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«Dieselgate»: Fast 5000 vorzeitige Todesfälle jährlich in Europa, Schweiz stark betroffen



epa06181026 (FILE) - A train transports new Volkswagen (VW) cars from the Volkswagen plant in Wolfsburg, Germany, 05 January 2017 (re-issued 03 September 2017). German Chancellor Angela Merkel is scheduled to meet mayors of German cities suffering under high air pollution caused by nitrogen oxide emissions of Diesel engines to discuss measures of air quality improvement in Berlin on 04 September 2017. Members of the German government mainly agree that banning Diesel cars from driving in German cities should be preferably avoided by finding technical solutions to reduce their pollutant emissions.  EPA/CARSTEN KOALL

Bild: EPA/EPA

Die Hersteller tricksten, um die Abgaswerte ihrer Dieselautos zu schönen. Tausende Menschen zahlen dafür mit dem Leben: In Europa verursacht die erhöhte Stickoxid-Belastung laut einer Studie 5000 vorzeitige Todesfälle pro Jahr. Auch die Schweiz ist stark betroffen.

Die Forscher um Jan Eiof Jonson vom Norwegian Meteorological Institute fanden in Modellberechnungen heraus, dass die Stickoxid-Emissionen von Dieselfahrzeugen jährlich Grund für 10'000 vorzeitige Todesfälle in Europa sind. Das berichteten die Forscher aus Österreich, den Niederlanden, Schweden und Norwegen am Montag im britischen Fachblatt «Environmental Research Letters».

Würden die Autos die Abgaslimits nicht nur in den Testlabors, sondern auch im realen Betrieb auf der Strasse einhalten, wären es 5000 - also um die Hälfte weniger. Wäre der Stickoxid(NOx)-Ausstoss der Diesel-Autos so niedrig wie bei Benzin-Modellen, könnten den Forschern zufolge sogar drei Viertel der 10'000 vorzeitigen Todesfälle verhindert werden.

Volkswagen hatte im September 2015 auf Druck der US-Behörden zugegeben, weltweit in rund elf Millionen Diesel-Fahrzeuge unterschiedlicher Marken eine illegale Software eingebaut zu haben. Das Programm verringert den Ausstoss von schädlichen Stickoxiden bei standardisierten Tests, aber nicht im Normalbetrieb auf der Strasse. Seitdem gerieten auch einige andere Hersteller in den Verdacht, bei den Abgastests zu betrügen.

Schweiz stark betroffen

Die höchste Anzahl vorzeitiger Todesfälle durch Diesel-Emissionen pro Einwohner verzeichnen die Schweiz, Italien und Belgien, wie die Forschenden im Fachartikel schreiben. Mit 2.85 bis 4.4 Fälle pro 100'000 Einwohner liege das Risiko, an den Folgen von «Dieselgate» zu sterben, in diesen Ländern um 40 bis 140 Prozent höher als der europaweite Durchschnitt.

Die zahlenmässig meisten Todesopfer verursachte der erhöhte Stickoxid-Ausstoss von Diesel-Modellen in Italien, Deutschland und Frankreich. Dies liege zum einen an der hohen Bevölkerungszahl dieser drei Länder, zum anderen an dem hohen Anteil von Diesel-Modellen auf ihren Strassen, hiess es in der Studie.

Den Wissenschaftlern zufolge hat die Zahl der Diesel-Autos auf europäischen Strassen seit den 90er Jahren generell deutlich zugenommen. Mittlerweile machten sie fast die Hälfte der Fahrzeugflotte in Europa aus. Mit mehr als hundert Millionen Wagen fahren in Europa zwei Mal so viele Diesel-Autos wie im Rest der Welt.

Stickoxide und Feinstaub

Dieselmotoren stossen weniger klimaschädliches Kohlendioxid aus als Ottomotoren, dafür aber deutlich mehr Stickoxide als die Benziner. Stickstoffoxide tragen unter anderem zur Bildung von Feinstaub bei, der in die Lungen und in den menschlichen Blutkreislauf eindringt und Atemwegsbeschwerden verursachen kann.

Auch Sehprobleme, Appetitlosigkeit, angegriffene Zähne und Kopfschmerzen werden auf Stickoxide zurückgeführt, die zudem zur Bildung von saurem Regen beitragen.

Im Mai war im Fachblatt «Nature» eine Schätzung veröffentlicht worden, wonach es 2015 weltweit 38'000 vorzeitige Todesfälle durch Stickoxide gab.

