Schweiz
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ZU DEN US-PRAESIDENTSCHAFTSWAHLEN AM DIENSTAG, 8. NOVEMBER 2016, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZU HILLARY CLINTON ZUR VERFUEGUNG - epa01812161 US Secretary of State Hillary Clinton (R) meets with Foreign Minister of Switzerland Micheline Calmy-Rey (L) at the State Department in Washington DC, USA, 31 July 2009.  (KEYSTONE/EPA/MICHAEL REYNOLDS)

Exzellente Beziehungen: Die ehemaligen Aussenministerinnen Calmy-Rey (l.) und Clinton (r.). Bild: EPA

Der Bund überwies den Clintons eine halbe Million

Mitten im Steuerstreit spendete die Deza an die Clinton Foundation – die Wohltätigkeitsstiftung der Familie der damaligen US-Aussenministerin Hillary Clinton.

13.11.16, 02:48 13.11.16, 18:04

LORENZ HONEGGER / schweiz am Sonntag



Ein Artikel von Schweiz am Sonntag

Das Jahr 2011 begann schlecht für den Schweizer Finanzplatz. Im Februar liess die US-Justiz vier Angestellte der Grossbank Credit Suisse verhaften und leitete wenig später Strafuntersuchungen gegen zehn weitere Banken ein. Schritt für Schritt erhöhten die Amerikaner den Druck auf den Bundesrat, die Banken zur Herausgabe von Kundendaten zu zwingen.

Nun zeigen Recherchen, dass die Schweiz in dieser äusserst angespannten Phase des Steuerstreits eine Spende in der Höhe von knapp einer halben Million Franken an die Clinton Foundation überwies. Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) bestätigt die heikle Zahlung auf Anfrage: «Die Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) hat im Zeitraum von September 2011 bis August 2013 ein Projekt der Clinton Health Access Initiative mit CHF 484'000 unterstützt.» Der Zweck war gut: Es ging um ein Programm zur Reduktion der Mütter- und Kindersterblichkeit in Liberia.

Direkter Draht zu Clinton

Pikant ist jedoch: Bei der Clinton Foundation handelt es sich um die Wohltätigkeitsstiftung der Familie der damaligen US-Aussenministerin Hillary Clinton, sie wiederum war eine wichtige Ansprechpartnerin der Eidgenossenschaft im Steuerstreit. Es war ein offenes Geheimnis, dass sie sich beim US-Justizdepartement und der Steuerbehörde IRS dafür einsetzte, nicht mit noch gröberem Geschütz gegen die Schweiz vorzugehen.

Die frühere Bundesrätin Micheline Calmy-Rey betonte im Sommer 2011 bei einem Auftritt im Kanton Solothurn, sie habe einen direkten Draht zu Clinton: «Glauben Sie mir, das hilft, wenn zum Beispiel Schweizer Banken in den USA unter Druck kommen.»

Kenner der Deza halten es durchaus für plausibel, dass Calmy-Rey und der Bundesrat mit der grosszügigen Spende politische Ziele verfolgten. Sprich: Die Amerikaner milde stimmen wollten. Die Genfer Sozialdemokratin selber war für die «Schweiz am Sonntag» nicht erreichbar.

Das FBI ermittelt

Im Licht des soeben zu Ende gegangenen US-Wahlkampfes erhält die wohltätige Spende aber einen schalen Beigeschmack. Die unterlegene Präsidentschaftskandidatin Clinton geriet wegen der Verflechtung mit ihrer Familienstiftung stark unter Druck. Mehrere Büros der amerikanischen Bundespolizei FBI ermitteln seit mehr als einem Jahr gegen die Clinton Foundation.

«Die Schweiz instrumentalisiert die Entwicklungs-zusammenarbeit nicht.»

SPRECHERIN DES AUSSENDEPARTEMENTS

Sie vermuten unter anderem, dass sich ausländische Spender während Clintons Amtszeit über die Foundation Einfluss beim US-Aussenministerium erkauften. Unter den Gönnern befinden sich westliche Staaten wie Australien und Norwegen, aber auch Länder wie Saudi-Arabien und Katar.

