

Wie wehrte sich Syrien?

Mehr als hundert Marschflugkörper und Luft-Boden-Raketen seien «vom Meer und aus der Luft auf syrische militärische und zivile Ziele» geschossen worden, zitierte die russische Nachrichtenagentur RIA Nowosti am Samstag eine Erklärung des Verteidigungsministeriums in Moskau. Eine «bedeutende Zahl» dieser Raketen sei von der syrischen Luftabwehr abgeschossen worden.

Aus syrischen Armeekreisen hiess es, es seien Dutzende Abwehrraketen abgefeuert worden – unter anderem vom Militärflughafen Al-Schairat. Diesen hatten die USA vor rund einem Jahr nach dem Giftgaseinsatz in der Stadt Chan Scheichun bereits angegriffen.

Der Luftangriff der USA, Frankreich und Grossbritannien auf Syrien:

Wurden die Russen gewarnt?

US-Generalstabschef Dunford sagte, auf «die russischen Sorgen» sei bei der Auswahl der Angriffsziele eingegangen worden, um «das Risiko einer Verwicklung russischer Truppen abzumildern». An den Militärschlägen waren Schiffe und Flugzeuge der Alliierten beteiligt.

Nach russischen Angaben gab es keine Tote, einige Menschen seien leicht verletzt worden. Ein Grossteil der Geschosse wurde demnach abgefangen.

Wie reagierte Trump?

US-Präsident Donald Trump sagte in Washington, die Angriffe seien die Antwort auf den Einsatz chemischer Waffen durch die syrische Regierung unter Präsident Baschar al-Assad gegen das eigene Volk. «Dies sind nicht die Taten eines Menschen. Es sind die Verbrechen eines Monsters», befand Trump.

Über den Kurznachrichtendienst Twitter bedankte sich Trump bei Frankreich und Grossbritannien. «Wir hätten kein besseres Ergebnis haben können. Mission erfüllt!»

Wer beteiligte sich sonst noch an dem Militärschlag?

Neben den USA nahmen auch Grossbritannien und Frankreich an den Militärschlägen teil.

Die beteiligten Länder bemühten sich, dem Militärschlag als einmalige Aktion darzustellen – vorausgesetzt, es gäbe keine weiteren Chemiewaffeneinsätze. US-Verteidigungsminister James Mattis sagte, weitere Schläge seien nicht geplant.

Frankreichs Aussenminister Jean-Yves Le Drian drohte für den Fall eines neuen Einsatzes von Chemiewaffen eine weitere Intervention an. Er fügte hinzu: «Aber ich denke, dass die Lektion verstanden wird.»

Die britische Premierministerin Theresa May bezeichnete das Vorgehen des Westens als alternativlos – und sprach zugleich von einer Warnung an Russland. «Wir können nicht erlauben, dass der Gebrauch chemischer Waffen normal wird: innerhalb Syriens, auf den Strassen Grossbritanniens oder irgendwo sonst in unserer Welt», sagte sie in Anspielung auf das Attentat auf den Ex-Doppelagenten Sergej Skripal und dessen Tochter in England.

Wie reagierte Putin auf die Attacke?

Der russische Präsident Wladimir Putin hingegen – dessen Land mit dem syrischen Regime verbündet ist – verurteilte die Militärschläge aufs Schärfste. Er sprach von einem Bruch des Völkerrechts und einer neuen Eskalation, die die humanitäre Katastrophe in Syrien weiter verschlimmern werde.

Die meisten NATO-Länder – darunter die Türkei – sowie Israel und Saudi-Arabien reagierten mit Verständnis auf die Angriffe auf syrische Ziele.

Was sagt die Schweiz zum Angriff?

Die Schweiz nahm die Luftschläge «zur Kenntnis». Das Aussendepartement (EDA) betrachte nun deeskalierende Massnahmen zur «absoluten Priorität».

Verteidigungsminister Guy Parmelin sagte am Samstag in einem Interview mit Blick.ch, die USA und ihre Verbündeten hätten vor einem Raketenangriff die Untersuchung der OPCW abwarten können. Die UNO habe Experten für chemische Waffen nach Syrien geschickt, um ihre Untersuchung zum möglichen Giftgasangriff durchzuführen. «Diese Mission ist in der Lage festzustellen, ob, beziehungsweise welche Chemiewaffen eingesetzt wurden. Ihre Ergebnisse hätte man abwarten können», sagte Parmelin.

«Der Bundesrat appelliert an alle Parteien: Kehrt zurück an den Verhandlungstisch», sagte der Verteidigungsminister weiter. Der Krieg in Syrien sei Thema von Gesprächen in Genf gewesen. Diese Gespräche müssten weitergehen. So rasch wie möglich.

Wie entschied der UNO-Sicherheitsrat?

Russland ist im UNO-Sicherheitsrat mit dem Versuch gescheitert, eine Verurteilung der westlichen Raketenangriffe in Syrien zu erreichen. Bei einer Dringlichkeitssitzung des wichtigsten UNO-Gremiums stimmten am Samstag nur drei von 15 Mitgliedstaaten für einen entsprechenden russischen Resolutionsentwurf. Neben Russland waren das China und Bolivien. Acht Staaten stimmten dagegen, vier enthielten sich.

In dem Resolutionsentwurf wurden die Raketenangriffe der USA, Frankreichs und Grossbritanniens auf Ziele in Syrien als «Aggression» und als «Verletzung des Völkerrechts und der UNO-Charta» bezeichnet. Der Entwurf hatte von Anfang an keine Chance, zumal die USA, Frankreich und Grossbritannien als ständige Mitglieder des UNO-Sicherheitsrates ein Vetorecht haben.

Was weiss man über den Giftgasangriff?

Ungeachtet der nächtlichen Luftangriffe setzten die Experten der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OPCW) ihren Einsatz zur Untersuchung des mutmasslichen Giftgasangriffs im Osten der syrischen Hauptstadt Damaskus fort. Die Ermittler sollen herausfinden, ob in Duma Giftgas eingesetzt wurde.

Am 7. April sollen in der Region Ost-Ghuta nach Angaben der syrischen Hilfsorganisation Weisshelme mindestens 42 Menschen getötet und mehr als 500 verletzt worden sein.

Wie ist die Lage in Ost-Ghouta?

Die syrische Armee hat inzwischen nach eigenen Angaben die einstige Rebellenenklave Ost-Ghuta vollständig zurückerobert. «Alle Terroristen haben Duma verlassen, ihre letzte Bastion in Ost-Ghuta», sagte ein Armeesprecher am Samstag nach Angaben der staatlichen syrischen Nachrichtenagentur Sana. Die syrische Führung bezeichnet alle Rebellen als «Terroristen».

Die syrische Armee hatte Mitte Februar eine Militäroffensive zur Rückeroberung von Ost-Ghuta gestartet. (wst/sda/dpa/afp)

Weitere Hintergrund-Informationen zur Situation in Syrien:

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Yanik Freudiger, 23.2.2017
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159Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Markus Dicht 16.04.2018 12:14
    Highlight Die Untersuchungen der OPCW kommen zu spät, denn entsprechende Inspektionen wurden bereits unmittelbar nach dem 8.April von russischen ABC-Spezialisten und Ärzten realisiert.Die Ergebnisse dazu wurden bereits veröffentlicht.
    0 3 Melden
    • Markus Dicht 16.04.2018 14:19
      Highlight Siehe auch weiter unten bei KRAKEN !
      0 2 Melden
    • Kubod 16.04.2018 15:46
      Highlight Nur würde niemand, der mit gesundem Menschenverstand gesegnet ist, irgendeiner russischen Untersuchungsbehörde irgendwas glauben.
      Machen nicht mal die Russen. Würde so allerdings kein Russe sich getrauen öffentlich zu sagen.
      Doping? Neeeee. Wir nicht.
      Hier die echt richtigen Untersuchungsergebnisse. Da steht ganz klar: Nix Doping.
      Also. Glauben. Alles klar Towarish
      2 0 Melden
  • E7#9 15.04.2018 22:17
    Highlight Wieso wird in den Kommentaren eine pro-russische Haltung unterstellt? Und darauf wird entgegnet, dass ja der Westen ja in der Tat... Putin blabla... usw. Mir erscheint der Artikel jedoch gar nicht tendenziös. Er ist absolut unparteiisch, sachlich und macht sogar transparent, ob man sich auf russische, syrische oder westliche Berichte beruft.
    5 2 Melden
  • Die_Wahrheit 15.04.2018 16:58
    Highlight Wirklich traurig diese Kriegstreibereien wo nur ein paar wenige Interessensgruppen davon profitieren. Ihre Kinder sterben ja nicht.. Das sind die wahren Verbrecher unter uns Menschen, welche einfach nur friedlich leben wollen. Nicht die Amerikaner, nicht die Engländer oder Russen usw, nein: der Tiefe Staat und ihre global operierenden Geldgeber! Und ihre Marionettenmedien (u.a. watson), welche auf den Gehaltslisten stehen! GTH!
    7 9 Melden
  • Kubod 15.04.2018 16:38
    Highlight Erschreckend, die Wirkung der russischen Propaganda auf weiche Birnen.
    Fehlt noch, dass einer die Propaganda weiterverbreitet, die Weissen Helme hätten den Giftgasangriff getürkt.

    Machen die Durchlauferhitzer im Auftrag RTs das absichtlich, oder gibt es tatsächlich soviele blinde Naive.

    Ich versteh‘s nicht.
    13 23 Melden
    • refree 17.04.2018 13:28
      Highlight Echt bezeichnend!
      Wir geniessen hier in der CH das Privileg des freien und (weitgehend) unabhängigen, qualitativ hochwertigen Journalismus. Aber die Leute scheinen neuerdings RT und dem russischen Aussenministerium mehr zu vertrauen (wtf?!)...Es scheint hier von Putin-Anhängern nur so zu wimmeln: Jeder Kommentar, bei dem Putin oder Assad auch nur ansatzweise negativ erwähnt werden wird direkt 100x geblitzt, als wären sie die neuen Vorreiter für Humanität und Demokratie.
      Die Russen scheinen bereits mehr Einfluss auf diese online-Portale zu haben alwir uns vorstellen.
      1 0 Melden
    • refree 17.04.2018 13:37
      Highlight "Fehlt noch, dass einer die Propaganda weiterverbreitet, die Weissen Helme hätten den Giftgasangriff getürkt."
      Lies mal die Kommentare durch... schon passiert.
      1 0 Melden
  • RacKu 15.04.2018 16:02
    Highlight Weg mit den Tyrannen! Nach Sadam und Gaddafi sind die Menschen frei und glücklich... NOT. 😬
    13 8 Melden
    • Captain Downtown 16.04.2018 20:53
      Highlight jaa.. darum waren das auch keine tyrannen, sondern voll legitime herrscher!!
      die problematik ist, dass es mit dem reinen entfernen dieser tyrannen nicht gelöst ist.
      trotzdem sollte man denen nicht alles durchgehen lassen.
      die staatenbildung danach ist leider ein minenfeld, da der staat künstlich/mit gewalt gehalten wurde.
      deswegen auch so grosse unterschiede zu japan/deutschland damals vs. den konflikten heute.
      aber die einfach machen lassen???
      1 0 Melden
  • PaLve! 15.04.2018 15:05
    Highlight ''Aber ich denke, dass die Lektion verstanden wir''
    Mit solchen Sprüchen stellen sich die drei Staaten als eine Art Lehrmacht dar, die Syrien zu sagen hat, was sie zu tun und lassen haben.
    Ganz egal ob es das Regime war oder nicht, aber haltet man solche Massnahmen wirklich für wirksam?