Auch Benziner problematisch

Benziner sind jedoch nicht nur klimaschädlicher als Dieselautos, sondern auch nicht unbedingt besser, was gesundheitsschädliche Emissionen angeht: So zeigten Untersuchungen des Paul Scherrer Institus und mehrerer anderer Schweizer Forschungsinstitutionen unlängst, dass Benzinautos über zehnmal mehr kohlenstoffhaltigen Feinstaub ausstossen als Dieselfahrzeuge mit Partikelfilter. Bei Aussentemperaturen von minus 7 Grad Celsius waren es sogar 62-mal mehr.

Zu dieser Art Feinstaub gehört unter anderem krebserregender Russ. Zwar bleiben die Dieselfahrzeuge ohne Partikelfilter die grössten Feinstaubproduzenten, allerdings forderten die Schweizer Forschenden angesichts ihrer Testergebnisse auch Partikelfilter für Benzinautos. (sda/apa/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Skip Bo 19.09.2017 06:05
    Highlight Highlight Weiss jemand über den Stickoxidausstoss von Flugzeugen bescheid?
    Die Umweltbelastung durch den Flugverkehr wird gerne ausgeblendet. Man möchte sich die Ferien ja nichtt mit einem schlechten Umweltgewissen madig machen.
    • 7immi 19.09.2017 21:24
      Highlight Highlight beim flugzeug hat man eine kontinuierliche verbrennung und eine weniger hohe verdichtung, was weniger stickoxide zur folge hat. dafür wird das stickoxid in grosser höhe ausgestossen. einerseits reagieren stickoxide in grossen höhen schnell zu ozon (klimaschädlich), andererseits bauen sie methan ab (klimafreundlich). auch der ausgeschiedene wasserdampf hat einen einfluss. alles in allem also schwer abzuschätzen... (Q: UVEK-BAZL-LEUW, 2013)
  • jogurt 18.09.2017 16:17
    Highlight Highlight Einfach zur Info: Kerosin/Fuel ist dem Diesel sehr ähnlich . . . . und Heizöl ist ebenfalls Diesel.

    In der "Neuen Weltordnung" soll scheinbar zumindest für Dieselfahrzeuge kein Platz mehr sein. Dieser plötzliche Anti-Diesel Hyp ! fährt mir inzwischen recht schräg ein, obwohl ich kein Auto-Freak bin !!!!

    Es scheint mir, als ob das Kind mit dem Bade ausgeschüttet wird.

  • Dieter Widmer 18.09.2017 16:13
    Highlight Highlight Ich glaube dieser Statistik wegen verfrühter Todesfälle nicht. Wie will man berechnen, wie ein Körper auf mehr oder weniger Stickxyd reagiert. Solche theoretischen Berechnungen, die auf unrealistischen Annahmen basieren, helfen weiss Gott nicht weiter.
  • DonDude 18.09.2017 15:07
    Highlight Highlight Mit wieviel Geld wurden die wohl geschmiert für ihre Studie?


    • W wie Wambo 18.09.2017 15:50
      Highlight Highlight Von wem?
    • DonDude 18.09.2017 20:04
      Highlight Highlight Mama Merkel und co. denk.

  • Wasmeinschdenndu? 18.09.2017 14:49
    Highlight Highlight Trotzdem gibt es wohl keinen Beweis dafür dass je schon jemand deswegen gestorben ist. Bei all den Umweltgiften, Pestiziden und anderen gesundheitsgefährdenden Substanzen kann man doch nicht ausmachen weswegen jetzt jemand gestorben ist. Man sollte vielflächig die Quellen bekämpfen und nicht nur den Dieselautos die Schuld geben!
  • Lowend 18.09.2017 14:39
    Highlight Highlight Und das Schlimmste an diesem Dreck, den Dieselmotoren in unsere Atemluft schleudern ist es, dass dabei noch nicht einmal die Schiffsdiesel angeschaut wurden, denn was die durch ihren Betrieb mit Schweröl an Stickoxyden und Russ in die Luft pusten, übersteigt den Dreck der heiligen Autos noch um ein Vielfaches!

