Schweiz

Rega kauft für 130 Millionen Franken drei neue Ambulanzjets

09.04.15, 10:45 09.04.15, 16:08

Video: keystone

Die Schweizerische Rettungsflugwacht (Rega) kauft beim kanadischen Flugzeughersteller Bombardier für 130 Millionen Franken drei neue Ambulanzjets des Typs Challenger 650. Sie sollen ab 2018 die heutigen Jets des Typs Challenger 604 ersetzen, wie es am Donnerstag an der Rega-Jahresmedienkonferenz hiess.

Die Ambulanzjets dienen der Rückführung von Patientinnen und Patienten aus aller Welt. Bombardier und Rega verbindet eine lange Geschichte. 1982 beschaffte die Rega das erste Flugzeug der Challenger-Familie und seit 13 Jahren setzt sie ausschliesslich Bombardier-Flugzeuge ein.

Mehr Leistung und leiser

Die heute im Einsatz stehenden drei Challenger-604-Ambulanzjets wurden 2002 beschafft. Sie haben sich laut Rega-Chefpilot Urs Nagel «sehr bewährt». Dies sei ein Grund, auch in den nächsten Jahren auf die Challenger-Familie zu setzen. Mit dem Vertragsabschluss habe eine rund zweijährige Evaluation ihren Abschluss gefunden.

Die Turbinen der neuen Flugzeuge verfügen über mehr Leistung. Zudem ist es in der Kabine des Flugzeugs leiser. Die Beschaffungskosten von 130 Millionen Franken für die drei Ambulanzjets seien in der langfristigen Finanzplanung der Rega enthalten. Die Finanzierung sei ohne Fremdkapital möglich. (whr/sda)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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    Alle Leser-Kommentare
  • mal! 09.04.2015 16:06
    Highlight Zu dem Artikel gibts noch ein Video von Keystone... falls es interessant genug sein sollte.. Cheers! Markus
    0 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 09.04.2015 11:03
    Highlight Wenn alle Unternehmungen fähig wären mit Eigenkapital zu finanzieren, und zwar langfristig und nachhaltig, dann wären die Top-Manager Saläre gerechtfertigt.
    2 2 Melden
  • Zeit_Genosse 09.04.2015 10:57
    Highlight Ich hätte in Unkenntnis der Details erst an den Schweizerischen PC24 von Pilatus gedacht. Wenn der für die Bundesräte taugt, dann auch für die REGA mit der grossen Einstiegsklappe und kurzen Startwegen für einen solchen Jet.
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    • Haaz 09.04.2015 11:41
      Highlight Das war auch mein erster Gedanke.
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    • mauchmark 09.04.2015 11:53
      Highlight Der PC-24 ist in einer ganz anderen Leistungskategorie angesiedelt als der Challenger 650. So ist der PC-24 nicht für Interkontinentalflüge geeignet, da er nur über die halbe Flugreichweite verfügt als der Challenger 650 und wohl deshalb für die REGA nicht geeignet ist. Auch die Schweizer Regierung - setzt für Langstreckenflüge - weiterhin ihre Falcon 900 ein, die über eine vergleichbare Reichweite verfügt wie die Challenger 650.
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    • Zeit_Genosse 09.04.2015 21:04
      Highlight Danke mauchmark
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    • goschi 09.04.2015 21:45
      Highlight Hinzu kommt, was für die REGA besonders wichtig ist, der Rumpfquerschnitt. Und die Challenger-Familie hat einer der grössten Rumpfdurchmesser unter den Business-Jets (da sie auf der Bombardier CRJ Regionalfliegern basieren).
      Der grosse Rumpfquerschnitt hat grosse Vorteile für einen Ambulanzjet, da man in der Kabine stehen kann (Kabinenhöhe 1.85m) was das Arbeiten erleichtert.
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