    Das ist reine Schikane für Syrien um seine politische Überlegenheit darzustellen. Wären die Menschen, die von allen möglichen Seite barbarisch abgeschlachtet werden, in Syrien dem Westen etwas Wert, würde man zu anderen Massnahmen greifen.
    21 4 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 15.04.2018 17:48
      Highlight Absolut richtig.
      16 3 Melden
  • Kraken 15.04.2018 14:30
    Highlight Interessante Entwicklung in Duma. Siehe selbst...
    13 4 Melden
  • Surf & Turf 15.04.2018 13:27
    Highlight Wenn ich die Kommentare hier sehe, frage ich mich, ob auch Watson bereits Ziel von russischen Trollfabriken geworden ist. Ich bin sehr kritisch gegenüber den USA, kann Trump regelrecht nicht ausstehen, aber wer propagiert, dass Moskau eine Haaresbreit besser ist, muss einen an der Klatsche haben. Sorry.
    29 39 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 15.04.2018 14:32
      Highlight Warum? Wer hat mehr Länder überfallen und Zivilisten getötet? Dank Russland haben wir noch keine libyschen Verhältnisse in Syrien. Schau mal nach Aleppo wie gut es den Menschen nach der Befreiung geht, die feierten letzten Dezember nach 2 Jahren endlich wieder Weihnachten.
      19 11 Melden
    • PaLve! 15.04.2018 15:09
      Highlight Russland wird hier häufig kritisiert, was an sich keine schlechte Sache ist, da man Krieg allgemein als ein sehr grosses Übel der Menschheit betrachten sollte.
      Jedoch wird das Eingreifen des Westen häufig nur nebensächlich thematisiert, was bei vielen Lesern ein grosses Misstrauen in verschiedene Institutionen des Westens verursacht, auch in die Medien.
      Wäre die Berichterstattung gegenteilig würden die Kommentare vermutlich deutlich russland-kritischer wirken.
      14 5 Melden
    • Surf & Turf 15.04.2018 17:13
      Highlight Oh, Wendelspiess, der Ast ist dünn ...

      ... Aber du kannst gerne mal auf die Krim oder in die Ukraine fragen gehen. Schätze, die Menschen dort fänden es auch ziemlich cool, wenn Russland die Annektierung der Krim als völkerwiderrechtlich verurteilen würde.
      10 12 Melden
    • Markus Dicht 16.04.2018 14:23
      Highlight Welche Berichterstattung dient der politischen Propaganda und welche nicht ? Das muss man eben unterscheiden können.
      1 1 Melden
    • Markus Dicht 16.04.2018 16:21
      Highlight Was ich bisher und jahrelang über die Persönlichkeit (Psychogramm) von Präs.Putin in westl.Medien lesen konnte, lautete etwa folgendermassen : Er sei ein Egomane und ein skrupelloser Taktiker,er sei völlig antisozial, martialisch und aggressiv.Er sei der neue Zar und ein antidemokratischer Schurke.Er sei nicht unbedingt ein Psychopath,sondern ein Cowboy usw.. Es gibt heute im Westen also Journalisten,die es sich erlauben,solche psychiatr.Ferndiagnosen zu stellen.Solche gehören aber in den Bereich der Magie und bezwecken,ein Feindbildprofil zu zementieren.
      1 1 Melden
    • PaLve! 16.04.2018 19:25
      Highlight Mal von Putins allgemeinem Handeln abgesehen: Die Menschen auf der Krim und der Ostukraine sind zu einem grossen Teil russisch, also gehe ich nicht davon aus, dass Russland für sie ein all zu grosses Übel ist.
      2 1 Melden
    • Surf & Turf 16.04.2018 19:46
      Highlight @Markus Dicht, soso, und wenn man nun deine Argumentation konsequent anwendet, könnte es also auch sein, dass auch Trump im Grunde nur ein lieber, netter Kerl ist?
      2 1 Melden
    • Surf & Turf 16.04.2018 20:11
      Highlight @PaLve!: Krim vielleicht. Ostukraine: Njet, Towarischtsch.

      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Ostukraine
      1 0 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 16.04.2018 20:28
      Highlight @surf turf kenne Leute aus der Krim, ihre Rückmeldungen & Erfahrungen sind durchaus positiv gegenüber Russland.
      3 0 Melden
    • Markus Dicht 16.04.2018 20:35
      Highlight Sicher nicht ein lieber und netter Kerl.Aber solche Ferndiagnosen gelten allgemein als unwissenschaftlich,weil sie jeglichen empirischen Kriterien nicht entsprechen.Die Vereinigung Amerikan.Psychiater, die American Psychiatrist Association lehnt so etwas in der sog. Goldwaterregel Punkt 7.3 .strikte ab !!Es gibt zudem schwerwiegende Einwände dagegen aus ethischen Gründen.Siehe Menschenrechte und Menschenwürde. Bevor man einen solchen Unsinn liest, sollte man das eben wissen.
      0 1 Melden
    • Surf & Turf 16.04.2018 20:45
      Highlight Wendelspiess, das ist jetzt nicht dein Ernst, oder? Und ich habe Spanier kennengelernt, die sehnen sich zurück nach Franco, Ossies, die Honecker vermissen und erst kürzlich Italiener, die Mussolini schönredeten. So fucking what? Nenn mir ein Thema, und ich finde dir Unterstützer dafür, egal wie abstrus. Sowas ist kein Argument. Sorry nochmals.
      2 1 Melden
    • Markus Dicht 16.04.2018 20:47
      Highlight Sebastian. Diese Erfahrung teile ich, und Berichterstattungen aus der Krim sollte man immer kritisch betrachten und das Historische nie ausblenden, um die Gegenwart zu verstehen. Oberflächlichkeit ist hier fehl am Platz.
      0 1 Melden
    • Markus Dicht 16.04.2018 21:18
      Highlight Natürlich kann man die Ansichten weniger Personen nicht auf eine ganze Bevölkerung extrapolieren. Aber die subjektive Erfahrung von Sebastian kann man so stehen lassen.
      0 1 Melden
    • Markus Dicht 16.04.2018 21:31
      Highlight zu Sebastian und Surf : Ich möchte daran erinnern, dass im April 2014 Präs.Putin ein"Gesetz über die Rehabilitierung der Krimtataren" erlassen hat, weil diese unter Stalin extrem gelitten haben.
      0 1 Melden
    • Surf & Turf 16.04.2018 21:33
      Highlight @Markus Dicht. Auf die Gefahr, mich zu wiederholen:

      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Ostukraine
      1 0 Melden
    • Surf & Turf 16.04.2018 21:39
      Highlight Oh, @Markus Dicht, und wenn du dann einen Weg gefunden hast, Wiki zu diskreditieren, hätte ich noch ein weiteres schönes Projekt für dich: MH17.

      https://mh17.correctiv.org/

      Aber das sind wohl auch bloss Verschwörer.

      Dann halt weiter im Text. Afghanistan. Georgien. Tschetschenien. Moskau und Washington nehmen sich nichts. Gar nichts.
      1 0 Melden
    • Markus Dicht 16.04.2018 21:49
      Highlight Surf : iCH habs gelesen, vielen Dank. Zu Sebastian : Die Tataren haben Putin mit einem Schreiben dafür gedankt.Heute gibt es eine krimtatarische Fernseh- und Rundfunkanstalt. Putin hat so die Zwangsdeportation der Tataren durch Stalin wieder rückgängig gemacht. Wer will, kann im Internet weiter darüber lesen, um sich persönlich ein Bild von Putin machen zu können.
      0 0 Melden
    • Surf & Turf 16.04.2018 22:09
      Highlight Danke, @Markus Dicht, dass du uns zugestehst, sich im Internet selbst eine Meinung zu bilden. Nicht so wie Putin:

      https://de.wikipedia.org/wiki/Pressefreiheit_in_Russland

      Einen schönen Abend noch.
      2 1 Melden
  • joenu.m 15.04.2018 13:15
    Highlight Es scheint tatsächlich in Mode gekommen zu sein Verschwörungen zu unterstützen. Hauptsache alles schlecht reden was der Westen macht. Kritisch zu sein und die verschiedenen Quellen zu hinterfragen ist auch absolut notwendig, aber ich habe das Gefühl in dieser Debatte gehen logische Schlüsse und Fakten verloren. Ich verurteile auch klar einen Militäreinsatz jeglicher Art, aber: 1. Ist es wirklich so abwegig dass Assad nach mehrmaligem Einsatz von Giftgas diese wieder einsetzt? 2. Kann man russischen Quellen wirklich eher trauen als europäischen? Es folgen noch Bemerkungen, aber kein Platz mehr
    19 31 Melden
    • Datsyuk 15.04.2018 14:06
      Highlight Frage an dich: Was hältst du denn von Beweisen?
      17 6 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 15.04.2018 14:35
      Highlight Bis jetzt sprechen die Indizien eher dafür, dass es oft die Rebellen waren. Ich machte die Erfahrung, das über internationale Themen der Westen fast immer lügt.
      12 9 Melden
    • PaLve! 15.04.2018 15:10
      Highlight Das Problem ist nicht das Russland kritisiert wird, sondern das Eingreifen und Morden des Westens häufig nur nebensächlich behandelt wird.
      Das sorgt für ein Misstrauen in die gesammten westlichen Institutionen.
      7 6 Melden
    • joenu.m 15.04.2018 15:12
      Highlight 3. Schadet es den weiteren Einsatz von Chemiewaffen zu unterbinden? Wenn dabei kein Mensch ums Leben kommt...
      4. Oft werden Weisshelme kritisiert oder gar beschuldigt den Giftgasangriff getätigt zu haben, gestützt auf der Aussage sie hätten es schon einmal gemacht. Nachgewiesen wurde aber, dass diese Aktion für die Szene eines Films war. Fakt ist auch die Weisshelme retten sehr viele Menschenleben und unterstützen hilflose Menschen in einer humanitären Katastrophe. Ich frage mich auch einfach warum plötzlich alle das Gefühl haben Putin und Assad seien in ihrem Handeln "besser" als der Westen.
      10 10 Melden
    • Datsyuk 15.04.2018 17:04
      Highlight Wieso denkst denn du, dass der Westen "besser" handelt?
      8 7 Melden
  • amore 15.04.2018 13:00
    Highlight Die CH hat das älteste AKW. Das ganze Mittelland könnte bei einem Super-GAU verseucht werden und Hunderttausende könnten sterben. Putin hat „Beweise“, dass das AKW bald bersten wird. Aus humanitären Gründen bombardiert er die Zufahrtswege, damit das AKW nicht mehr betrieben werden kann. Ohne UN-Entscheid. Aus humanitären Gründen.
    17 19 Melden
    • PaLve! 15.04.2018 15:11
      Highlight Syrien und die Schweiz zu vergleichen ist schon ein recht hartes Kaliber? Würdest du damit wirklich eine politische Debatte führen.
      13 9 Melden
  • Pisti 15.04.2018 12:02
    Highlight Wenn man Chemiefabriken oder Chemiewaffenlager bombardiert, müsste das ja riesen Schäden bei der Bevölkerung in deren Nähe geben. Ist schon erstaunlich dass man davon nichts hört.
    22 10 Melden
  • Zeit_Genosse 15.04.2018 11:46
    Highlight Lasst uns alle spekulieren. Also, da wäre eine übertriebene US-Drohung per Twitter auf einen vermeintlichen Giftgasangriff. Dieser Drohung musste eine Reaktion folgen, die der US-Stab in Grenzen halten konnte ohne weitere Eskalation. Dann die Verbündeten GB und F einschalten, dass es eine multinationale abgestützte Aktion ist, der Russland nichts entgegensetzen kann. Russland informieren, damit sie nicht getroffen werden. Syrien erhält Info von Russland und zieht an den Zielorten ab. Es gibt keine Toten auf die 100 Raketen, weil das nicht das Ziel war. Der US-Präsident hat Wort gehalten. Tja..
    16 4 Melden
  • Captain Downtown 15.04.2018 10:17
    Highlight kann ich ja irgendwie verstehen, dass wegen den massenvernichtungswaffen, den brutkästen, der grauzone tonkin, die menschen zweifel an den aussagen der usa haben. da geht sicher einiges an vertrauensverlust auf ihre kappe.
    jedoch waren es die bösen traditionellen medien in ebendieser usa, welche diese geschichten dann auch aufdeckten!
    zeigt mir eine solche lüge der russen, welche von russischen leitmedien aufgedeckt wurde und ein russischer general, der wie powell, danach seinen fehler eingesteht.
    aber hauptsache alles von "truthern" und RT glauben und a priori alles der usa als lüge sehen.
    33 44 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 15.04.2018 14:38
      Highlight Die Russen überfallen ja auch nicht dauernd andere Länder, wo sie dann lügen müssten. Warum vertraut ihr Trump plötzlich wenns um Krieg geht?!
      13 10 Melden
    • Captain Downtown 16.04.2018 20:31
      Highlight niemand sagt, dass ich trump vertraue.
      aber putin und russland ist ziemlich sicher noch viel weniger zu trauen.
      demokratie, medien und so. tote journalisten, geheimdienstler und oppositionelle.
      und btw, afghanistan, tschetschenien, georgien, ukraine, syrien..
      wo bitte sind/waren dort keine russischen panzer und soldaten?
      0 0 Melden
  • woezzl 15.04.2018 10:14
    Highlight Lustig sind ja jene die welche jetzt heulen aber ständig auf die "Verschwörer" hauen. Der Westen wirds schon richten.
    22 11 Melden
  • Uli404 15.04.2018 10:07
    Highlight Um die Zusammenhänge wer in den USA welche Fäden zieht etwas genauer zu verstehen hier ein Vortrag eines ehemaligen CIA Mitarbeiters der nun auspackt.