    Und für alle, die so tun, als ob Feinstaub und sonstiger Dreck in der Luft nichts ausmachen eine Frage:
    Was macht ihr mit einem Getränk, in dem Zigarettenasche ist? Vermutlich werft ihr es weg, was mit unserer Atemluft leider nicht so leicht geht! Da müssen wir alle den Dreck einatmen!
  • Damogles 18.09.2017 13:23
    Highlight Highlight Der Dreck, den Schiffsdiesel ausstossen, ist um ein vielfaches besorgniserregender! Und wenn Benziner genauso schlimm sind, gehört das mMn auch in den Titel/Untertitel!
  • Keller101 18.09.2017 13:15
    Highlight Highlight Und Kühe verbieten wir auch, denn die furzen Methan, sehr gefährlich und tödlich! Lauft mal hinter einer Kuh, das überlebt kaum jemand!
    • reaper54 18.09.2017 13:42
      Highlight Highlight Keller101 also wenn man die Sache so angeht müsste man ja glatt die Menschen verbieten, die sind mit Abstand am schlimmsten. Zudem Vermehren sie sich noch absolut unkontrolliert...
    • Keller101 18.09.2017 23:22
      Highlight Highlight Das stimmt!
    • Skip Bo 19.09.2017 05:58
      Highlight Highlight Ich möcht an dieser Stelle mal erklären, dass das Methan der Wiederkäuer hauptsächlich gerülpst wird. Die WK haben verschieden Vormägen. Im Pansen, wird der Futterbrei mikrobiologisch aufgearbeitet. Dabei entsteht die grösste Menge an Methan. Die Tiere rülpsen es während dem Wiederkauen. Die Methanbildung im Darm ist klein, weil die verdaute Nahrung eine kurze Verweildauer hat.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Exilsummi 18.09.2017 13:07
    Highlight Highlight Leute, seid doch bitte mal skeptisch und springt nicht auf jeden Zug, auf dem "Studie" draufsteht.
    Die Luft war seit dem beginn der Industrialisierung nie sauberer als heute.
    Ich zitiere mal hieraus (lesenswert zur Meinungsbildung): https://www.novo-argumente.com/artikel/die_grosse_ausstiegsmanie :
    "Wenn man bedenkt, was für eine Luft die heute 80-Jährigen Jahrzehnte lang eingeatmet haben, wundert man sich, dass sie sich heute nicht selten auf dem Tennisplatz tummeln."
    • Dan Ka 18.09.2017 13:42
      Highlight Highlight Dieser Logik folgend sollten wir umgehend wieder Asbest verbauen. Die 80-Jährigen tummeln sich ja auf Tennisplätzen" und "es war noch viel schlimmer damals"
    • atomschlaf 18.09.2017 14:15
      Highlight Highlight @Dan Ka: Unsinniger Vergleich.

      Ungebundenem Asbest war nur ein kleiner Teil der Gesamtbevölkerung ausgesetzt.

      Luftschadstoffe atmeten aber alle ein.
    • Dr. oec. 18.09.2017 15:19
      Highlight Highlight Also VOR dem Beginn der Industrialisierung war die Luft bestimmt sauberer ...

      Sie ist es übrigens auch heute noch, weitab von Strassen und Industrie ...
  • Nischi91 18.09.2017 12:52
    Highlight Highlight Ich weiss bald nicht mehr, was ich glauben soll! Alle schreien wegen dem Dieselskandal, andere stellen in den Raum, dass von den tausenden Frachtschiffen die paar grössten soviel Abgase verursachen wie alle Autos zusammen, und hier wird nun wieder geschrieben, dass der Dieselgate für 5000 Tode verantwortlich sei.
    Wenn alle Autos nun aufgerüstet werden, wie viele sterben dann immer noch, da Schiff- und Flugverkehr ja weiter zunehmen, Raketen gestartet und Wälder abgeholzt werden? Ich denke, das ist nur ein Tropfen auf den heissen Stein. Aber der Betrug an sich sollte natürlich bestraft werden!
    • Tomtom64 18.09.2017 14:54
      Highlight Highlight Die 5'000 sterben auch dann noch. Entweder etwas später oder an etwas anderem.