Nach der Wahl von Donald Trump ist es nicht ausgeschlossen, dass das US-Justizdepartement den FBI-Ermittlern zusätzliche Untersuchungskompetenzen einräumt, um die Tätigkeiten der Stiftung bis ins Detail zu durchleuchten. Ob auch die Schweiz in den Sog der Ermittlungen geraten könnte, ist schwer abschätzbar.

Experten kritisieren die Spende der Deza als potenziell fragwürdig und politisch ungeschickt. Am deutlichsten äussert sich der ehemalige Schweizer Diplomat und HSG-Dozent Paul Widmer: «Als neutrales Land ist es aus langfristiger Sicht nicht klug, eine Spende an die Stiftung eines ehemaligen Präsidenten zu machen. Jeder Präsident ist auch Vertreter seiner Partei.» Das könne sich bei einem Regierungswechsel – wie jetzt von Barack Obama zu Donald Trump – nachteilig auswirken. Es gebe genügend andere Möglichkeiten, um Entwicklungshilfe zu leisten. Widmer: «Stellen Sie sich das Umgekehrte vor: Die Deza würde für eine Stiftung von Ex-Präsident George W. Bush spenden. Das gäbe einen Riesenaufschrei.»

Auch Manfred Elsig, Professor für internationale Beziehungen an der Universität Bern, sagt, es wäre «sicherlich fragwürdig», wenn die Deza die Clinton Foundation nicht in erster Linie aufgrund ihrer Expertise in der Entwicklungshilfe finanziell unterstützt habe.

Hilfsorganisationen weisen seit langem auf die mangelnde Abgrenzung zwischen diplomatischen und entwicklungspolitischen Zielen hin. Mark Herkenrath, Geschäftsleiter von Alliance Sud, der Arbeitsgemeinschaft Schweizer Hilfswerke, sagt: «Wir beanstanden es regelmässig, wenn die Entwicklungszusammenarbeit genutzt wird, um politische Interessen voranzutreiben.» Jan Stiefel, Ex-Deza-Angestellter und Verfechter von mehr Transparenz in der Entwicklungshilfe, kritisiert, bei der Deza herrsche eine «undurchsichtige Durchmischung von Entwicklungszusammenarbeit und politisch motivierten Aktionen». Sollte dies bei den Clintons der Fall gewesen sein, wäre dies «nicht in Ordnung».

Bern distanziert sich

Die Deza ist mit ihrer Spende nicht allein: Auch die Grossbank UBS machte 2015 Schlagzeilen, nachdem das «Wall Street Journal» über einen Zustupf in der Höhe von 600'000 US-Dollar an die Clinton-Stiftung berichtete.

Das EDA scheint sich der Brisanz der Spende bewusst. Eine Pressesprecherin betont: Die Deza habe keine weiteren operationellen oder finanziellen Verbindungen zur Clinton Foundation. «Die Schweiz hat keine versteckte Agenda und instrumentalisiert die Entwicklungszusammenarbeit nicht für politische Zwecke.»