    12 10 Melden
    • Uli404 15.04.2018 12:21
      Highlight Er erklärt übrigens auch wie das mit der Einmischung der Russen in den Präsidentschaftswahlkampf gelaufen ist.
      5 5 Melden
  • Fulehung1950 15.04.2018 09:44
    Highlight Die USA, UK und Frankreich können ihr Veto noch 100 Mal einlegen: der Angriff ist und bleibt ein Bruch des Völkerrechts und der UNO-Charta! Da hat Putin vollkommen recht.

    Wenn, wie Premierministerin sagt, solche Angriffe „alternativlos“ sind, dann ist die Menschheit am Ende ihres Lateins angelangt und läutet ihren eigenen Abgesang ein.
    54 17 Melden
    • Markus Dicht 16.04.2018 14:29
      Highlight .......aber eben, aus westlicher Sicht darf Präsident Putin ja nie Recht haben, in keinem Punkt, und da helfen die meisten westl.Medien fleissig mit als Hüter der westlichen Unschuld in allem.
      0 0 Melden
  • watsinyourbrain 15.04.2018 09:33
    Highlight Traurig ist, dass fast alle Schweizer Medien die massenmediale Information unreflektiert übernimmt und weiterhin einseitig darstellt. Mit all den mittlerweilen erwiesenen Lügen zu Golfkriegen & arabischem Frühling, sollte man als "Journalist" mMn etwas differenzierter berichten versuchen.!

    Assad hat Dreck am Stecken ohne Zweifel - aber nicht weniger als USA, FRA und ENG! Also blindes Vertrauen sollte es ggü keiner dieser Parteien geben.

    Weiter; die schwache Aussage von Parmelin; "...könnte man Untersuchung abwarten.." - nein, verdammt man MUSS!
    51 13 Melden
    • Markus Dicht 16.04.2018 14:14
      Highlight Einige,nicht sehr viele, Informationen in Schweizer Medien scheinen mir ziemlich sachlich.Zudem ist dies auch abhängig von den Depeschenagenturen.Deshalb empfehle ich, auch einmal bei der "gegnerischen Berichterstattung" zu schnuppern, z.B. bei SANA (Syrian Arab News Agency). Der Tonfall scheint mir hier oft viel gelassener, besonnener und weniger aggressiv. Da kann sich jeder selber ein eigenes Bild machen.Mit Vorurteilen,Vorverurteilungen und Clichees kommt man da nicht weiter.
      1 0 Melden
  • Moudi 15.04.2018 08:54
    Highlight Und wieder ein auf lügen gebauter Krieg!
    54 13 Melden
  • ~°kvinne°~ 15.04.2018 08:48
    Highlight ...es bleibt also wie gehabt.
    Leidtragende sind die Zivilisten, es wird gelogen und ohne Beweise mal Raketen abgeschickt. Und dies obwohl die Untersuchungen noch im Gange sind. Prophylaktisch, sozusagen.
    Ich bin froh sitze ich nicht an der Macht, ich könnte mir all die Lügen nicht mehr merken.
    Wenns nicht so traurig wär könnte man das fast mit dem Artikel "Lügen haben kurze Beine" verlinken 😯
    29 5 Melden
    • Markus Dicht 16.04.2018 11:59
      Highlight Welche Vorteile können Lügen haben ?Auf beiden Seiten wird gelogen. Wenn zwei, nennen wir sie a und b, sich gegenseitig belügen, dann weiss nur a,welches seine eigenen Lügen sind und nur b,welches seine eigenen Lügen sind. C, das sind wir, können Lügen von a und b entlarven.Doch das ist bei a und b nicht erwünscht, denn sie wollen bei c "gut ankommen".Lügen hätten kurze Beine,heisst es.Deshalb sind a und b daran interessiert,aus ihrer Lügenverstrickung herauszukommen.Und da gibt es nur noch einen Lösungsweg : Friedensverhandlungen, also genau das,was c schon immer wollte.
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  • kritiknik 15.04.2018 08:12
    Highlight Man stelle sich vor, Iran und Syrien bombt mal eben ein paar Fabriken in England nieder. Dies natürlich ohne jegliche Beweise einer verbotenen Handlung. Wenn man sich das einmal vor Augen hält, merkt man vielleicht plötzlich, wie absurd der scheiss Krieg im Nahen Osten ist.

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    • Kraken 15.04.2018 13:30
      Highlight Die Substanz, die gegen Sergej Skripal verwendet wurde, war nach Analysen eines Schweizer OPCW-Labors ein Giftstoff namens BZ. Das Gift wurde nie in Russland produziert, sondern war in den USA, Großbritannien und anderen NATO-Staaten im Einsatz.
      15 8 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 15.04.2018 14:40
      Highlight @Kraken richtig. Schreibt aber niemand in den Medien, sie drehen die Aussage so, dass wieder die Russen Schuld sind, teilweise ändert man nichtmal die Schlagzeile und verbreitet bewusst FakeNews.
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  • Bombenjunge 15.04.2018 07:41
    Highlight Der Punkt ist, wem soll man noch glauben? Alle haben ja nachweislich schon mal gelogen in der Vergangenheit, oder gleich mehrmals.
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    • rodolofo 15.04.2018 10:58
      Highlight Dir glaube ich jedenfalls nicht.
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  • Baeri19 15.04.2018 06:49
    Highlight Suchen die da immer noch die Massenvernichtungswaffen vom Saddam? Auch so ein Scheinheiliger Grund warum ich all diesen offiziellen Statements kein Glauben mehr schenke. Ich bin erstaunt, wie die sich all diese Lügen merken können, ohne mal was falsches zu sagen und sich zu verraten.
    120 42 Melden
  • Dageka 15.04.2018 02:58
    Highlight Es herrscht Krieg. Und die leidtragenden sind nur die Zivilisten...
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  • Angelo C. 15.04.2018 00:24
    Highlight Also unter dem Strich alles wie gehabt 🤔!

    Die Schäden halten sich in engen Grenzen, während es die Angreifer tunlichst vermieden, russische Soldaten oder Maschinen zu attackieren, wohlwissend um die mögliche Antwort Putins.

    Während erst heute und morgen (also nach den Angriffen!) die UN-Kommission nun in Duma abklärt, ob überhaupt ein Chemieeinsatz, und wenn ja, von wem aus stattgefunden hat 🙄.

    Duma wurde inzwischen von der syrischen Armee übernommen, die letzten Rebellen sind abtransportiert -: und der Krieg landesweit grossmehrheitlich gewonnen.

    Dies zu den erkennbaren Fakten...
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    • Hierundjetzt 15.04.2018 09:35
      Highlight Die Türkei operiert im Land, der IS besetzt immer noch 50% der Landesfläche, die Kurden haben weitere 10% besetzt und die Bürgerkriegspartei gegen Assad ist immer noch fix im Süden, Westen und Norden.

      DAS sind die Fakten.

      Ach ja und Dein Freund Assad hat bis heute 33 Giftgaseinsätze getätigt
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    • rodolofo 15.04.2018 10:57
      Highlight Was für ein "Sieg"?
      Das sieht mir eher nach einer Niederlage aus.
      Verloren haben die Menschlichkeit und das Vertrauen.
      Damit sind die Grundlagen für weitere Perversionen gelegt und für ein "Leben im falschen Film".
      Assad ist die "Fratze des Todes".
      Wenn die Syrer auf lange Sicht leben wollen, dann müssen sie dieses Gesicht los werden!
      Ich wünsche ihnen viel Glück dazu.
      12 39 Melden
    • _kokolorix 15.04.2018 11:34
      Highlight Der Westen hat erneut bewiesen, dass seine 'Führer' des denkens unkundig sind. Wie man sich mit so unüberlegten Äusserungen auf Twitter derart unter Zugzwang zu setzen und eine derart lächerliche, völlig sinn- und wirkungslose Aktion zu starten, ist mir ja ein Rätsel.
      Aber von einem gewonnenen Krieg zu reden wenn mehr als die Hälfte der Bevölkerung tot oder vertrieben ist, von der Volkswirtschaft eigentlich nichts mehr existiert, Nachbarländer ungehindert einmarschieren um Städte etnisch zu säubern, und die 'Regierung' zu 100% von Putins wohlwollen abhängt, halte ich für extrem zynisch
      13 10 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 15.04.2018 14:43
      Highlight @kokolorix über 60‘000 Zivilisten konnten nach Ost-Ghouta zurückkehren, Aleppo ist fast wieder aufgebaut und das Volk feiert ihren Präsidenten dafür. Fakt. Gibt genügend unabhängige Berichte, Videos und Bilder davon.
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    • rodolofo 15.04.2018 17:04
      Highlight @ Sebastian Wendelspiess
      Bei so einem Brutalo-Herrscher würde ich wohl auch freudig mitfeiern, nur um nicht aufzufallen.
      Denn wer auffällt, verschwindet bald im Syrischen Gulag für "Terroristen"...
      Lass Dich nicht doch nicht so leicht täuschen von der Friedhofsruhe der Gross-Sekten-"Stabilität"!
      Und noch was:
      Nijetschewo nije charascho.
      7 11 Melden
    • _kokolorix 15.04.2018 18:16
      Highlight Ja, Sebastian. Das Volk feiert ihren Prasidenten dafür. Schon klar. Schon mal darüber nachgedacht was mit denen passiert die nicht mitfeiern?
      Das Aleppo schon wieder aufgebaut sei ist eine blanke Lüge. Die haben vielleicht die Leichen geräumt und die Trümmer auf den Hauptstrassen beseitigt.
      Vor dem Krieg lebten etwa 400000 in Ghuta, anfang Jahr noch etwa 70000. Und du glaubst, dass in den drei Wochen, seit die Aufständischen abgezogen sind, 60000 wieder zurückgekommen sind?
      Weder das Eine, noch das Andere ist organisatorisch möglich. Fakt?
      10 8 Melden
  • davej 15.04.2018 00:12
    Highlight Wan lernen wir? "Beweise" werden nich veröffentlicht, weil es keine gibt. Wie damals beim Irak Krieg, als man die Massenvernichtungswaffen nicht gefunden hat, weil sie nicht existierten. Auch damals, waren es die USA,Grossbritannien und Frankreich, die uns angelogen haben. Einfach nur peinlich!!! Jetzt fangt alles wieder vor vorme an. Aber die Rebellen mit ihrem Chemie-Angriff haben ihr ziel erreicht
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    • Higugma 15.04.2018 01:52
      Highlight Ganz genau. Wahrscheinlich ein weiterer Irtum. Kann ja passieren. Es geht zwar um Menschenleben, aber hey! Schliesslich sind wir hier davon nicht betroffen 🤣😂
      37 25 Melden
    • refree 15.04.2018 02:57
      Highlight Echt beeindruckend, wie wirksam die weltweite russische Propaganda zu sein scheint. Warum sollten denn die Rebellen an einem strategisch wichtigen Punkt sich selber mit mit Giftgas angreifen und dann den Rückzug antreten? Wie kommt es, dass die syrisch-russischen Medien diesen Angriff schon Tage zuvor ankündigten und wörtlich ankündigten, dass man es "ihnen (den syrischen Truppen) in die Schuhe schieben" würde? Wie hätten die Rebellen überhaupt die notwendigen, aufwendigen Chemikalien dorthin transportieren sollen (sie waren von syrischen Truppen komplett eingekesselt). Fragen über Fragen.
      60 85 Melden
    • Jein 15.04.2018 06:24
      Highlight Dein Urteil erfolgt ebenso Vorschnell wie diese Angriffe. 2013 starben 280 Menschen bei einem Sarin-Angriff in Ghouta, und die UN konkludierte dass dafür höchstwahrscheinlich die syrische Regierung verantwortlich war. Damals wie heute sagten die Russen und auch viele Kommentatoren es wäre ein False-Flag-Attack, ohne jemals Beweise zu liefern.
      52 55 Melden
    • walsi 15.04.2018 08:03
      Highlight @Jein: Du schreibst ja selber höchstwahrscheinlich, du weist es also auch nicht. Man sollte auf der Basis von Wahrscheinlichkeiten keine Kriege führen.
      31 6 Melden
    • Luca Brasi 15.04.2018 08:30
      Highlight Frankreich hat im Irakkrieg gar nicht mitgemacht...

