Schweiz
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L'erythreen Morad Essa est pris en photo ce jeudi 16 april 2015 a Lully. Anick et Alain Christen accueillent chez eux et leurs enfants, a domicile, l'erythreen. Cette experience pilotee sur sol vaudois inaugure un projet de l'organisation suisse d'aide aux refugies (OSAR), l'hebergement de requerants d'asile organise chez des particuliers. L'etablissement vaudois d'accueil des migrants (EVAM) est un partenaire de la premiere heure. L'objectif principal de cette demarche consiste a faciliter et accelerer l'integration des migrants qui resteront durablement en Suisse. (KEYSTONE/Christian Brun)

Ähnliche Integrations-Pilotversuche im Wallis: Familie Christen hat den Eritreer Morad Essa bei sich aufgenommen. Bild: KEYSTONE

Aargau prüft Asylzentrum für minderjährige Flüchtlinge

Für junge Asylsuchende gibt es keine speziellen Unterkünfte. Heute leben Jugendliche in Männerunterkünften – nun reagiert der Kanton mit Sofortmassnahmen. von Fabian Hägler 

19.04.15, 09:14

 Fabian Hägler / aargauer zeitung



Ein Artikel der

Eigentlich ist die Casa Torfeld in Buchs ein Erstaufnahmezentrum. Dort werden Asylbewerber untergebracht, bis ein Platz in einer Unterkunft im Kanton gefunden ist. In der Casa Torfeld leben aber auch unbegleitete minderjährige Asylbewerber, also Kinder und Jugendliche, die ohne Familie auf der Flucht sind. 

Dies bestätigt Balz Bruder, persönlicher Mitarbeiter der grünen Sozialdirektorin Susanne Hochuli, nach einem Beitrag des Westschweizer Fernsehens. «Derzeit leben rund 80 minderjährige Flüchtlinge im Aargau – einige in Buchs und anderen Asylzentren, rund ein Drittel extern bei einem Drittanbieter, bei Verwandten oder in Pflegefamilien.» 

Suche nach geeigneten Wohnformen für Jugendliche

Nun schlägt die Regierung vor, dass minderjährige Flüchtlinge, die nicht in Pflegefamilien oder bei Verwandten platziert sind, «in einer auf ihre Bedürfnisse ausgerichteten Einrichtung untergebracht und von Fachleuten betreut werden». Über die nötige Gesetzesänderung muss der Grosse Rat entscheiden. 

Zudem ergreift der Kanton Sofortmassnahmen, die ohne Parlamentsbeschluss realisiert werden können: Geplant sind Verbesserungen bei der Unterbringung der jungen Asylbewerber in möglichst konfliktfreien Umfeldern, mehr Plätze bei externen Anbietern von geeigneten Wohnformen und eine bessere Betreuung. Konkret sollen Fachpersonen vermehrt auf die Flüchtlinge zugehen, die bisher oft keine direkten Ansprechpersonen gehabt hätten, sagt Bruder. 

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Brikne, 20.7.2017
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