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Bilder, wie sie dereinst der Vergangenheit angehören sollen: Ein indischer Offizieller präsentiert Patronenhülsen nach einem Angriff von Wilderern auf eine Gruppe Nashörner.
Bild: Anupam Nath/AP/KEYSTONE

Hilfe für bedrohte Nashörner: Heissbegehrte Hörner sollen künftig aus dem 3D-Drucker kommen

04.07.16, 10:29 04.07.16, 11:02


Die Nashörner: schön mächtig, schön schwer, nicht domestizierbar. Und mit Hörnern gesegnet, die sie zum Ziel von Wilderern machen. Die Unpaarhufer, die bis dreieinhalb Tonnen wiegen können, sind vom Aussterben bedroht. Sie gehören zu den am meisten gefährdeten Tierarten auf dem Planeten. Vornehmlich im asiatischen Raum werden die Hörner für angebliche Heilmittel verwendet, sie sind überdies Statussymbol.

Identisch in Struktur und Aufbau

Alle acht Stunden wird ein Nashorn gewildert. Geht das in diesem Tempo weiter so, ist die Spezies in fünf bis zehn Jahren ausgestorben. Und das, obwohl das Kilogramm zu einem Preis von 60'000 Dollar gehandelt wird und damit teuer ist als Kokain.

Das ruft eine Gruppe von Bioingenieuren auf den Plan. Sie wollen dem Schlachten ein Ende bereiten: mit dem 3D-Drucker. Mithilfe dieser Technologie bauen sie Hörner nach, die in Material, Struktur und Aufbau den echten Rhinozeros-Hörnern nachempfunden sind und dank des ungleich tieferen Preises den Schwarzmarkt-Handel unterlaufen soll. Mehr dazu im Video. 

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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