      https://bit.ly/2queVWu
      11 5 Melden
    • Sophia 15.04.2018 09:24
      Highlight refree, ich traue grundsätzlich allen alles zu! Denn irgendjemand hatte Interesse, dass die US in Syrien bleiben. Ausgerechnet als die US-Regierung ankündigte, ihre Soldaten aus Syrien zurückzuziehen, kommt dieser Gas-Mord! Die Motive,die dahinterstecken, möchte ich kennen! Für mich sieht es so aus, als ob gar niemand an einem Frieden in diesem Land interessiert ist und die Menschen dort einfach der Waffenindustrie geopfert werden. Weshalb an diesem Unsinn die sonst so aufgeklärten Franzosen mitmachen, ist einfach nur den guten Geschäften in der USA zuzuschreiben: Geld regiert die Welt!
      29 6 Melden
    • Hierundjetzt 15.04.2018 09:32
      Highlight Assad hat bis heute 33 (!) bestätigte (!) Giftgaseinsätze gegen die eigene Bevölkerung getätigt.

      Was ist das jetzt für eine infantile Bemerkung von wegen „Beweise“? Und „Irak“?
      18 45 Melden
    • FrancoL 15.04.2018 10:46
      Highlight Verstehe ich Deinen Satz richtig?
      "Aber die Rebellen mit ihrem Chemie-Angriff haben ihr ziel erreicht"
      Du gehst also davon aus dass die Rebellen sich selbst angegriffen haben um die syrischen Truppen in Misskredit zu bringen?
      Und woher hast Du einen Ansatz an Beweisen? Schon einmal die Lage vor Ort etwas näher betrachtet?
      Sicherlich kann es nicht ausgeschlossen werden, aber die Wahrscheinlichkeit ist wohl kaum grösser als die Möglichkeit, dass es Assad getan hat. Also ist Deine Vermutung nichts mehr als Kaffeesatzlesen, ist Dir das nicht etwas peinlich?
      14 11 Melden
    • MARC AUREL 15.04.2018 11:03
      Highlight Ja und Russland lügt die ganze Zeit und glaubt sich alles leisten zu können ohne das es Folgen haben wird...
      17 35 Melden
    • Mutzli 15.04.2018 11:04
      Highlight Kann mich da nur anschliessen, beweise, welche die these von assads täterschaft belegen gibt es mehr als genug und die wurden auch veröffentlicht. Siehe z.b. den spiegelartikel den watson neulich hochgeschaltet hat. Nur weil man sich am eigentlichen investigativen journalismus und dessen ergebnissen orientiert, welche assads schuld in der vergangenheit belegten, muss man noch lange kein USA, NATO fan oder ähnliches sein.
      19 30 Melden
    • Toerpe Zwerg 15.04.2018 11:25
      Highlight Und wo sihre Beweise?
      28 10 Melden
    • The Destiny 15.04.2018 12:15
      Highlight @Hierundjetzt, du kannst das noch oft schreiben glaubhafter wird es aber nicht wenn du nie eine Quelle dazu verwendest.

      Voice of America ist dann übrigens keine Quelle...
      17 8 Melden
    • _kokolorix 15.04.2018 12:25
      Highlight Dein Kommentar zegt ein äusserst schlichtes Denkmuster. Diese äusserst peinliche Reaktion der westlichen 'Spitzenpolitiker' hat rein gar nichts mit dem von der Rüstungsindustrie gepushten Krieg im Irak gemein.
      Die militärische Ausgangslage ist allerdings völlig klar. Assads Armee stand vor dem Problem eine Stadt im Häuserkampf erobern zu müssen und das bei einer Zivilbevölkerung welche ihr so sehr misstraut, dass sie wohl kaum Unterstützung erfahren hätte. Ein extrem verlustreiches Unternehmen, zumal ohne russische Bombenunterstützung. Der Chemie Einsatz hat das Problem in einer Woche erledigt
      11 12 Melden
    • Taebneged 15.04.2018 12:55
      Highlight Leute, es gibt keine Wahrheiten, nur Vermutungen. Wenn ihr Glück habt werden in 50 Jahren Dokumente veröffentlicht. So läuft das immer. Darum können noch viele Kriege geführt werden.
      13 5 Melden
    • Hierundjetzt 15.04.2018 14:01
      Highlight Tae: Chabis. Sämtliche von Assad begangene 33 (!) Chemiewaffeneinsätze sind von der UNO, dem Roten Kreuz oder den MsF zweifelsfrei dokumentiert.

      Bitte nachlesen. Merci.

      Nur unsere Schweizer Bünzli setzen ein Fragezeichen dahinter. Weil aus Gründen.
      8 12 Melden
    • Hierundjetzt 15.04.2018 14:04
      Highlight Und bevor jetzt jemand zu einem „ja aber“ ansetzt:

      Das Rote Kreuz betreibt in der Kriegsregion Spitäler. Mit westlichen Ärzten.

      Und die lügen natürlich alle. Weil einfach so.

      Klar. Hört doch auf mit dem 🤥
      😡😡😡
      12 12 Melden
    • Ueli der Knecht 15.04.2018 15:23
      Highlight Die Franzosen haben da was veröffentlicht:
      https://www.diplomatie.gouv.fr/IMG/pdf/180414_-_syrie_-_synthe_se_-_les_faits_cle81d238.pdf

      "Plusieurs attaques chimiques létales ont été conduites (...) et nous estimons avec un haut niveau de confiance qu’elles sont le fait du régime syrien."

      Von den chemischen Angriffen sind die Franzosen überzeugt, und sie glauben ("nous estimons") dass sehr wahrscheinlich ("avec un haut niveau de confiance") das Syrische Regime Urheber war.
      6 6 Melden
    • FrancoL 15.04.2018 16:38
      Highlight @Ueli; Bitte richtig übersetzen: Nous estimons, heisst nich "wir glauben", "wir schätzen mit einer hohen Wahrscheinlichkeit" ist die richtige Übersetzung und ist weit höher zu werten als "wir glauben".
      7 8 Melden
    • Sophia 15.04.2018 16:38
      Highlight walsi, führt denn Jein einen Krieg?
      "Man sollte auf der Basis von Wahrscheinlichkeiten keine Kriege führen. " schreibst du. Ist ja gut gemeint, mehr aber auch nicht. Die weitaus grösste Zahl aller Kriege sind aber auf Lügen, Wahnvorstellungen und irrigen Vermutungen zurückzuführen. Da nützen doch fromme Wünsche gar nichts. Ich verstehe nicht, dass man dir für diese Banalitäten auch noch Herzchen verteilt.
      Ich meine, man sollte überhaupt keine Kriege führen, ob mit oder Wahrscheinlichkeiten!
      12 2 Melden
    • refree 15.04.2018 19:01
      Highlight Klar ist die Täterschaft Assads für uns nicht mit letzter Sicherheit zu beweisen... So wenig wie die Mondlandung, die Evolutionstheorie oder dass die Erde rund ist. Oder dass russland die Ostukraine besetzt hat ^^ Man kann nur sagen: nach allem was wir wissen ist die Wahrscheinlichkeit gefühlt um die 99,99999%
      Ernsthaft: Indizien gibt es zuhauf, alles andere lässt sich nur mit äusserst unwahrscheinlichen Verschwörungstheorien erklären... Russland spielt wieder den Unschuldigen und die Mehrheit in den westlichen Länder glaubt dessen Lügen noch, wie die mehrheit der Kommentare hier beweisen.
      9 11 Melden
    • Ueli der Knecht 15.04.2018 19:14
      Highlight Easy FrancoL! "Wir estimieren auf einem hohen Niveau des Vertrauens", wäre die noch richtigere Übersetzung. Tüpflischiesserei bringt aber nichts, denn es ist mehr oder weniger egal, ob nun das syrische Regime oder sonst wer hinter dem mutmasslichen Giftgaseinsatz steckt.

      Gemäss Völkerrecht ist die legitime syrische Regierung für den Schutz der Bevölkerung verantwortlich, und zwar in ganz Syrien. Der militärische Schlag gegen die Giftgasproduktion wäre daher völkerrechtlich legitimiert, sofern der Giftgaseinsatz an sich belegt ist, wovon die Franzosen überzeugt sind. Egal wer dahinter steckt.
      5 7 Melden
    • FrancoL 15.04.2018 19:33
      Highlight @Ueli; Nein das ist nun gar falsch verstanden, aber Du kannst Dich beruhigen ich Ich spreche seit mehreren Jahrzehten französich und arbeite mitunter in Lausanne und Genf, besser gesagt in Gland.
      Dann komm noch von Deinem hohen Ross runter und vergiss Dein völkerrechtliches Geschwafel, es ist belanglos in der heutigen Zeit.
      Du solltest Dich auf das Wesentliche konzentrieren und nicht den Hobby-Völkerrechtler spielen.
      Du bist mit Deiner Idee rund um die Macht durchaus auf dem richtigen Weg, geblendet bist Du aber durch Deine Annahme Macht sei lenkbar oder ähnlich.
      4 4 Melden
    • Toerpe Zwerg 15.04.2018 20:55
      Highlight "Gemäss Völkerrecht ist die legitime syrische Regierung für den Schutz der Bevölkerung verantwortlich, und zwar in ganz Syrien."