      So tragisch es ist, ich finde es dämlich wie heutzutage jedes mal von so und so viel zusätzlichen Todesfällen berichtet wird. Fragwürdigerweise sind es dann immer noch runde Tausenderzahlen ....
    • Dr. oec. 18.09.2017 15:22
      Highlight Highlight @Tom

      Das sind Hochrechnungen, deshalb die runden Tausender.
  • willi22 18.09.2017 12:49
    Highlight Highlight Nach dem Raffinieren von Rohöl fallen ca 20% Diesel (=Heinzöl) an. Zu meinen, wenn wir nun alle Dieselfahrzeuge von der Strasse verbannen, dass weniger Diesel verbraucht wird ist idiotisch. Der Diesel wird einfach woanders verbrannt. Ob es dann dort Partikel und Stikoxidfilter hat, das gilt es erst zu erklären.
    • Dr. oec. 18.09.2017 15:24
      Highlight Highlight Es wird soviel gefördert, wie gebraucht und verbraucht wird. Also, wenn wir pro Jahr 20% sparen, dann sparen wir eben pro Jahr 20%. Ist doch was, oder?

      Aber in einem Punkt gebe ich Dir recht: Wir werden schlussendlich alles verbrauchen, bis wir kein Rohöl mehr haben.
  • meglo 18.09.2017 12:42
    Highlight Highlight Eigentlich müssten die verantwortlichen Kader der betrügerischen Autohersteller sowohl wegen Betrugs als auch wegen eventualvorsätzlicher Tötung vor Gericht gestellt werden. Aber wo kein Kläger ist, ist leider auch kein Richter. Wir Konsumenten haben es jedoch in der Hand, die Täter wenigstens damit zu bestrafen, ihre Autos zu boykotieren.
    • Dogbone 18.09.2017 12:54
      Highlight Highlight Seh ich auch so. Nur, wenn wir deren Autos boykottieren, welche fahren wir dann noch...? Du glaubst doch nicht wirklich, dass der eine besser ist als der andere?
    • Alienus 18.09.2017 13:06
      Highlight Highlight @meglo

      Kommen die Brauer, Winzer und Brenner auch vor Gericht mit ihren hundertfachen Tötungen?
    • Maragia 18.09.2017 15:17
      Highlight Highlight Ja ich muss auch die verdreckte Luft der Raucher atmen!! Also bitte alle Rauchern anklagen! Los
    Weitere Antworten anzeigen
  • Weisnidman 18.09.2017 12:41
    Highlight Highlight Gibt es heute irgendetwas an den man nicht stirbt??? "geh nicht raus mein Sohn da wirst du vergiftet!" "bleib nicht zuhause mein Sohn da bekommst du einen Herzinfarkt"... Man lebt heute grundsätzlich unaktiver, isst ungesünder und ist meist in sorge oder eile.
    Es ist nicht in der Natur des Menschen jeden Tag 10h zu sitzen, immer das gleiche zu essen, von der Uhr gefoltert zu werden usw... Das sind die Gründe, und nicht direkt das co2 oder ähnliches
    • Victarion 18.09.2017 13:30
      Highlight Highlight Danke für die Aufklärung. In Zukunft können wir Milliarden an Forschunggelder sparen. Wieso noch Studien machen und Experten bezahlen. Man kann ja einfach sie fragen...
    • Weisnidman 18.09.2017 15:48
      Highlight Highlight Ah viktoria, glaubst du echt das die 5000 genau wegen dem gestorben sind??! Dann würden ja alle automechaniker/Leute vom Bau u x andere bis 30 leben oder was?
      Jetzt mal ehrlich, das ganze co2 gegen die Autoindustrie wird langsam echt nervig. Jetzt ist ja nur elektro "gesund". Am Ende geht's ja eh um die Kohle und wer vom ganzen Profitiert, die 5000 nur ein Grund eine andere Richtung zu promovieren
  • amore 18.09.2017 12:34
    Highlight Highlight Wann werden eigentlich die verantwortlichen Autobauer der fahrlässigen Tötung angeklagt? Geht das juristisch überhaupt?
    • Pisti 18.09.2017 12:53
      Highlight Highlight Solange von "Mutti" gedeckt sicher nicht.
    • Toerpe Zwerg 18.09.2017 13:11
      Highlight Highlight Wieso fahrlässig? Das ist eventualvorsätzlich.
    • Peedy 18.09.2017 13:44
      Highlight Highlight Gute Frage. Wird der Stromproduzent dann auch wegen Totschlags angeklagt wenn ein Kind an einem Stromschlag stirbt?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Dirk Leinher 18.09.2017 12:22
    Highlight Highlight Zur Ganzen Thematik habe ich lange nach sachlichen Analysen gesucht um mir selber eine Meinung zu bilden.
    Anscheinend ist die Stickstoffbelastung seit Jahren dauernd am sinken nicht am steigen. Muss da nach dem CO2 eine neue Sau durch die Gassen getrieben werden?
    https://www.eike-klima-energie.eu/2017/09/17/diesel-verteufelung-krieg-gegen-das-eigene-volk-diesel-die-lueckenmedien-im-glashaus-2/
    • aglio e olio 18.09.2017 13:00
      Highlight Highlight Selbstbeschreibung des oben genannten Instituts EIKE:

