Schweiz
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Nach dem Drama im Tierpark Dählhölzli

Als Lehrmittel in Schulen: Bär 4 wird ausgestopft

15.05.14, 19:55
ARCHIV --- HANDOUT - Jungbaer "3" tollt neben Mutter "Masha" im Gras im Baerenpark Bern, am Mittwoch, 26. Maerz 2014. Beide im Januar zur Welt gekommenen Jungbaeren des Berner Tierparks Daehlhoelzli sind tot. Im Berner Tierpark Dählhölzli ist am Montag, 7. April auch der zweite Jungbaer gestorben. Er wurde eingeschlaefert, um ihn vor weiterem Leiden zu bewahren. Seine Mutter hatte sich nicht mehr um ihn gekuemmert und der Vater ging rabiat mit ihm um. (Tierpark Daehlhoelzli/Rando) *** NO SALES, DARF NUR MIT VOLLSTAENDIGER QUELLENANGABE VERWENDET WERDEN ***

Ein Bär zum Anfassen: Bär 4 soll erhalten bleiben.  Bild: TIERPARK DAEHLHOELZLI

Der von einem Tierarzt nach Attacken des Bärenvaters «Misha» eingeschläferte Jungbär mit der Bezeichnung «4» soll künftig im Rahmen der Zoopädagogik Kindern zugänglich gemacht werden. Dies sagte der Direktor des Tierparks Dählhölzli, Bernd Schildger, dem Regionalfernsehsender «TeleBärn».

Zu diesem Zweck soll der Jungbär ausgestopft werden. Die Ereignisse rund um die Tierpark-Bären seien traurig, sagte Schildger. Sie könnten aber in Zukunft eine wichtige Funktion übernehmen, nämlich im Rahmen der Zoopädagogik für Kinder und Schulklassen.

Die Kinder könnten ihn anfassen und spüren, wie sich ein Bärenfell anfühle. Der Tod des Bären solle nicht negiert werden. Sondern er sei auch eine Gelegenheit, um wahrzunehmen, wie faszinierend so ein Tier sei.

Das Schicksal der beiden Jungbären hatte schweizweit für Aufsehen gesorgt: Bärenvater «Misha» hatte am 2. April das erste Jungtier so heftig traktiert, dass es starb. Danach kehrte etwas Ruhe ein, bis sich der Bärenvater auch am zweiten Jungbären vergriff. Das Jungtier wurde schliesslich eingeschläfert, um es vor weiterem Stress und Leiden zu bewahren. Zudem war geplant, den Bärenvater zu kastrieren.

Die Bärenfamilie hatte zuvor rund zwölf Wochen zusammengelebt. «Misha» und «Masha» waren 2009 nach Bern als Geschenk der damaligen russischen Präsidentengattin Swetlana Medwedewa nach Bern gekommen. Die beiden von Hand aufgezogenen, miteinander nicht verwandten Bärenwaisen, bezogen im März 2012 den eigens für sie bereitgestellten «Bären Wald» im Dählhölzli. (rar/sda) 

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Brikne, 20.7.2017
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