      Und diese Verantwortung nimmt die Regierung Assad sehr ernst. So ernst, dass man die Bevölkerung zu ihrem Schutz erschiesst.
      8 7 Melden
    • The Destiny 15.04.2018 22:30
      Highlight Widerlich zu sehen wie Leute hier den IS und andere Radikalislamische Strömungen verteidigen.

      0 4 Melden
    • Ueli der Knecht 15.04.2018 22:43
      Highlight "Dein völkerrechtliches Geschwafel, es ist belanglos in der heutigen Zeit."

      Das ist deine Meinung, FrancoL. Du weisst ja, dass ich diese nicht teile. In meinen Augen ist das einfach betonkopfmässig. Nicht nur Putin ist irgendwie nostalgisch in vergangenen Zeiten hängen geblieben.

      In diesem Sinne meine ich darüber hinaus, dass diesbezüglich die Russen berechtigt den aufkeimenden internationalen "Hooliganismus" beklagen.

      http://www.zeit.de/news/2018-04/14/wie-hooligans-russland-verurteilt-militaerschlag-in-syrien-180414-99-889503
      4 4 Melden
    • Ueli der Knecht 15.04.2018 22:54
      Highlight Yep, Toerpe, du siehst ja: Streitlustige Rüppel regieren die Welt und trumpeln auf dem Recht. Das wird solange weiter gehen, bis sich die kriegsgeilen Hooligans die Köpfe eingeschlagen haben; bis denen allen den Schnauf ausgeht, und bis sie alle erschöpft und kriegsmüde am Boden liegen. Bis sie endlich alle merken, dass sie mit Krieg und Gewalt nichts mehr gewinnen können. Dann ist die Zeit reif, und dann erst werden sich die Philosophen wieder aus ihrer Deckung wagen und mit dem Recht in der Hand Frieden und Gerechtigkeit bringen.
      5 5 Melden
    • FrancoL 16.04.2018 00:36
      Highlight @Ueli; Wann genau haben die Philosophen ihre Deckung verlassen und mit dem Recht in der Hand den Frieden und die Gerechtigkeit gebracht? Du hast das Wort "wieder" eingesetzt.

      "In diesem Sinne meine ich darüber hinaus, dass diesbezüglich die Russen berechtigt den aufkeimenden internationalen "Hooliganismus" beklagen."
      Echt die Russen sind die die gegen diesen "Hoologanismus" klagen?
      Schau Dir einmal an was RU in letzter Zeit so auf dem internationalen Parkett geboten hat. Angefangen bei Vergehen wie die Dopingskandale bis hin zur Krim-Annektion oder zu einer immer noch blühenden Korruption.
      6 4 Melden
    • Ueli der Knecht 16.04.2018 00:55
      Highlight refree: Die OPCW wird jetzt seriös untersuchen, ob Giftgas eingesetzt wurde. Falls ja, dann wäre natürlich gut und recht, wenn man auch die Täter überführen könnte. Aber zur Legitimation der militärischen Aktionen gegen angebliche Giftgas-Produktions- und Lagerstätten spielt das keine Rolle.

      Zu deiner Frage: "Warum sollten denn die Rebellen an einem strategisch wichtigen Punkt sich selber mit mit Giftgas angreifen und dann den Rückzug antreten?"

      zB. deswegen:
      https://de.wikipedia.org/wiki/Verbrannte_Erde
      (Man will damit allenfalls auch verhindern, dass sich Truppenteile dem Feind ergeben.)
      4 5 Melden
    • Toerpe Zwerg 16.04.2018 07:15
      Highlight Klar, um die Taktik der verbrannten Erde effektiv anzuwenden, nehme man einen flüchtigen Stoff, der bereits nach wenigen Stunden keine Wirkung mehr entfaltet und ausser Tote Menschen keinerlei Schäden hinterlässt. Und um eigene Truppen am überlaufen zum Feind zu hindern, bringe man diese, bevor sie überlaufen, mit eben diesem flüchtigen Stoff um.

      Macht Sinn.

      4 4 Melden
    • Mutzli 16.04.2018 07:27
      Highlight @Ueli Mit Verlaub, das Konzept der Verbrannten Erde hier anzuwenden versuchen, ist schlicht verkehrt. Die Idee dahinter ist ja, zu verhindern das dem Feind Ressourcen, Stellungen und Waffen in die Hände fallen. Mit einem etwaigen Massensuizid hat das so ziemlich nichts zu tun. Ob Truppen nun durch sich Ergeben oder Tod verloren gehen sollten, ist Hans was Heiri. Mal abgesehen davon, dass sich die Rebellen in
      Duma dann ja ergeben, schweres Waffengerät abgeliefert und abgezogen sind. Ich halte mich an Occams Razor und da sind so überkomplizierte Erklärungsversuche ziemlich fehl am Platz.
      3 3 Melden
    • FrancoL 16.04.2018 08:13
      Highlight @Ueli; Viele Mutmassungen, Mutmassungen die zeigen, dass die Lage vor Ort nicht einfach ist und das ist das Dilemma.
      Aber man sollte so fair sein die Mutmassungen und auch die Indizien auf beiden Seiten gelten zu lassen.
      Wenn ich mich richtig erinnere waren es ja zB die RU die internationalen Untersuchungen der Giftgasvorfälle abgeblockt haben.
      5 4 Melden
    • FrancoL 16.04.2018 08:15
      Highlight @Ueli; Verbrannte Erde ist dann wohl etwas weit gegriffen, denn die Leute waren ja immer noch vor Ort und die Taktik der verbrannten Erde wendet man dann an, wenn man genügend Raum geschaffen hat. Somit würde ich dies nun nicht einmal als eine Mutmassung betrachten.
      5 4 Melden
    • Ueli der Knecht 16.04.2018 10:05
      Highlight Toerpe, Mutzli und FrancoL: Ich bin da bei Sophia und "traue grundsätzlich allen alles zu!" - Es ist doch klar, dass für euch nur das plausibel erscheint, was gerade in eure Ideologie passt. Ich habe einfach nur eine mögliche Erklärung auf refrees Frage gegeben. Ob's euch passt oder nicht.

      "Verbrannte Erde" ist eine weit verbreitete und normale Taktik bei Rückzug. Es geht nicht nur um zurückgelassene Ressourcen, sondern auch um zurückgelassene Bevölkerung sowie auch um eigene (evtl. überlaufende) Truppenteile. Übrigens: Truppen, die Giftgas einsetzen besitzen auch passende Schutzausrüstung.
      5 4 Melden
    • Ueli der Knecht 16.04.2018 10:18
      Highlight FrancoL: Du sagst, man sollte Mutmassungen auf beiden Seiten gelten lassen, und erinnerst dich schon im nächsten Satz (angeblich richtig), dass Russen Untersuchungen abgeblockt haben. Wieder drückt hier deine Ideologie durch. Wieder verlangst du von anderen, was für dich (bzw. deine Mutmassungen) nicht gelten soll.

      Weil die USA, F und UK völkerrechtlich mit dem "Resonsibility to Protect" argumentieren, ist es irrelevant, wer hinter Giftgas-Einsätzen steckt. Wichtig ist nur, dass überhaupt Giftgas eingesetzt wurde. Das hat die OPCW bewiesen. Und das genügt. Die OPCW benannte nur keine Urheber.
      6 4 Melden
    • FrancoL 16.04.2018 10:41
      Highlight @Ueli; Die Russen haben nun mal die Untersuchungen torpediert oder kannst Du da einen Gegenbeweis bringen?
      Machst Du nicht eine riesen Kehrtwende mit Deiner Anmerkung zu "Resonsibility to Protect"? oder gehen bei Dir die Inhalte der Kommentare verloren?
      Dann bist Du bei mir bezüglich Ideologie völlig an der falschen Adresse. Ich habe seit ich denken kann nie eine Ideologie verfolgt und schon gar nicht eine die mit dem Blöcken West oder Ost zu tun hätte. Darum bin ich zB zur Zeit des kalten Krieges immer angeeckt, weil ich mit der westlichen Ideologie nicht viel am Hut hatte.
      5 4 Melden
    • Mutzli 16.04.2018 11:10
      Highlight 1/2 "In meine Ideologie passt"? Was soll denn das für eine sein? Ich ging auch seinerzeit gegen den Aghanistan- und Irak-Krieg auf die Strasse und war absolut kein Fan von "Gönnen wir uns noch eine Drohne"-Obama. Bin auch nicht Fan dieses Angriffs.

      Aber gerade weil ich grundsätzlich ein Imperialismus und Autokraten bin, erschliesst sich mir nicht, wieso man automatisch Diktatoren wie Assad und Putin Glauben schenken soll. Meine Sympathien liegen auf Seiten der Zivilbevölkerung auf deren Buckel solche Streitereien seit Jahrtausenden ausgetragen werden.
      6 4 Melden
    • Ueli der Knecht 16.04.2018 11:15
      Highlight FrancoL: Gegenbeweis? Hallo, geht's noch?!?

      Hätten die Russen die "Untersuchung torpediert", wie du das behauptest, dann hätte das die OPCW bestätigt. Hat sie aber nicht! Mit dem Untersuchungsresultat unzufriedene Parteien behaupteten, die Russen hätten die Untersuchung behindert. Das sind nur Behauptung!

      Die Beweislast liegt bei denjenigen, die aus Behauptungen Vorteile ableiten wollen. Also bei dir!

      Die OPCW hatte damals bestätigt (und forensisch nachgewiesen), dass chemische Kampfstoffe eingesetzt wurden. Mehr war nicht ihre Aufgabe. Sie beklagte keine Behinderung und lieferte Resultate.
      6 5 Melden
    • Mutzli 16.04.2018 11:18
      Highlight 2/2 Man kann beiden Seiten und derem Verhalten gegenüber kritisch eingestellt sein, ohne gleich in ein Lügenpresse/MSM/Fake News Verschwörungstheorien Wurmloch zu fallen. Siehe die zig Leute in dieser Kommentarspalte die "nur Fragen stellen" und versuchen Giftgasangriffe zu relativieren und Schutzorganisationen angreifen. Sei weil kritisch mit unbedingt konträr sein um seiner selbst willen verwechselt wird, oder wieso auch immer. Die Urheber der vergangen Angriffe sind zur Genüge bekannt und ihr missverstandenes Konzept der verbrannten Erde tut dem keinen Abbruch.
      4 3 Melden
    • Ueli der Knecht 16.04.2018 11:21
      Highlight FrancoL: Das Chemiewaffenübereinkommen ermöglicht übrigens den Briten (Amis und Franzosen), Verdachtsinspektionen durchzuführen. Solche Anträge bezüglich Syrien (und auch Libyien) wurde aber bisher keine gestellt. Im Gegenteil. In diese Richtung zielende Anträge wurden beim letzten OPCW-Meeting von den Briten und anderen aktiv mit dem Skripal-Theater von der Agenda verdrängt. Insofern sind es doch eher die Briten, die Untersuchungen verhindern wollen (vermutlich weil sie nicht wollen, dass aufgedeckt wird, welche Lieferanten die Syrer und Libyer mit chemischen Kampfstoffen ausrüsteten).
      4 4 Melden
    • Ueli der Knecht 16.04.2018 11:34
      Highlight FrancoL: Ich mache da auch keine "riesige Kehrtwende". Aber gerade, dass du das glaubst, zeigt doch wieder, wie sehr du (offenbar unbewusst) in deiner Ideologie feststeckst.