      "EIKE (Europäisches Institut für Klima und Energie e.V.) ist ein Zusammenschluss einer wachsenden Zahl von Natur, Geistes- und Wirtschaftswissenschaftlern, Ingenieuren, Publizisten und Politikern, die die Behauptung eines „menschengemachten Klimawandels“ als naturwissenschaftlich nicht begründbar und daher als Schwindel gegenüber der Bevölkerung ansehen. EIKE lehnt folglich jegliche „Klimapolitik“ als einen Vorwand ab, Wirtschaft und Bevölkerung zu bevormunden und das Volk durch Abgaben zu belasten."

    • Dogbone 18.09.2017 13:01
      Highlight Highlight Das hat schon was und hab ich mir auch angesehen. Ich frage mich allerdings schon, weshalb reagieren die Autohersteller dann nicht und kommunizieren ihren Kunden das Thema nicht? Ich habe zumindest von Ford bisher einfach gar nichts gehört, der Garagist weiss nichts und ich finde auf deren Seiten auch kein Wort zu dem Thema. Diese Stille deute ich trotz vorhandenen, offenbar sachlichen Analysen als Schuldeingeständnis.
    • frodo67 18.09.2017 13:13
      Highlight Highlight Und da verlinkst du auf EIKE, als Quelle für eine "sachliche Analyse"? Was das für Leute sind, die von EIKE, kann jeder mit 2 Minuten googeln selbst recherchieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Keller101 18.09.2017 12:13
    Highlight Highlight Und wenn es keine Autos gäbe, keine Flugzeuge, keine Velos und Töffs und keine Surfbretter, Schiffe und Rollschuhe, keine Ski, Schlitten und keine Bobs, dann ja dann....würde gar niemand mehr sterben. Habe ich berrechnet, stimmt also. Daher: alles verbieten!
    • Dr. oec. 18.09.2017 15:34
      Highlight Highlight Bestens. Deinem Sarkasmus zufolge braucht es dann also gar keine Grenzwerte mehr und auch keine Sicherheitsbestimmungen, weil es ja egal ist, wer an was stirbt, weil sowieso jeder mal an was stirbt. Der TÜV wäre dann also obsolet geworden...
  • ostpol76 18.09.2017 12:00
    Highlight Highlight Ich weiss nicht wieso das jetzt alle so erstaunt sind???

    Wer schon mal hinter einem Diesel herfuhr, welcher beschleunigt, um zum Beispiel auf die Autobahn einzufahren, muss immer schon bemerkt haben, dass es Dreckschleudern sind. War früher so und ist leider heute auch bei den neuen Modellen noch so!!!

    Wenn du mit einem Cabriolet hinter einem Diesel fährst, kannst du dir nachher den Russ aus dem Gesicht waschen und den süsslichen Geruch der Stickoxide geniessen.
    • Raphael Stein 18.09.2017 13:02
      Highlight Highlight Cabriolet ?
      Lebensgefährlich das.
    • dmark 18.09.2017 14:42
      Highlight Highlight Live-Hack - das Dach schliessen ;)
  • Re Né 18.09.2017 11:36
    Highlight Highlight Hört endlich auf damit, auf den Zug schwachsinniger Politik(er) aufspringen zu wollen und betreibt mal realistische Berichterstattung! 😡😡😡
    Wir sind doch noch nicht vollkommen verblödet. 😤

    Lest.... 👉🏼 http://www.mdr.de/sachsen/dresden/diesel-feinstaub-stickoxid-fraunhofer-100.html

    Mein nächstes Auto ist bestellt, selbstverständlich ⛽️ Diesel. ☝🏼😏
    • atomschlaf 18.09.2017 12:35
      Highlight Highlight Danke für den Link, aber dass die deutschen Umweltzonen öko-populistischer Schwachsinn sind, ist schon länger bekannt.

