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FILE- In this April 14, 2016 file photo, a forest official shows shell casings that were recovered from a site where a rhinoceros was killed by poachers with AK-47 at Kaziranga, India. The newly elected government of the northeast Indian state of Assam is launching new plans to crack down on the poaching of the area's famed one-horned rhinos. The state's Kaziranga National Park is home to the world's largest population of the rare rhinos. While overall poaching deaths have dropped over the last few years, a series of rhino killings this year has led the new government to renew its anti-poaching efforts. (AP Photo/ Anupam Nath, File)

Bilder, wie sie dereinst der Vergangenheit angehören sollen: Ein indischer Offizieller präsentiert Patronenhülsen nach einem Angriff von Wilderern auf eine Gruppe Nashörner.
Bild: Anupam Nath/AP/KEYSTONE

Hilfe für bedrohte Nashörner: Heissbegehrte Hörner sollen künftig aus dem 3D-Drucker kommen



Die Nashörner: schön mächtig, schön schwer, nicht domestizierbar. Und mit Hörnern gesegnet, die sie zum Ziel von Wilderern machen. Die Unpaarhufer, die bis dreieinhalb Tonnen wiegen können, sind vom Aussterben bedroht. Sie gehören zu den am meisten gefährdeten Tierarten auf dem Planeten. Vornehmlich im asiatischen Raum werden die Hörner für angebliche Heilmittel verwendet, sie sind überdies Statussymbol.

Identisch in Struktur und Aufbau

Alle acht Stunden wird ein Nashorn gewildert. Geht das in diesem Tempo weiter so, ist die Spezies in fünf bis zehn Jahren ausgestorben. Und das, obwohl das Kilogramm zu einem Preis von 60'000 Dollar gehandelt wird und damit teuer ist als Kokain.

Das ruft eine Gruppe von Bioingenieuren auf den Plan. Sie wollen dem Schlachten ein Ende bereiten: mit dem 3D-Drucker. Mithilfe dieser Technologie bauen sie Hörner nach, die in Material, Struktur und Aufbau den echten Rhinozeros-Hörnern nachempfunden sind und dank des ungleich tieferen Preises den Schwarzmarkt-Handel unterlaufen soll. Mehr dazu im Video. 

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Bad News für den Wolf: In der Schweiz soll er nur noch «geschützt» sein

Der Wolf soll in der Schweiz nicht mehr «streng geschützt» sondern nur noch «geschützt» sein. Das Bundesamt für Umwelt (Bafu) hat bei der Berner Konvention einen Antrag auf die Rückstufung des Raubtiers eingereicht.

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