Schweiz
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Umfrage des Instituts Léger

Schweizer sind für Burka-Verbot

21.12.14, 04:36 21.12.14, 08:53

Ein Verbot der Burka würde in der Schweiz nach einer Umfrage eine Mehrheit finden. 62 Prozent von rund 1019 Befragten würden ein Verbot des Ganzkörperschleiers auf nationaler Ebene demnach befürworten.

In der Umfrage des Instituts Léger im Auftrag des «SonntagsBlick» lehnten 32 Prozent der Befragten ein Verbot ab. 6 Prozent der Teilnehmer antworteten mit «Weiss nicht». Zum Zeitpunkt der Umfrage und weiteren Details wie der konkret gestellten Frage macht die Zeitung keine Angaben.

Portrait of Nora Illi, women's representative of the Islamic Central Council of Switzerland (ICCS), pictured on May 19, 2010 in station square in Berne, Switzerland. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)

Portrait von Nora Illi, Frauenbeauftragte des Islamischen Zentralrates der Schweiz, aufgenommen am 19. Mai 2010 auf dem Bahnhofplatz in Bern. (KEYSTONE/Alessandro Della Bella)

Im Kanton Tessin gibt es bereits ein Burka-Verbot. Bild: KEYSTONE

Zustimmung fand ein Verbot in allen Altersgruppen und Regionen, wie das Blatt schreibt. Auch in der eher weltoffeneren Romandie sprachen sich demnach 60 Prozent der Befragten für ein Verbot aus. Ältere Befragte stimmten dem Verbot eher zu als jüngere. Ein Burka-Verbot wird namentlich in den Reihen der SVP gefordert.

Ein Verbot von Gesichtsverschleierungen hatte der Kanton Tessin im September 2013 eingeführt. 65,4 Prozent der Stimmenden hiessen eine entsprechende Volksinitiative gut. Die Räte müssen diesen Entscheid noch gewährleisten. Der Bundesrat beantragt ihnen, dies zu tun. Das Verbot sei verfassungskonform auszulegen, argumentiert er. (feb/sda)



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    Alle Leser-Kommentare
  • zombie1969 21.12.2014 11:31
    Highlight Musliminen können mit der Burka rumlaufen, wie sie wollen.
    Aber es darf sich dann auch keine beschweren, wenn sie beim Betreten der Bank Alarm auslöst oder sie an Flughäfen gründlich kontrolliert und in Kaufhäusern skeptisch beäugt wird. Sie können auch mit der Burka ins Freibad gehen, kein Problem.
    Wenn die Burka-Trägerinnen oder ihre Ehemänner jedoch anfangen sollten, hier zu fordern, dass alle anderen Frauen auch so rumlaufen sollten und dabei auf ihre religiösen Rechte pochen, dann bedeutet das Ärger. Und zwar Ärger, der bis zur Abschiebung führen kann. Vorher aber nicht.
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  • Dirk Seidl 21.12.2014 10:43
    Highlight Weiß ja nicht wie es in der Schweiz aussieht aber in Deutschland verstößt eine Burka gegen das Vermummungverbot. Trotzdem traut sich keiner die Schnauze aufzumachen.
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    • Jol Bear 21.12.2014 23:19
      Highlight Wurde eigentlich auch schon mal eine Vermummungspflicht für dem Jugendwahn verfallene alternde Promis nach der 5. Botox-Injektion im Gesicht postuliert?
      0 0 Melden
  • 足利 義明 Oyumi Kubo 21.12.2014 10:43
    Highlight
    Logisch, dass in einem NICHT-muslimischen Gebiet NICHT-muslimische Bräuche und Traditionen herrschen, und sich die muslimischen Geduldeten gefälligst daran zu halten haben. Sonst ist es ihnen jederzeit möglich in ihre Länder zurück zu gehen, so offen sind wir.
    9 3 Melden
  • Thomas Binder 21.12.2014 09:18
    Highlight Vermutlich würden 99% der SchweizerInnen ein Walfangverbot in unseren Seen befürworten.
    15 8 Melden
    • Wiederkehr 21.12.2014 10:43
      Highlight Sehr intelligenter Kommentar! Bravo!
      5 2 Melden
    • Angelo C. 21.12.2014 10:47
      Highlight Wer weiss, vielleicht würden sich in Genf, wo weitaus die meisten Burkaträgerinnen auf den Strassen zu finden sind, auch Wale im Lac Leman tummeln....oder möchten Sie das Isisverbot für die Schweiz zurücknehmen, weil es bisher hierzulande noch inmer keine Anschläge gegeben hat?
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