      Ich argumentiere stets auf seiten des Rechts. Wenn also völkerrechtlich argumentiert wird, und die Argumentation dann sogar noch halbwegs nachvollziehbar ist, dann begrüsse ich das. In dem Sinne betrachte ich die jüngsten militärischen Aktionen der USA, UK und F als Rückkehr zur Diplomatie. Die Miltäraktionen erschienen mir besonnen und völkerrechtlich begründet. Alle konnten das Gesicht wahren.
      3 6 Melden
    • refree 16.04.2018 12:19
      Highlight @Ueli
      "Die OPCW wird jetzt seriös untersuchen, ob Giftgas...". Das ist ja gut und recht... Nur das "Schöne" an Verschwörungstheorien ist, dass man sie nie widerlegen kann: nimmt das OPCW Stellung gegen die syrische Regierung,
      - was es unweigerlich tun müssen wird - dann ist das für viele wieder ein Beweis wie der "Böse Westen" gegen den armen Assad/Putin vorgeht und z.B die OPCW infiltriert, damit die Waffenindustrie/Erdöl bla bla bla...
      Man sieht ja schon wie die Weisshelme - eine reine humanistische Rettungsvereinigung - hier als "terroristisch" diffamiert werden: russische Propaganda live.
      5 2 Melden
    • FrancoL 16.04.2018 12:43
      Highlight @ueli: du kannst das mit der Ideologie x mal wiederholen, es wird nicht richtiger.
      Du hantierst mit dem Wort Recht als hättest Du es erfunden, doch das ist kaum anzunehmen.
      Deine Schlussbemerkung ist dann endlich richtig, steht allerdings quer zu etlichen Kommentaren Deinerseits.
      4 2 Melden
    • Ueli der Knecht 16.04.2018 12:49
      Highlight Mutzli: "Die Urheber der vergangen Angriffe sind zur Genüge bekannt" - vielleicht in deinem Kopf oder bei ideologisch Gleichgesinnten.

      "Zur Genüge bekannt" im strafrechtlichen Sinne (es geht schliesslich um Verbrechen gegen die Menschlichkeit und/oder Kriegsverbrechen) würde bedeuten, dass man diese "Urheber" weltweit zur Verhaftung ausschreiben könnte.

      Ist jemand zur Verhaftung ausgeschrieben?

      Wir wissen bisher nur, dass Giftgas eingesetzt wurde, sehr wahrscheinlich von syrischen Regierungstruppen UND von Dschihadisten. Aber wer/was befohlen hat, ist leider (noch) nicht bekannt. Tatsache!
      4 2 Melden
    • Toerpe Zwerg 16.04.2018 14:01
      Highlight Es ist doch klar, dass für euch nur das plausibel erscheint, was gerade in eure Ideologie passt.

      Sie haben meinen Satz gestohlen.
      3 4 Melden
    • Ueli der Knecht 16.04.2018 14:28
      Highlight refree: Die Untersuchung der OPCW beschränkt sich auf die Feststellung von objektiv feststellbaren Fakten. Unter anderem auch Fakten, die allenfalls zur Überführung einer Täterschaft beitragen könnten. Die OPCW wird aber kaum Stellung nehmen gegen irgendeine Partei. Das würde zuweit gehen und nicht deren Untersuchungsauftrag entsprechen.

      FrancoL: Ich habe das Recht nicht erfunden. Recht ist etwas, das sich ständig entwickelt, und woran Menschen arbeiten. Es ist ein Kulturgut, welches du teilen kannst, oder auch nicht.

      Toerpe: "Sie haben meinen Satz gestohlen." - Beweis? Quelle? Träumer!
      3 2 Melden
    • FrancoL 16.04.2018 14:38
      Highlight @Ueli; Wenn man nicht Jus studiert hat sollte man mit Definition etwas vorsichtiger sein. Deine Annahme dass wer für etwas schuldig ist auch weltweit zur Verhaftung ausgeschrieben wird ist dann schon eine gar kindliche Sicht der Rechtsgrundlagen.
      Fragen wie:
      "Ist jemand zur Verhaftung ausgeschrieben?" zeigen den ganzen Problemkreis der Dir offensichtlich nicht zugänglich ist. Aber das solltest Du ja wissen nicht umsonst schreibst Du:
      .....Verhaftung ausschreiben könnte.

      Ach ja und den Mutzli schiebst Du auch gleich in die Ideologie-Ecke. Befremdend wie oft die Ideologie hantierst.

      3 3 Melden
    • Mutzli 16.04.2018 14:44
      Highlight 1/2@Ueli Bis jemand also offiziell vor dem int. Gerichtshof angeklagt wird, kann ihm also gar nichts vorgeworfen werden, egal die Beweislage? Gut zu wissen, der logik gemäss war ja auch der olle Pol Pot und zig andere keiner Verbrechen gegen die Menschheit schuldig. Finde ich schön, dass das endlich geklärt wurde. Sie für Ihren Teil sind in dem Fall auch sicher froh zu hören, das momentan wieder eine Anklage gegen ihn vorbereitet wird. Wie es eigentlich bereits 2014 passieren sollte, doch dann legten Russland (Huch!) und China ihr Veto dagegen ein. Wieso denn, wenn die Lage so klar ist?
      4 3 Melden
    • Mutzli 16.04.2018 14:47
      Highlight 2/2 Ich würde übrigens immer noch gerne hören, was denn nun genau meine Ideologie ist. Mal abgesehen von einer Aversion gegen Kriegsverbrecher et al. Träume immer noch von Prozessen gegen Bush, Blair und Co., doch das ist leider wohl so wahrscheinlich wie Assad, so lange da eine Vetomacht was dagegen hat. Links zum Thema: https://www.reuters.com/article/us-mideast-crisis-syria-warcrimes/new-u-n-team-aims-to-bring-syria-war-crimes-to-court-idUSKBN15V1QU

      https://www.dailysabah.com/syrian-crisis/2018/01/27/un-chief-calls-to-refer-assad-regime-to-international-criminal-court
      3 3 Melden
    • FrancoL 16.04.2018 15:57
      Highlight @Ueli ach Ueli;
      "Syrien und Russland lassen Chemiewaffen-Ermittler nicht nach Duma"
      Das hätte ich doch glatt nicht gedacht, da lag ich doch mit meiner Aussage weit daneben: ich hatte nur die Russen erwähnt und die syrischen Marionetten vergessen.
      4 3 Melden
    • Ueli der Knecht 16.04.2018 16:17
      Highlight Mutzli: Nicht nur der ICC ist zuständig, sondern jede Strafjustiz in der zivilisierten Welt, sogar auch in CH. Wenn sich eine angeschuldigte Person in der Schweiz aufhält, wird sie hier verhaftet und vor ein CH-Gericht gestellt werden. Ohne Veto-Recht für niemand!

      Deine Ideologie: zB. ist für dich klar, dass Assad schuldig ist. Die Unschuldsvermutung gilt in deiner Ideologie nicht. Beweise unnötig.

      Franco: Komm bitte wieder mal auf den Boden. Danke! Deine neuesten Behauptungen stammen von britischen UN-Diplomaten, nicht von der OPCW selbst. Deine Ideologie verblendet dich, Gutgläubiger du.
      3 4 Melden
    • Ueli der Knecht 16.04.2018 16:28
      Highlight Mutzli: es gibt eine UN-Organisation, die diese Sachen untersucht und auch schon zahlreiche Anschuldigungen gegen die syrischen Streitkräfte und andere kriegsführende Parteien in Syrien erhoben hat (http://www.ohchr.org/EN/HRBodies/HRC/IICISyria/Pages/IndependentInternationalCommission.aspx). Also warte doch mal ab, bis die verwertbare Fakten vorlegen, und auch tatsächlich Schuldige (Personen!) benennen. Das ist nur eine Frage der Zeit.

      Erst dann kann die Strafjustiz oder auch der ICC tätig werden. Bis dahin bringt euer Anti-Assad, Anti-Putin oder Anti-Wer-auch-immer-Geschrei genau nichts.
      3 4 Melden
    • FrancoL 16.04.2018 16:30
      Highlight @Ueli: Wer ist nun genau verblendet? Du solltest etwas weniger schnell schreiben, aber dafür etwas schneller denken. Das die Russen sich quer stellen hättest Du eigentlich wissen müssen, denn sie habe dies schon x fach gemacht.
      Aber lassen wir das, Du scheinst auch vor den offensichtlichsten Dingen die Augen zu verschliessen.
      5 3 Melden
    • refree 16.04.2018 17:03
      4 3 Melden
    • Mutzli 16.04.2018 17:06
      Highlight 1/2@Ueli Also ist das Proble...das Assad noch nicht z.B. in der Schweiz angeklagt wurde? Könnte wohl evtl. dran liegen, dass wohl die wenigstens das Prozedere einer pro-forma Anklage ohne eine Chance eines Prozessbeginns, geschweige denn einer Anklage auf sich nehmen würden. Ich sehe auch nicht, wie da die Schweiz eine Jurisdiktion hätte, aber kann gut sein, dass ich da zu wenig informiert bin.

      Bzgl. keine Beweise: Mal abgesehen von den Artikeln und den dort verlinkten Punkten halte ich mich da ganz an den internationalen Konsens und an die Ergebnisse von off. Untersuchungen.
      3 4 Melden
    • Mutzli 16.04.2018 17:22
      Highlight 2/3 WIe etwa die Untersuchungskomission der Uno: http://www.ohchr.org/SiteCollectionImages/Bodies/HRCouncil/IICISyria/COISyria_ChemicalWeapons.jpg

      Oder von der Joint Investigation Mechanism, von Russland erlaubt, mitBeteiligung der OPCW, die zum Schluss kam, dass die Gasangriffe auf Chan Scheichun von Assads Regierung zu verantworten waren?

      http://www.spiegel.de/politik/ausland/syrien-der-angriff-auf-duma-was-bisher-bekannt-ist-a-1202858.html

      Ich gebe sehr viel auf Beweise, aber Sie sind bis jetzt jeglichen Gegenbeweis schuldig geblieben.
      4 4 Melden
    • Ueli der Knecht 16.04.2018 17:25
      Highlight Franco: Es st normal, dass in einem Untersuchungsteam verschiedene Ansichten herrschen. Es ist allerdings unprofessionell, wenn man sich mitten während laufenden Untersuchungen an die Medien wendet, um lauthals Propaganda zu treiben. Solches Fehlverhalten ist keiner Untersuchung förderlich.

      Die OPCW hat bisher keinerlei solche einseitigen Klagen oder Behauptungen bestätigt!

      Insofern bist du derjenige, der einfach mal vorschnell alles glaubt, was dir gerade in deine Ideologie passt. Beruhige dich und melde dich wieder, sobald du offizielle Informationen der OPCW hast. Danke!

      refree: dito.
      5 4 Melden
    • Mutzli 16.04.2018 17:30
      Highlight 3/3 Meine Haltung gegenüber Assad, gestützt auf diese Ergebnisse, macht übrigens auch noch keine Ideologie aus. Sondern ist eben, eine Haltung, kein normiertes system der Weltanschauung. Das wäre, wie gesagt, z.B. meine Haltung gegenüber Kriegsverbrechern. Was bräuchte es denn für Sie, um Sie von der Schuld Assads an irgendeinem der vergangenen Gasangriffe zu überzeugen?