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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63
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63Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Rabbi Jussuf 18.11.2016 16:08
    Highlight Wer hat diesen Deal eingefädelt???
    Der soll das bitte schnellstens aus der eigenen Tasche wieder zurück zahlen!!!
    1 0 Melden
  • Ich mein ja nur 15.11.2016 08:56
    Highlight "Die Schweiz instrumentalisiert die Entwicklungszusammenarbeit nicht für politische Zwecke.» My ass!
    4 0 Melden
  • Spooky 14.11.2016 07:34
    Highlight Der helle Wahnsinn! Diese Leute scheuen sich nicht, den Clintons ein halbe Million zu geben. Und dann fragen sie sich noch, wieso man Trump wählt.
    16 3 Melden
  • Ron Zin 13.11.2016 23:23
    Highlight Bin schon gespannt auf die Trump Foundation, diese wird bestimmt viel seiöser und kein bisschen korrupt... fördert dann die Kohleproduktion anstatt alternative Energien, ja? Schade dass die Clintons dermassen abgehoben waren, dass sie nicht mehr unterscheiden konnten zwischen Interessenkonflikten die sie nun verdientermassen ins Aus gebracht haben. Die Grösse von Obama wird wohl lange kein US Präsident mehr haben.
    14 14 Melden
  • Der kleine Finger 13.11.2016 23:17
    Highlight Die Schweiz sollte genug Know-How besitzen um solche Hilfsprojekte selber zu realisieren. Sehe nicht wieso wir das Geld über eine ausländische Hilfsorganisation weiterleiten müssen.
    16 1 Melden
  • Karl33 13.11.2016 17:23
    Highlight Ich finds gut, wurde diese korrupte neoliberale Feministin nicht gewählt. Politik für eine kleine privilegierte Kaste von Superreichen braucht niemand.
    48 13 Melden
    • Citation Needed 13.11.2016 22:47
      Highlight Ich find's schlimm wurde dieser egomanische Grüsel mit null Erfahrung gewählt, der rein charakterlich nicht für das Amt taugt.
      Trotz aller Clinton-Mängel - ich halte Trump für die weit gefährlichere Variante. Ich hoffe, ich irre mich.
      21 18 Melden
  • Corahund 13.11.2016 12:01
    Highlight Diese Typen beim DEZA sollte man fristlos entlassen und auch den zuständigen Bundesrat.
    78 22 Melden
  • Str ant (Darkling) 13.11.2016 11:33
    Highlight Erst den Datenschutz mit Füssen getreten und jetzt werden auch noch Bestechungszahlungen bekannt.
    Wundert mich schon wieviel Dreck da nocht zu Tage gefördert werden wird
    116 10 Melden
  • Lumpirr01 13.11.2016 11:01
    Highlight Als Amateur - Entwicklungshelfer erwarte ich sowohl von der DEZA wie auch von der Clinton Foundation echte Entwicklungsprojekte als Beispiel in Form von funktionierenden Schulen in Dörfern, wo bis anhin nur Analphabeten lebten. Oder Sanierungen von verschmutzen Schöpfbrunnen oder Neubau von Sanitätsstationen. Bei Gesprächen mit lokalen afrikanischen Beörden und mit eigenen Augen habe ich feststellen müssen, wie unbeliebt die Aktionen der USA in Afrika sind. Anstelle von konkreten Projekten verfolgen sie leider meist nur bibellastige Missionen sowie politische oder wirtschaftliche Interessen...
    106 9 Melden
    • next_chris 13.11.2016 16:02
      Highlight Kann ich nicht bestaetigen. Waehrend die US hilfe was serioeses zustande bringt, bauen die Schweizer immer noch Wasserbrunnen. Deutschland hat ebenfalls gute Projekte.
      4 19 Melden
    • Lumpirr01 13.11.2016 19:25
      Highlight @next-chris: Es wäre noch nett, wenn Du Deine Meinung anhand von konkreten Beispielen belegen würdest. In sehr armen Ländern, wie zum Beispiel im Sahel, wo es an Grundlegendem fehlt, was verstehst Du da unter einem seriösen Projekt??? Ich kann Dir aber eine Stadt in Burkina Faso nennen, wo die USA vor 5 Jahren ein Spital mit sehr viel komplizierten Apparaten gebaut haben, leider fehlt bis heute dort Ausgebildete, Ärzte & eine ausreichende Stromversorgung. Nun wird dort Strom mit herangekarrtem Diesel und den Notstromgruppen produziert. Ein seriöses Projekt wäre allerdings etwas total anderes..
      13 3 Melden
    • Citation Needed 13.11.2016 22:54
      Highlight Eine mir bekannte Fachperson hat die Wasserprojekte unserer Hilfswerke arg kritisiert. Man baue nur für Spendenbroschüren. Die Brunnen seien nicht nachhaltig, wirkliche Hilfe würde mehr Koordination bedingen statt Pflästerlipolitik. Gut, das ist nicht so einfach. Dann aber lieber was anderes tun, als ein paar verstreute Brunnenprojekte, die schliesslich das Problem (der Wasserknappheit) verschärfen statt lösen.
      Projekte für Bildung und med. Versorgung sollten natürlich nicht überdimensioniert sein. Darüber habe ich aber nie aus erster Hand was gehört, also sag ich dazu nichts.
      2 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • pachnota 13.11.2016 10:18
    Highlight Sollte es geholfen haben den Bankenstreit zu beenden war es gut eingesetztes Geld.
    20 60 Melden
  • chartreader 13.11.2016 10:17
    Highlight Korruption ist ein schlimmes Gift. Sie verwandelt Demokratie in politisches Theater. Ein Volk sollte nichts mehr fürchten, als korrumpierte Macht.
    78 2 Melden
  • LeChef 13.11.2016 10:05
    Highlight Als ob jemand von den Clintons von diesem Geld profitieren würde. Die Clinton Foundation ist weder ein Wahlkampfvehikel, noch ein Instrument zur persönlichen Bereicherung. Ich für meinen Teil finde es recht löblich, dass all das Geld gesammelt und für gute Zwecke eingesetzt wird.
    Aber es ist ja bekanntlich schon ein Verbrechen, wenn Private Eintwicklungshilfe leisten.
    24 97 Melden
    • u.s. 13.11.2016 14:22
      Highlight Denke ich auch. Ausser viel Spekulation steht im Artikel von "Schweiz am Sonntag" nicht viel drin.
      6 14 Melden
  • _kokolorix 13.11.2016 09:45
    Highlight Calmy-Rey war als Ausenministerin äusserst erfolgreich. Allerdings legte sie immer wieder den Finger auf wunde Punkte der Schweiz. Das der hiesige Finanzpatz unzählige Diktatoren und Kriegsherren aktiv unterstützte und damit die Schweiz eine Mitschuld an der Ermordung und Folterung vieler Menschen trägt ist wohl unbestritten. Das garantiert ihr den blanken Hass aller Rechten.
    Dass der Bund überhaupt an dubiose amerikanische Stiftungen Geld spendet ist der eigentliche Skandal. Diese Stiftungen sind doch nur da um den Staat zu betrügen
    45 18 Melden
  • Tom Garret 13.11.2016 09:36
    Highlight Falsch: Der Bund überwies den Clintons eine halbe Million

