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Juan Samhan und Pedro Abrego kennen einander schon seit zehn Jahren.
bild: facebook/juan's book

Dank Facebook hat dieser Obdachlose seine Kinder nach 20 Jahren wiedergefunden

21.06.16, 15:52 21.06.16, 16:14


Klar, Facebook hat sicher nicht nur seine guten Seiten: Was der Internet-Riese mit unseren Daten anstellt, wollen wir lieber gar nicht wissen, und die Zeit, die wir auf dem sozialen Netzwerk rumhängen, könnten wir wohl in den meisten Fällen für weitaus sinnvollere Dinge nutzen.

Dennoch birgt die Tatsache, dass sich Menschen aus aller Welt ganz einfach miteinander vernetzen können, durchaus gewisse Vorteile. Und dass dadurch kleine Wunder vollbracht werden können, hat kürzlich ein Mann namens Pedro Abrego am eigenen Leib erfahren.

Der in einem kleinen Örtchen im US-Bundesstaat Illinois lebende Obdachlose, den übrigens alle Tony nennen, hat seine Kinder seit 20 Jahren nicht mehr gesehen. Denn seine Familie lebt im Bundesstaat Texas und seit sich Tony von seiner Frau getrennt hat, ist der Kontakt abgebrochen.

Wie gut, dass es Freunde gibt

Obwohl Tony sehr unter dieser Situation leidet, hat er sich schon fast mit der Situation abgefunden, seine inzwischen erwachsenen Kinder nie mehr wiedersehen zu können. Doch dann kommt seinem Kumpel Juan Samhan, der einen kleinen Laden im Ort betreibt, eine Idee: «Tony hat mir gesagt, dass er seine Kinder sucht und dass er sie sehen will, bevor er stirbt», erzählt der junge Mann in einem Gespräch mit NBC 5.

Und darum postet er kurzerhand dieses Foto von Tony und einen entsprechenden Aufruf auf Facebook:

Dazu schreibt er:

«Okay, das ist wirklich ernst. Tony hat mich gebeten, seinen Sohn und seine Tochter zu finden, er wünscht sich so sehr, sie wiederzusehen. Sein echter Name ist Pedro Abrego und der Grossteil seiner Familie ist in Alice, Texas, und sie wissen nicht, wo er ist. Er hat einen Sohn namens Antonio und eine Tochter namens Kristina. Er ist im Raum Lake Beach IL. Bitte teilt diesen Beitrag.»

Da eine derartig emotionale Geschichte ja geradezu für Facebook (und dessen User) gemacht ist, verbreitet sich das Posting in Windeseile und erreicht nach nur zwei Tagen sein Ziel – nämlich Tonys inzwischen 27-jährige Tochter. «Sie schrieb mir eine Mail und erzählte, dass sie und ihre Geschwister ihren Vater schon seit Jahren gesucht hätten. Sie hätten nicht mal gewusst, ob er überhaupt noch am Leben sei», erzählt Juan.

Ein Wiedersehen steht noch aus

Zwar hat Tony seine Familie seither noch nicht wiedersehen können, aber immerhin ist es am vergangenen Dienstag zu einem ersten Telefonat gekommen. Auch diesen emotionalen Moment hat Juan mit der Kamera festgehalten und anschliessend auf Facebook gepostet. Jedoch scheint ihm der Trubel nun doch etwas zu viel geworden zu sein – seit rund einer Stunde ist sein Facebook-Profil nicht mehr erreichbar.

Dass Tony seine Kinder nicht früher hat suchen können, bereut er sehr: «Ich liebe meine Kinder und ich bin einfach nur dankbar. Juan ist so ein guter und netter Mann, er hat ein gutes Herz», zitiert NBC 5 den überwältigten und zu Tränen gerührten Vater.

Und auch seine Tochter kann ihr Glück kaum fassen. Als sie das Foto auf Facebook gesehen hat, habe sie sofort gewusst, dass es ihr Vater sei, berichtet der Sender. Und natürlich würden sie und ihre Geschwister Tony verzeihen. (viw)

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Brikne, 20.7.2017
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3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • cassio77 21.06.2016 18:40
    Highlight DANK FACEBOOK ERHÄLT DONALD TRUMP HOHE WAHLKAMPFSPENDEN!!! THINK ABOUT IT!!!
    0 4 Melden
    • Human 22.06.2016 07:45
      Highlight Iss ein Snickers Kollege und schalt das Capslock aus....
      2 1 Melden

23 Tiere, bei denen du zuerst denkst «Jööö», dann «WTF?!» und dann wieder «Jööö»

Cute news, everyone! Ich hab da ein paar sehr interessante Bilder für euch, bei denen ihr zwischen «Jööö» und «WTF?!» hin- und hergerissen sein werdet.

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