      Das die OPCW nicht nach Duma darf, kommt übrigens von einem Swe. Diplomaten, der einen OPCW Funktionär zitiert, was von AP bestätigt wurde + Aussagen eines Rus. Diplomaten.
      3 1 Melden
    • Sophia 16.04.2018 17:49
      Highlight "Die Uno-Mitarbeiter in Syrien können Berichte über einen mutmasslichen Einsatz chemischer Waffen in der Rebellenregion um Duma nicht verifizieren. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wurden in den vergangenen Tagen in der Region Menschen mit Atembeschwerden behandelt. Ob ihre gesundheitlichen Probleme durch chemische Waffen ausgelöst wurden, könnten die Mitarbeiter vor Ort aber nicht beurteilen, sagte WHO-Sprecherin Fadela Chaib am Dienstag in Genf." NZZ 10-04-18
      Im Krieg wird gelogen, niemdem darf man glauben! Das war schon immer so.
      5 3 Melden
    • Ueli der Knecht 16.04.2018 17:53
      Highlight Mutzli: Gut, dass du dich an die UN-Kommission hälst. Sie ist kompetent besetzt, fähig und legitimiert, um die Vorfälle zu untersuchen.

      Ich bestreite nicht, dass diese Kommission das syrische Regime für Giftgas-Einsätze verantwortlich macht. Aber nicht nur. Insofern finde ich dich einseitig (ideologisch). Es werden auch andere Parteien verantwortlich gemacht, zB. dschihadistische. Eine Übersicht hast du selber gelinkt.

      Um jemand zB. vor dem ICC einzuklagen braucht es den Nachweis der Befehlskette.

      Wenn du glaubst, ein Kriegsverbrecher sei in der Schweiz, genügt eine Anzeige bei der Polizei.
      3 3 Melden
    • refree 16.04.2018 17:55
      Highlight @Knecht
      Bezeichnend, wie du jedes Gegenargumemt und jede andere Meinung, wie gut begründet sie auch sein mag, auf die "Ideologie" deines Diskussionspartners schiebst. Wie du meinem obigen Link emtnehmen kannst wird die OPCW nach eigenen Angaben von Russland und Syrien gar nicht nach Duma zugelassen. So viel zu den Fakten. Scheint nicht so, als wären die Russen/Syrer an einer baldigen für sie potentiell entlastenden Aufklärung interessiert.
      5 4 Melden
    • Markus Dicht 16.04.2018 18:06
      Highlight Ich gebe Ueli in Vielem recht.Hingegen bei der Whitehelmetverherrlichung von refree ist Skepsis angebracht.Warum waren Whitehelmets immer nur dort tätig,wo Haiat Tahrir asch-Scham (Syr.AlQaida-Zweig) aktiv war ? ihr grösster Geldgeber heute ist nicht mehr GB,sondern die USA(USAID).Ihr Sitz ist in London,also nicht weit weg von SOHR.War die SOHR-Berichterstattung immer vertrauenswürdig ?Sie haben nicht nur einen einzigen Film gedreht, sondern viel mehr,z.B.zur Inszenierung von Giftangriffen (Prof.G.Meyer UNI Mainz und andere).
      3 3 Melden
    • Ueli der Knecht 16.04.2018 20:06
      Highlight refree: "Wie du meinem obigen Link emtnehmen kannst wird die OPCW nach eigenen Angaben von Russland und Syrien gar nicht nach Duma zugelassen."

      FALSCH!

      Das hast du offensichtlich falsch verstanden. Es sind nicht offizielle Angaben der OPCW, sondern Angaben von britischen Diplomaten, welche die BRITISCHEN INTERESSEN bei der OPCW vertreten. Es ist die britische Delegation bei der OPCW, und sie nennen sich

      "UK Delegation OPCW". Klar?
      ---------------------------------

      Gemäss PISA-Studie mangelt es in der Schweiz an Leseverständnis. Leider. Aber lies doch bitte mal genau nach, refree! Danke.
      3 3 Melden
    • FrancoL 16.04.2018 20:09
      Highlight @Ueli antwortet wohl nicht gerne auf dargelegte Fakten oder versucht sich in einem Ellen Langen Umschiffen.
      Wie ist es jetzt genau? Haben nun die Russen die Untersuchung behindert oder nicht? Oder glaubst Du an die Mähr der Sicherheitsproblematik? Mit diesem Argument kann praktisch in ganz Syrien nie etwas untersucht werden.
      3 3 Melden
    • Ueli der Knecht 16.04.2018 20:22
      Highlight Liebe Leute: Die offiziellen Informationen des OPCW findet ihr hier:

      https://www.opcw.org/about-opcw/technical-secretariat/

      Ich wäre sehr froh, wenn wir uns auf diese offiziellen Verlautbarungen beschränken könnten. Alles andere ist meines Erachtens nur Propaganda. Und da gibts im Moment Unmengen davon. Von allen Seiten. Aber bitte verschont mich damit. Ich bin gerne bereit, über die offiziellen Verlautbarungen zu diskutieren.

      (Auch der Link von Mutzli zur UN-Untersuchungskommission enthält glaubwürdige Informationen).
      3 1 Melden
    • Mutzli 16.04.2018 20:38
      Highlight 1/2@Ueli Jetzt haben Sie aber komplett die Goalpfosten verschoben. In Ihrem ersten Post in dem sie meine Gedanken und die "meiner ideologisch Gleichgesinnten" (danke noch mal für das, btw. wollte schon immer Teil eines Kabals sein) lesen, hatten Sie ein Riesenproblem mit meiner Aussage, dass die vergangenen Gasangriffe und deren Urheber zur Genüge bekannt sind. Das wars. Mit diesem WIssen und dem heutigen Kenntnisstand scheint die Lage bei Duma rel. eindeutig.
      Ich bin auch nicht Fan der teils fundamentalistischen Rebellen, sondern, wie gesagt, um die Zivilbevölkerung besorgt.
      3 3 Melden
    • Mutzli 16.04.2018 20:43
      Highlight Bei der Übersicht der UN, die Sie gutzuheissen scheinen, wird im übrigen einzig Assads Regime für Angriffe verantwortlich gemacht. Der Rest sind Fragezeichen, da die Urheberschaft nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden konnte. Könnten also Rebellen oder Assad gewesen sein.

      Ihr Hinweis bzgl. ICC ist auch reichlich irrelevant, da ja bereits versucht wurde Anklage vorzubringen, dies jedoch durch Vetos verhindert wurde. Die Anzeige bei der Polizei ist auch nett, aber da Assad wohl kaum jetzt in Gstaad Ferien macht reichlich irrelevant.

      Oder war das jetzt auch schrecklich "ideologisch"?
      3 3 Melden
    • Ueli der Knecht 16.04.2018 20:58
      Highlight Und hier ein Statement des OPCW-Direktors für alle, die glauben wollen, dass die Russen und Syrer die Untersuchung behindern:

      https://www.opcw.org/fileadmin/OPCW/EC/88/en/ecm58dg01_e_.pdf

      Die OPCW bestätigt, dass ihre Fachleute noch nicht in Douma eingetroffen sind. Es gäbe noch offene Sicherheitsfragen, welche die UNDSS (UN-Sicherheitsbehörde) mit den Beteiligten syrischen und russischen Stellen hoffentlich bald ausräumen werden.

      Letztlich entscheidet die UNDSS, wann die OPCW-Experten vor Ort reisen dürfen. Die UN-Security-Verantwortlichen gaben aber noch kein grünes Licht. Safety first.
      5 3 Melden
    • refree 16.04.2018 21:12
      Highlight @Ueli
      Nur die Briten? Vielleicht hast du den Artikel nicht ganz gelesen:
      "Die schwedische Delegation bestätigte den Vorwurf... beriefen sich auf den Bericht des Generaldirektors der OPCW... während einer Dringlichkeitssitzung des Exekutivrats."
      Klingt für mich nicht nach einer britischen Propagandamitteilung? Oder gehört das neutrale Schweden nun auch schon zur Verschwörung?

      @Markus: verherrlichen?! Den letzten Funken Humanität noch zu diffamieren ist bezeichnend für diesen Krieg und die russisch-syrischen Medien, was jetzt offenbar von Verschwörungstheoretikern im Westen aufgenommen wird.
      4 5 Melden
    • FrancoL 16.04.2018 21:25
      Highlight @Ueli; Du glaubst auch was Du glauben magst: Die Sicherheit kann bestens ein Deckmantel sein und wer genau schätzt die Sicherheit ab? Und vor allem auf der Basis welcher Angaben?
      Mach einmal eine unabhängige Ueberlegungen und reite nicht nur auf dem Weg der Dir genehm ist. Wäre für Dich hilfreich.
      3 3 Melden
    • Ueli der Knecht 16.04.2018 21:41
      Highlight refree: Es wird von niemandem bestritten, das die Delegation noch nicht in Douma eingetroffen ist. Das Statement des OPCW-Direktors (nb. ein Türke!) ist sibyllinisch diplomatisch. Das heisst: Jeder darf daraus lesen, was ihm gerade passt.

      Grundsätzlich sagt er nur, dass das UNDSS noch kein grünes Licht gegeben habe, weil es noch offene Sicherheitsfragen gibt, welche die syrischen und russischen Verantwortlichen noch nicht ausräumen konnten. Die UNDSS-Leute sind aber vermutlich schon vor Ort in Douma.

      Mag sein, Franco, dass es alles nur Vorwand ist. Dennoch wäre das noch keine Tragödie.
      3 3 Melden
    • Ueli der Knecht 16.04.2018 21:57
      Highlight Mutzli: Ich befürchte, Assad ist zu schlau, sich erwischen zu lassen. Es geht letztlich darum, wer welchen Befehle gab. Nicht zuletzt auch um die Frage, warum chemische Kampfstoffe dort sind, wo es offiziell gar keine geben darf. Ich vertraue der UN-COI. Sie hat den Auftrag, Schuldige zu benennen ("identify those responsible" http://www.ohchr.org/EN/HRBodies/HRC/IICISyria/Pages/CoIMandate.aspx). Weder ICC noch nationale Gerichte sind dem UN-Sicherheitsrat unterstellt. Deine Grafik zeigt nur ein kleiner Teil; die COI hat viele mehr untersucht. Aber "identified" ist noch (!) niemand.
      4 2 Melden
    • Ueli der Knecht 16.04.2018 22:06
      Highlight refree: "die schwedische Delegation bestätigt den Vorwurf".

      1) vielleicht kriegten sie Schoggi.

      2) "Vorwurf" ist (ideologisch geprägte) Wertung.

      3) Auch ich kann den "Vorwurf" der britischen Delegation bestätigen - aber eben: es bleibt ein Vorwurf der britische Delegation. Die sind Partei!

      OPCW hat keinen Vorwurf bestätigt. Sie hat nur bestätigt, dass ihre Fachleute noch nicht in Douma eingetroffen sind, weil die Russen und Syrer noch nicht alle Sicherheitsfragen ausräumen konnten, und ihre Bodyguards (UNDSS) daher noch kein grünes Licht gaben. Das ist aber kein Vorwurf! Es sind Fakten.
      5 3 Melden
    • refree 16.04.2018 22:28
      Highlight Nur damit eines klar ist... jede Stunde, in der die Delegation nicht am Ort des Geschehens eintrifft, wird es signifikant weniger wahrscheinlich, dass noch verwertbare Indizien gefunden werden. Fragt sich nur, wer davon profitiert, wenn man möglichst nichts mehr nachweisen kann.

      @ Ueli
      "kein grünes Licht gegeben habe, weil es noch offene Sicherheitsfragen gibt, welche die syrischen und russischen Verantwortlichen noch nicht ausräumen konnte"
      Ähä, momol, klingt einleuchtend und sehr spezifisch. Stellt sich noch die Frage, was "russische Verantwortliche" dort eigentlich zu entscheiden haben.
      3 4 Melden
    • refree 16.04.2018 22:31
      Highlight Klar... es war die "Ideologie" der Schweden... :D Dieses Wort ist für dich wohl die Antwort auf alle Fragen. ;)
      4 4 Melden
    • Ueli der Knecht 16.04.2018 23:30
      Highlight refree: Es könnte auch umgekehrt sein, dass jede Stunde mehr verwertbare Indizien auftauchen. Ich meine aber, dass die OPCW-Forensiker nichts mit Indizien anfangen können. Die suchen hieb- und stichfeste Evidenzien.