    Richtig: Der Bund überwies der Clinton Stiftung eine halbe Million
    33 63 Melden
  • Afeusi 13.11.2016 09:30
    Highlight Das Prinzip Schweiz:
    Geld, Geld und nochmals Geld!
    Wir schrecken nicht vor Korruption und Bestechung zurück!
    Aber für Invalide Schweizer Bürger Renten kürzen...
    Wann und wer stoppt endlich diese Machenschaften?!
    55 10 Melden
  • mister_michael 13.11.2016 09:09
    Highlight Finde ich ja gut und recht wenn die Schweiz helfen will. Aber bei Geldspenden ins Ausland bin ich skeptisch. Wie viel Geld kommt am Schluss wirklich bei den Armen an? Wir könnten Helfen beim Bau von Infrastruktur (Brunnen etc in Afrika). Weil Geldspenden werden wohl meist bei den falschen landen.
    32 2 Melden
    • Lumpirr01 13.11.2016 12:30
      Highlight @mister_michael: Bei unserem kleinen Verein für Entwicklungshilfe kommt jeder Spendenfranken oder Spendeneuro korruptionsfrei in Afrika als Beispiel für ein neues Schulhaus oder einen neuen Schöpfbrunnen an, weil wir zu 100% ehrenamtlich arbeiten. Sämtliche Spesen wie die Reisen ins Einsatzgebiet, Impfungen, die Übernachtungen und die Automiete / Benzin bezahlen wir aus unserem eigenen Sack!