      Ändert aber nichts daran, dass man keine Fahrzeuge zulassen sollte, die mehr toxische Schadstoffe ausstossen als mit vernünftigem technischen Aufwand möglich.
    • Musterschüler 18.09.2017 12:39
      Highlight Highlight Meinen sie LKW ?
    • meglo 18.09.2017 12:53
      Highlight Highlight Realistische Berichterstattung ist demnach jene, die deine vorgefasste Meinung bestätigt. Das gleiche gilt offenbar auch für Experten. Kompetent sind jene, die deine Meinung teilen. Damit lässt sich offenbar ungestört leben. Wie sagte doch Einstein so trefflich: Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber beim Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher.
  • Ricco Speutz 18.09.2017 11:23
    Highlight Highlight http://www.autozeitung.de/diesel-abgastest-190786.html?image=2

    Kann man sich auch mal zu Gemüte führen....
    • The Hat Guy 18.09.2017 12:31
      Highlight Highlight Das ist doch viel zu langweilig, da sind ja reale Messungen und harte Fakten dahinter. Wie sollen die Medien denn daraus jetzt eine Skandal basteln?
    • shine 18.09.2017 12:32
      Highlight Highlight Autozeitung... Ja klar sind die für den Diesel, hihi
    • aglio e olio 18.09.2017 13:02
      Highlight Highlight Wer den Teich austrocknen will, sollte nicht die Frösche fragen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Lowend 18.09.2017 11:21
    Highlight Highlight Da bekommt der Satz: «Du fährst ja eine Mörderkarre!» plötzlich einen ganz neuen, wahrhaftigen Sinn!
  • saukaibli 18.09.2017 11:13
    Highlight Highlight Bliebe noch zu erwähnen, dass Stickstoffoxide nicht nur giftig, sondern fast 300x klimaschädlicher sind als CO2. Das hebt die Vortteile von Dieselmotoren wieder auf, sofern die Abgasreinigung nicht eingeschaltet ist, was sie ja meistens nicht ist. Die anderen Dieselhersteller bescheissen uns einfach auf legale Weise. Bei VW merkt der Motor wenn er auf dem Prüfstand ist und schaltet die Abgasreinigung ein (illegal), bei den anderen merkt der Motor, wenn er NICHT auf dem Prüfstand ist und schaltet die Reinigung aus (legal). Für mich ist beides Betrug, nicht aber für die Gesetzgeber.
    • atomschlaf 18.09.2017 14:17
      Highlight Highlight "Stickstoffoxide nicht nur giftig, sondern fast 300x klimaschädlicher sind als CO2"

      Interessant.

      Hast Du eine Quelle/Link?
  • atomschlaf 18.09.2017 11:13
    Highlight Highlight Tja, das sind nun die Folgen der CO2-Hysterie.

    Vor 10-15 Jahren kauften die allermeisten Schweizer Benziner mit Saugrohreinspritzung, die überhaupt keinen Feinstaub ausstossen.
    Dann hat die Autowirtschaft den Leuten die Diesel-Dreckschleudern aufgedrängt (da angeblich "umweltfreundlich") und nebenbei auch noch die vorher sauberen Benziner zu Feinstaubschleudern gemacht, indem man auf die unsinnige Direkteinspritzung gesetzt hat.

    • x4253 18.09.2017 11:37
      Highlight Highlight Tja, da hat man sich mit dem SUV Boom und dem Trend, dass jedes Auto drölfmillionen PS haben muss (weil ja sonst untermotorisiert) ein Ei gelegt.
      Es war von Anfang an klar, dass die neuen Abgasnormen einen Einfluss auf die Leistung und den Verbrauch haben werden. Da die Autos trotzdem immer grösser, stärker und sparsamer (zumindest auf dem Papier) wurden, muss jedem vernünftigen Mensch klar gewesen sein, dass hier etwas faul ist.
    • CASSIO 18.09.2017 11:37
      Highlight Highlight auch mir wurde das märchen mit den sauberen diesel immer und immer wieder erzählt. für mich ging die rechnung einfach nie auf, es war sinnfrei. heute bestätigt sich mein damaliger zweifel. die automobilindustrie, welche die konsumenten jahrelang hinters licht geführt hat, muss bluten, auch hier in der schweiz. strafverfahren wegen betrugs müssen endlich eröffnet werden und die schuldigen müssen hinter gitter, wenn sie sich hier in der schweiz befinden. hohe löhne in der wirtschaft werden häufig mit der hohen verantwortung begründet, bisher wurde diese nirgends wahrgenommen.
    • PHB 18.09.2017 11:51
      Highlight Highlight Kann mir einer der Blitzer bitte kurz erklären, was an dieser Aussage nicht stimmt?
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