      Die Frage "cui bono?" ist immer gut. Im Moment scheinen vorallem die Briten zu profitieren, und Macron. Der neue starke Mann.

      Die Experten werden prüfen, ob chemische Kampfstoffe verwendet wurden, und falls, welche. Das kann man noch Tage und Wochen im Blutbild von Verletzten und Toten nachweisen. Vertuschen geht kaum. Die OPCW-Leute sind nicht dumm. Also mal abwarten.
      4 3 Melden
    • Ueli der Knecht 16.04.2018 23:44
      Highlight refree: Ich kann nichts zur Behauptung bezüglich den Schweden sagen. Ich kann nur vermuten, das sie Schoggi gekriegt haben. Ausserdem kann auch ich dir ohne weiteres den britischen Vorwurf bestätigen. Sogar ohne Schoggi. Vielleicht hast du mir eine Quelle (die Zeit hat keine angegeben), dann kann ich dem nachgehen. Ansonsten ist das einfach nichts wert.

      "Vorwurf" ist wertend/ideologisch. Mit "Vorwurf der Briten" ist eine Beschuldigung gemeint, welche die Briten behaupten. Das ist einfach mal nur Behauptung. Keine Tatsache. Selbst wenn die Schweden und ich dir diese Anschuldigung bestätigen.
      4 3 Melden
    • Ueli der Knecht 16.04.2018 23:55
      Highlight refree: "Stellt sich noch die Frage, was "russische Verantwortliche" dort eigentlich zu entscheiden haben."

      Du stellst Fragen.... also pass auf:

      Es gibt diplomatische Verpflichtungen betreffend dem Schutz der OPCW-Delegation und ihrem Gefolge. Die gelten als Diplomaten und geniessen diplomatischen Schutz. Dafür ist in erster Linie der Staat Syrien zuständig. Der darf dafür auch russische Sicherheitskräfte (oder was immer nötig ist) beiziehen.

      Wenn dieser Delegation etwas passieren würde, wer wäre dann verantwortlich? Eben! Deswegen sind Russen dort. Damit den OPCW-Leuten nichts passiert.
      5 4 Melden
    • FrancoL 17.04.2018 09:46
      Highlight @Ueli; Einfach dargestellt; Die Syrer sind nicht mehr in der läge die Sicherheit in ihrem Land zu garantieren (Dein Text: "Wenn dieser Delegation etwas passieren würde, wer wäre dann verantwortlich? Eben! Deswegen sind Russen dort"). Nun stellt sich die Frage: Wenn Assad nicht in der Lage ist die Sicherheit einer Delegation zu garantieren und eine fremde Macht dazu braucht, wie kann er denn die Sicherheit seiner Bürger garantieren? wohl kaum besser, womit wir dann bei der Legitimation des Diktators sind. Sie ist auf wackligen Füssen!
      5 4 Melden
    • Ueli der Knecht 17.04.2018 12:22
      Highlight FrancoL: Die Welt ist nicht so schwarz/weiss, wie du es siehst. Es ist verständlich, dass man eben zurückerobertes Gebiet nicht einfach als sicher deklarieren kann. Also mach nicht so Theater und nimm's einfach zur Kenntnis. Die Begründung der Syrer/Russen mag Vorwand sein; aber das ist alles nicht wirklich tragisch. Nicht zuletzt ist ja auch die UNDSS vor Ort, und inzwischen haben sie auch grünes Licht gegeben.

      Deine Argumenation ist einfach nur Mumpitz! Offensichtlich sind die Syrer in der Lange, die Sicherheit ihrer Bürger und der UN-Delegation in weiten Teilen des Landes zu garantieren.
      5 3 Melden
    • Ueli der Knecht 17.04.2018 12:26
      Highlight FrancoL: Die Sicherheit von diplomatischen Delegationen war auch schon hierzulande ein Thema. Als zB. türkische Regierungsmitglieder hierzulande Veranstaltungen durchführen wollten, wurde das behördlich verboten mit dem Argument, dass man die Sicherheit nicht garantieren könne. Wenn du also eine fehlende Legitimation irgendwo suchen willst, dann fängst du am besten gleich mal bei den Kantonsregierungen Zürich und Aargau an. Aber eben: Du machst dich mit solchem Mumpitz doch nur lächerlich!
      5 3 Melden
    • refree 17.04.2018 12:36
      Highlight "Könnte sein, dass jede Stunde mehr verwertbare Indizien auftauchen"
      So ein Blödsinnn. Es gibt keine einzige Situation z.B. in der Biologie, Medizin oder Kriminologie, wo die zeitliche Verzögerung der Untersuchung eines zu untersuchenden Sachverhaltes zu mehr Indizien führt. Das wäre völlig unlogisch... Dir das jetzt zu erklären würde glaube ich den Rahmen hier sprengen.
      Deine gedanklichen Verrenkungen zur Erklärung des ganzen Sachverhaltes finde ich etwas gar abwegig. Im Prinzip müsste es ja eine Verschwörung sein... Aber hey, da kann man nichts machen... ist halt deine "Ideologie" ;)
      4 5 Melden
    • refree 17.04.2018 12:56
      Highlight "dass die OPCW-Forensiker nichts mit Indizien anfangen können. Die suchen hieb- und stichfeste Evidenzien."
      Wie willst du in so einer Frage Evidenz erheben, wenn nicht auf Grundlage von Indizien?! ^^ Deine Vorstellung scheint mir hier etwas kindlich... Stellst du dir vor, sie finden Überreste von einer Sarin-Bombe, wo drauf steht: "Dies ist das Eigentum von Baschar al-Assad, Chemiewaffenstrasse 13, 15063 Aleppo. Bei Verlust bitte in den nächsten Briefkasten werfen."? So die Diskussion ist für mich beendet.
      3 5 Melden
    • Ueli der Knecht 17.04.2018 13:07
      Highlight refree: Du hast mich offenbar nicht richtig verstanden, oder nicht richtig verstehen wollen. Das Leseverständnis ist leider immer wieder ein Thema hier. Man kann auch "verwertbare Indizien" schaffen. ZB. gibt es verschiedene glaubwürdige Erzählungen von FSB-Mitarbeitern, dass sie passende Beweislagen geschaffen haben, um missliebige Leute irgendwelche Verbrechen anzuhängen. Aber wie gesagt, egal ob du das verstehst oder nicht, Tatsache ist, dass 1) die OPCW-Forensiker nicht blöd sind, und 2) nicht nach Indizien suchen, diese eher ignorieren, sondern nach hieb-
      und stichfesten Beweisen.
      3 3 Melden
    • FrancoL 17.04.2018 13:29
      Highlight @Ueli; Dich möchte ich nun wirklich nie in meinem Team wissen, denn Deine Argumentation ist haarsträubend. Wenn Die RU die Sicherheit gewährleisten müssen, und so stand es nun mal, dann sind es nicht die Syrer und es ist wurst wenn man es 2 Tage später kann. Tatsache die RU müssen einspringen.
      Dann der Vergleich zur Sicherheitsproblematik in der Schweiz, echt Du bringst solche Quervergleiche? Ja da kann Dir wohl kaum geholfen werden. Vermutlich sind meine Zeilen dann wieder eine ideologische Aussage, klar doch, DU bestimmst ja den Ideologie-Standard, das haben nun schon viele lachend bemerkt.
      3 3 Melden
    • FrancoL 17.04.2018 13:35
      Highlight @Ueli; Deine ganzen Ausführungen zeigen eine kindliche Verbohrtheit, die kaum zu topen ist. Aber Du scheinst Dich selbst immer mehr in die Enge treiben zu wollen, was für mich unverständlich ist ausser Du verfolgst eine bestimmte Widerredestrategie um die Kommentarspalte in die Länge zu ziehen.
      Für den Rest verweise ich auf die weisen Zeilen von @refree, aber auch da wirst Du dich verrännen und verknoten um letztlich im Nichts zu landen.
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    • Ueli der Knecht 17.04.2018 13:37
      Highlight refree: Ich schlage vor, bevor du mit weiteren seltsamen Belehrungen um dich wirfst, dass wir abwarten, bis die OPCW-Forensiker erste Resultate präsentieren. Bishert hat die OPCW nur behauptet, was sie hieb- und stichfest beweisen konnte. Indizien waren in ihren Berichten nie ein Thema. Die OPCW-Delegation nennt sich übrigens FACT-Finding-Mission (FFM) und nicht Hint-Finding-Mission. Sie suchen unwiderlegbare Fakten, nicht irgendwelche Indizien. Und apropos Indizien: Magst du dich erinnern als jüngst Israelis eine iranische Drohne behaupteten, weil auf irgendwelchen Trümmerteilen "IRI" stand?
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    • Ueli der Knecht 17.04.2018 15:59
      Highlight FrancoL: Ich bin auch froh, keinen solchen sturen Bock wie dich im Team zu haben. Immerhin sind wir diesbezüglich doch gleicher Meinung. ;)

      Glaubst du wirklich, die Schweizer Landjäger könnten Herrn Trump in Davos hinreichend schützen? Kaum! You dreamer, du! Da helfen die Amis.

      Es ist ganz ganz normal, sich Unterstützung zu besorgen, wenn hilfreich auch im Ausland. Das tun schweizer Sicherheitskräfte genauso wie syrische.

      Deine rechthaberische Haarspalterei ist haarsträubend. Du suchst krampfhaft im Dunkeln und klammerst dich an jedem Strohhalm. Aber deine Argumente werden immer wirrer.
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    • Sophia 17.04.2018 18:03
      Highlight Wie fing der Konflikt in Syrien an? 2011 verhaften Behörden Kinder und foltern sie! Im ganzen Land entstehen Solidaritätskundgebungen, die vom Assadtregime teilwiese mit Einsatz gröbster Gewalt niedergeschlagen (Fassbomben Giftgas u.v.a.) wurden. Es formten sich viele unterschiedliche Widerstandsgruppen und das Land geriet in eine Revolution gegen das Assadregieme. Weder die Abkommen mit der arabischen Liga noch die mit der UNO wurden vom Assadregime eingehalten.
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    • Sophia 17.04.2018 18:03
      Highlight Seit dem 30. September 2015 kämpfen dann die Russen militärisch an der Seite Assads, von dem alle Kriegsverbrechen zuvor ausgingen. Also sind die Russen an allen Verbrechen mitschuldig und da speilt es überhaut keine Rolle mehr, an welchen sie direkt oder indirekt oder gar nicht beteiligt waren oder sind
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Nazis, Gauner, wilde Komitees: So klingt es, wenn Blocher auf Schawinski trifft

Nach der grossen SVP-Wahlschlappe im Kanton Zürich lädt Roger Schawinski den Alt-Bundesrat Christoph Blocher in seine SRF-Sendung ein. Eine Kombination, die immer funktioniert. 

Es war nicht das erste Mal, dass Alt-Bundesrat Christoph Blocher von Roger Schawinski zum Duell gefordert wurde. Die beiden begleiten sich schon während ihrer gesamten Karriere. 

Doch weit gefehlt, wer denkt, den beiden seien über all die Jahre die Diskussionsthemen ausgegangen. Trifft ein exzellenter Rhetoriker wie Blocher auf einen leidenschaftlichen Provokateur wie Schawinski, so ist eine spannende Unterhaltung schon fast eine Garantie. 

Schon der Einstieg macht dies deutlich. Wie …

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