      http://www.advocat24.de/ger/anwaelte/afrika01.php

      Hier in Burkina Faso in der Stadt Bobo Dialasso haben wir dieses Atelier für Blinde gebaut. Ca. 10 blinde Menschen finden hier somit einen Arbeitsplatz
      20 5 Melden
  • Der Rückbauer 13.11.2016 08:29
    Highlight Mit diesen "US-Wohltätigkeitsstiftungen" (Buffett, Slim, Soros, Gates etc.) habe ich da meine liebe Mühe. Was heisst denn "Wohltätigkeitsstiftung der Familie"? Ist das, im Vergleich zum CH-Recht, eine Familienstiftung oder eine karitative Organisation? Etwas weiss ich, dass diese US-Stiftungen der Superreichen (auch) wohltätig sind, aber dass sie zu Familienclans gehören, welche den Tarif durchgeben und Milliarden an Steuern sparen. Und? Spende des Deza an eine clanbeherrschte Institution? Beispiel Gates: Spendet einer indischen Schule PCs unter der Bedingung, dass MS Produkte gekauft werden.
    28 3 Melden
    • Fumo 13.11.2016 13:40
      Highlight Explizit dass MS Produkte gekauft werden, oder dass die gespendeten Maschinen so auf MS Produkten belassen werden wie sie ausgeliefert wurden?
      Es ist ja logisch dass man keine PCs verschenkt damit der Empfänger dann undankbar ein anderes OS darauf installiert. Zumal solch Bedingungen ganz normal auch für gekaufte Produkten gelten. Oder versuch du mal auf einen Dell Linux zu installieren und dann noch Support- und Garantieansprüche zu haben.
      9 3 Melden
    • Der Rückbauer 13.11.2016 17:08
      Highlight Fumo: Dass MS Produkte gekauft werden (müssen). Und noch etwas: Du schreibst von Dankbarkeit. Du musst den Spendern dankbar sein, dass sie mit Dir Geld verdienen, oder, im Fall des Deza, dass sie Dich nicht so versklaven, wie sie eigentlich könnten. Stiftungen nach US-Recht, so sehe ich sie: Vehikel, um Macht auszuüben und andere zu beherrschen (Hegemonie), im Tarnmäntelchen der Gemeinnützigkeit. Kommt noch dazu, dass für grosse Vermögen Erbschaftssteuern von bis zu 60% (je nach Bundesstaat) fällig werden. Diese Vehikel dienen der Vermeidung von Steuern zur Sicherung der eigenen Macht. Trump?
      3 1 Melden
    • Fumo 14.11.2016 05:19
      Highlight hahahaha und du glaubst das wäre bei hiesigen Organisationen anders?
      0 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Redly 13.11.2016 07:34
    Highlight Der Artikel suggeriert, es wäre schlimm, Mittel der Steuerzahler mit einer 'Agenda' (also zielgerichtet) einzusetzen.
    Das erwarte ich als Steuerzahler!

    Zugleich: So als Bestechung durch die Hintertür, ist ein Delikt - die Verantwortlichen des Deza sollten sich vor Gericht verantworten müssen.
    123 16 Melden
    • E7#9 13.11.2016 10:03
      Highlight Ich habe so verstanden, dass es verwerflich sei Zahlungen für Entwicklungshilfe mit einer politischen Agenda zu verknüpfen.
      13 0 Melden
    • FrancoL 13.11.2016 11:22
      Highlight Wenn das der Masstab ist für "ein sich vor Gericht verantworten müssen" dann werden wir in einigen Jahren keine Politiker und auch keine höheren Beamten mehr haben.
      Es geht nun mal Vieles auf der politischen Ebene über die Hintertüren. Dies mag zwar ärgerlich sein aber wir können nicht so tun als seien wir die Musterknaben, denn in Vergangenheit haben wir ganz gut mit diesen Hintertüren gelebt.
      Zudem praktisch auf allen Ebenen der politischen Arbeit wird über Hintertüren bestochen, nicht wie in südlichen Ländern, aber ganz schön sichtbar, teilweise ungeniert. Lobbieren ist an der Tagesordnung.
      8 10 Melden
  • Grundi72 13.11.2016 07:30
    Highlight Linke Frauen unter sich...!

    Stellt euch den Gutmenschen-Aufschrei der watson-community vor, wenn diese Zahlung unter Blocher an Bush stattgefunden hätte!
    236 50 Melden
    • EvilBetty 13.11.2016 08:50
      Highlight Naja, so wie dein Aufschrei jetzt?
      17 37 Melden
    • Ichiban 13.11.2016 09:06
      Highlight Hillary als links zu bezeichnen wär wohl für sie eine Beleidigung. Es ist nicht immer alles links was nicht am rechten Rand ist
      30 13 Melden
    • _kokolorix 13.11.2016 09:35
      Highlight Die Bushs betreiben keine Wohltätigkeitsstiftung...
      Die Clintons als links zu bezeichnen zeugt nicht gerade von viel Bezug zur Realität.
      Der Aufschrei der Schweiz zu Blochers illegalen Geschäften mit der Apartheid war ebenfalls höchst bescheiden
      25 19 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Yippie 13.11.2016 06:31
    Highlight In diesem Video wird aufgezeigt wie die Clinton Foundation funktioniert. Das nennt sich dann wohl Korruption.
    125 11 Melden
    • chartreader 13.11.2016 09:54
      Highlight Passend dazu Trumps Rede vom 08.11. 2016 Die ihn zum Präsidenten gemacht hat:

      http://www.dailymotion.com/video/x51bzkz_dieses-video-macht-trump-zum-us-prasidenten-trumptheestablishment_school
      9 1 Melden
    • the.oracel 13.11.2016 10:08
      Highlight Bravo - Sie ist und bleibt schuldig. Ganz klare Bestechung. Clinton for jail. Und unser Staat ist kein bisschen besser. 500k an eine Stiftung die auch indirekt Krieg unterstützt?! Raus mit den Leuten, die diese Spende gemacht und genehmigt haben.
      23 4 Melden
    • Lumpirr01 13.11.2016 11:10
      Highlight Leider bekommt der Zuschauer in diesem Film kein echtes Entwicklungsprojekt zu sehen. Der Film wurde mit reisserischen Aufmachung und einer tendenziösen Darstellung erstellt. Wieso kommt die DEZA dazu, der Clinten Foundation Geld zu geben, wenn die tatsächlich mehrheitlich nur mit korrupten Afrikanern zusammenarbeitet und vorwiegend politische und wirtschaftliche Ziele verfolgt????
      12 6 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Chatzegrat Godi 13.11.2016 03:23
    Highlight Eigentlich wären die Behörden verpflichtet, solche Zahlungen für uns Steuerzahler wieder zurück zu holen. Die Schweiz habe keine versteckte Agenda.... So eine Aussage ist schon ziemlich dreist.
    169 11 Melden
  • Mett-Koch 13.11.2016 03:22
    Highlight Eine halbe Million?!? KRASS!
    Sinnlose Initiativen bzw. nur schon über solche abstimmen zu lassen/müssen kosten den Bund ein zigfaches. Da macht die halbe Million für eine Stiftung nun echt nichts aus...
    43 175 Melden
    • batschki 13.11.2016 08:07
      Highlight Interessanter Vergleich: wieviel kostet eigentlich eine Abstimmung?
      Und wie die vielen Blitze zeigen, geht es hier um viel mehr als Geld, nämlich um die Droge Moralin
      3 9 Melden
    • arpa 13.11.2016 08:34
      Highlight Was ist schon eine halbe Million.. für mich ist das ein 8-jahres Lohn..
      Ist ja nix.. peanuts.. pf!
      14 1 Melden
    • Ingenieur 13.11.2016 11:06
      Highlight Blubbzz, was sind sinnlose Initiativen? Wer bist du, dass du ein Anliegen von 100 000 Menschen als sinnlos deklarierst?
      14 4 Melden
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